Titel: Das Testament des Damien First
Autor: Thurnhofer, Hubert
Wer ist Damien First? Diese Frage beschäftigt die Leser des Kunst-Krimis „Das Testament des Damien First“. Ein ominöser Kurator schockiert mit einem scheinbar harmlosen Konzept die Besucher der Ausstellung „7 KünstlerInnen“: erstmals in der Kunstgeschichte findet eine Ausstellung statt, in der die ausgestellten Künstler mit den ausstellenden Künstlern ident sind. Die Ausstellung besteht aus sieben überdimensionierten Glasampullen mit einem Durchmesser von einem halben Meter und einer Höhe von fast zwei Metern. Darin schwimmen erwachsene Menschen – 7 seit kurzem oder langem abgängige KünstlerInnen – nackt wie Gott sie geschaffen und ein Konservator sie für die Ewigkeit präpariert hat. Ein gräulicher Serienmord? Eine Wahnsinnstat? Ein Kunstwerk? Wer verfügt über die Organisation so etwas zu planen und auszuführen? Was haben die Galeristen Larissa und Hugo Königshofer mit dem Fall zu tun? Kommissar Werner Ohnesorg ermittelt!

Rezension von Dr. phil. Nelli Holler: Genial provokativ!
Mit seinem Erstlingroman „Das Testament des Damien First“ hat sich Hubert Thurnhofer in die Liga der bedeutendsten internationalen Kriminalautoren wie etwa John le Carre, Jan Rankin, Michael Connelly, Boris Akunin, Tom Clancy und a.m. definitiv eingeschrieben. Der Roman hat alles, um die Leser in seinen Bann zu ziehen: er provoziert, überrascht und hält die Leser in permanenter Spannung.
Die Grundlage des Sujets bildet ein makaberer Kriminalfall, der, zusammen mit vielschichtigen, nicht weniger schaurigen Handlungssträngen, eine Kriminalscharade darstellt, die intelligent und spannungsgeladen in Szene gesetzt wird. Der Autor führt die Leser geschickt durch das Kaleidoskop von Fakten, Intrigen, Kunstmachinationen, Enthüllungen, Tarnidentitäten, absonderlichen Projekten von Geheimdiensten, lässt ihn durch das Labyrinth von Wahrheit und Wahrheitsverdrehung, zwischen Realität und Virtualität, zwischen dem Rausch der nackten Sensations- und Geldgier und der perversen Erotik des Neumystischen zur Auflösung gelangen. Er spannt einen Bogen zwischen dem lokalen Charme des modernen, mit vielen echten Realien und Ereignissen gesättigten Kolorits Wiens und einem breiten Panorama des tabulosen, nur an das undurchsichtige Insiderethos gebundenen Kunstbetriebes von New York über Berlin und London bis Moskau.
Russland, dessen Kunstmarkt in Europa wohl nicht zu Recht unterschätzt wird, spielt im Roman eine besonders große Rolle. Die groteske Darstellung mancher Passagen erinnert zuweilen an Gogol und die mystisch-ironische Schilderung einiger Szenen und Events – an das Bulgakow’sche Meisterwerk „Meister und Margarita“. Doch wie Leo Tolstoj einmal schrieb, könne ja das Talent vielen ähneln, er selbst bleibe jedoch einzigartig.
Hubert Thurnhofer ist eben anders, sein Kunstkrimi folgt keinen üblichen Genreschablonen. Allein der Prolog überrascht die Leser mit einem Paradoxon: „Zeitgenössische Kunst ist eher gut als schlecht. Das impliziert, dass sie eher böse ist als gut.“ Nun, der Autor, ein erfahrener Galerist und ein profunder Kunstkenner, muss es ja am besten wissen.
Die Handlung beginnt mit der Vernissage einer Installation des ominösen Damien First in den Räumen des Galeristen Hugo Königshofer. Nüchtern, mit Ironie, die an der Grenze zum Parodistischen balanciert, beschreibt er die mystisch angehauchte Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel „Sieben KünstlerrInnen“ – sieben präparierte Menschenkörper, die in formalinhaltigen Riesenglasampullen schwimmen, unheimlich lächelnd. Unter ihnen auch der Körper der Künstlerin Mary Wonderland, der verschollenen Nichte des Wiener Hauptkommissars Ohnesorg, einer der Hauptfiguren des Romans neben dem Galeristenpaar, Larissa und Hugo Königshofer.
Der Kommissar wird in einen Strudel von Ereignissen, Recherchen, Vermutungen und Enthüllungen involviert und muss für sich die Frage klären, ob es überhaupt ein Mordfall sei. Je mehr er sich in die Fakten und Vermutungen des kniffligen Kriminalfalles verstrickt, desto rätselhafter und unheilvoller kommt ihm der Fall vor, so dass er letzten Endes unschlüssig vor einem völlig wirren Knäuel steht. Sooft der Kommissar einer Lösung auf der Spur ist, stellen neue Erkenntnisse alle Theorien wieder auf den Kopf und verwandeln die angeblichen Fakten in eine Illusion. Wie passend sind in diesem Zusammenhang die Worte aus dem Buch: „Nur die Illusion ist perfekt, die einen absolut realistischen Eindruck hinterlässt“.
So entpuppt sich selbst die Figur von Damien First als eine Illusion, als das Akronym DAMIEN für die Summe der zusammengewürfelten Abkürzungen von zwei bedeutendsten global agierenden amerikanischen Nachrichtendienste. Und wofür steht First? Das entdeckt man unweigerlich beim aufmerksamen Lesen des Romans.
Der Roman hat einen klaren Erkenntniswert: es geht hier nicht nur um die Kritik an der künstlerischen Postmoderne, die „jegliche Gesinnung zu Grabe getragen hat“ (ein Zitat aus dem Buch), sondern auch um die Fragen der Sinnfindung, der Mittäter und Mitläufer, um das Menschsein und den Wert des Menschenlebens, um die Moraldecadence und die Intransparenz des gesamten modernen Kunstbetriebes, um die kunstpolitische Macht als absolute Definitions- und Legitimationsmacht und schließlich um die Frage der Fragen: „Kann Kunst etwas bewirken?“
Der Autor beschreibt das Geschehen aus ständig wechselnden Perspektiven, von den internationalen Verflechtungen der Künstlerszene mit Finanzhaien und Geheimdiensten, von makaberen genetischen Experimenten, manipulierbaren Medien und im Graubereich agierenden Redakteurinnen, er konfrontiert die Leser mit sachkundigem Wissen und fein-analytischen philosophischen Reflexionen, gewährt den Lesern mehrdimensionale satirische Einblicke in die Hintergründe der modernen internationalen Kunstszene, lässt über den Preis des Menschenlebens und den Tod als Kunstvermarktungsstrategie nachdenken und überrascht mit unglaublichen Decodierungen von geheimen Chiffren und Verschlüsselungen, um zum Schluss an das Herzstück des Romans, einprogrammiert in seinem Titel, dem „Testament des Damien First“, zu gelangen.
Das „Testament des Damien First“ ist eine krasse Satire, die alle Masken von den Big Players auf dem Kunst- und Finanzolymp niederreißt und die Kehrseite der internationalen Kunstpolitik offen legt, die heute, wie könnte das anders sein, von den Mächtigen der Welt dirigiert wird, vor allem von den verschworenen Insiderkreisen der Kunstszene und der Spitzen der Finanzelite.
Eine wichtige Ebene des Romans wäre der vom Autor entwickelte Namencode. Es gibt im Roman viele fiktive Personennamen, die mit derartig erkennbaren Details beschrieben werden (wie beispielsweise ein österreichischer Ex-Bundeskanzler), dass entsprechende reale Personen der österreichischen und der internationalen Kunstszene und des öffentlichen Lebens sich leicht erraten lassen. Manche Namen von Personen oder Organisationen werden vom Autor decodiert wie etwa der FWL, der Fonds zur Wiedergeburt LENINs, der im Geheimen bahnbrechende biogenetische Entdeckungen für seine gefährlichen Ziele instrumentalisiert und sogar die Kunstszene für sich vereinnahmt, oder der Name „des allmächtigen Kurators Vladimir Rasputin“, hinter dem der Präsident Russlands Vladimir Putin heimlich agieren soll. Eine Tarnidentität? Fiktion? Ein Gerücht? Oder wäre etwas Wahres dran? Die Antwort bleibt offen.
Eine ganz besondere semantische Dimension des Romans bildet die Zahlensymbolik. Die Zahl 7 spielt dabei die dominierende Rolle: 7 Grablichter vor 7 ausgestellten Körpern von 7 KünstlerInnen, 7 Punkte der drei Teile des Testaments von Damien First und vieles Andere mehr. Das numerologische Symbol für Harmonie und die heilige Geometrie der Schöpfung, verwandelt sich im Roman in ein Symbol von Verfall und Verwesung, somit ein Symbol des Bösen. Dies manifestiert sich sogar im Schlusspunkt des Romans, dem 11. September 2008. Das Datum, an dem das „Das Testament“ geschrieben wurde, ist das siebente Jahresjubiläum eines grauenvollen Tages: 9/11.
Der Erstlingroman von Hubert Thurnhofer ist eine brillante Groteske, die ihresgleichen sucht. Er erzählt die komplexe und spannende Kriminalgeschichte flüssig, temporeich und energiegeladen. Doch seine stilistische Diktion bleibt nüchtern und lakonisch.Hie und da lässt sich zwar der gehobene Zeigefinger des Autors des Erstlingromans blicken, was allerdings dem hohen Qualitätswert des Buches keinen Abbruch tut. Der Autor „seziert“ die Kehrseite der Kunstszene ziemlich kalt, ohne jedoch bei der Schilderung von anrüchigen Kuriositäten und perfiden Monströsitäten der internationalen Kunst- und Finanzsymbiose zynisch oder bewertend zu wirken.
Mit einem messerscharfen Verstand und einer fein differenzierten Sprache voller frischer Metapher und treffender Vergleiche, Ironie und tiefgründiger Reflexionen konfrontiert er die Leser mit vielen Geheimnissen unserer Zeit und gibt ihnen eine ultimative Message auf den Weg: „Jeder Mensch muss über seinen Schatten springen, wenn er zum Unmenschen wird. Anstatt den Feind zu töten, sollte jeder in sich den Unmenschen töten“.
Ich bin überzeugt, dass dieser außergewöhnliche und genial provokante Kriminalroman beim breiten Lesepublikum genauso auf Interesse und Faszination trifft wie bei Kunstkritikern und Kunstschaffenden. Das Buch ist auch ein absolutes Muss für alle Liebhaber des spannenden Krimigenres.
Художественный детектив: Гениальная провокация
“Завещание Дэмьена Фёрста», опубликованное в австрийском издательстве Льяунигг
Своим первым романом «Завещание Дэмьена Фёрста» Хуберт Турнхофер сразу же вписался в один ряд с такими значительными международными авторами детективной литературы как Джон Ле Карре, Ян Ренкин, Микаел Конелли, Борис Акунин или Том Клэнси. В его романе есть всё, что может увлечь читателя: он провоцирует, удивляет и держит читателя в постоянном напряжении. Это объясняется еще и тем обстоятельством, что Хуберт Турнхофер при написании своего детектива не идет проторенными путями и не следует общим жанровым шаблонам, а ищет свое оригинальное решение. Уже в Прологе читатель сталкивается с загадочным парадоксом: „Современное искусство скорее хорошо, чем плохо. Это значит также, что это – скорее зло, чем добро». Ну что ж, автор, опытный галерист и основательный знаток искусства, несомненно знает сие лучше всего.
Детектив Хуберта Турнхофера — это блистательный роман-гротеск, пожалуй, даже единственный в своём роде в этом жанре. Автор рассказывает весьма запутанную историю энергично, динамично и на одном дыхании. При этом его стилистический тон трезв и лаконичен. В некоторых местах, правда, тут и там виден поднятый указующий перст автора, но общее сильное впечатление, которое производит роман, от этого совершенно не страдает. Автор здраво и с холодным умом сецирует изнанку среды художественной элиты, не впадая при этом ни в цинизм, ни в осуждение изображаемых им сомнительных странностей и чудовищного коварства не признающего никаких табу международного бизнеса искусства. Роман подан настолько живо и динамично, что его легко представить себе основой для остросюжетного фильма.
Сюжетной основой первого художественно-детективного романа Хуберта Турнхофера послужила зловещая детективная история, которую автор разворачивает весьма тонко и с большим знанием всех хитросплетений изображаемой им среды. Он проводит читателя через калейдоскоп фактов, интриг, махинаций и разоблачений в среде бизнесменов от искусства, агентов, сомнитегльных проектов спецслужб, пропускает читателей через лабиринт фактов и выворачиваний правды наизнанку, между реальностью и виртуальной действительностью, между лихорадочной погоней за сенсациями и наживой и, наконец, приводит к развязке через эротику нео-мистики. Он искусно соединяет локальное обаяние современной Вены, насыщенное колоритом живых реалий и событий, с широкой панорамой мирового рынка искусства, в котором действует только одна внутренняя, непроницаемая для непосвященного этика мирового художественного бизнеса.
Действие начинается с вернисажа инсталяции некой одиозной личности Дэмьена Ферста. Автор сухо, с иронией, которая балансирует на границе с пародированием, описывает открытие мистической выставки с названием «Семь художников», то есть семь медицински препарированных загадочно улыбающихся человеческих тел, плавающих в формалиновом растворе гигантских стеклянных ампул. Среди них и тело удожницы Мэри Вандерлэнд, пропавшей без вести племяницы главного венского криминального инспектора Онезорга, одного из главных действующих лиц романа.
Инспектор постепенно втягивается в водоворот событий, поисков, противоречивых версий, разоблачений и должен решить для себя главный вопрос, является ли этот случай убийством. Чем больше он впутывается в замысловатое детективное дело, тем загадочней и зловещей предствляется ему этот случай, так что в конце концов он в недоумении стоит перед совершенно запутанным детективным клубком. Причем, как только инспектор нащупывает путь к решению проблемы, так сразу же новые данные ставят на голову все теории и превращают все факты в иллюзии. Тут очень уместны слова из романа: «Совершенна только та иллюзия, которая кажется абсолютно правдивой».
Я убеждена, что этот оригинальный гениально-провокационный детектив будет пользоваться интересом не только у широкой публики, но и у критиков, а также всех тех, кто так или иначе активно занимается искусством. Этот захватывающий роман, несомненно, прочтут все любители увлекательного детективного жанра.
Корнелия Холлер
Randnotiz von Karlheinz Schmid
Der Herausgeber des „Informationsdienst Kunst“ schreibt in der Ausgabe 533 vom 25. Juli 2013 in einer „Randnotitz“:
„Vielleicht dreht sich, typisch Wien, alles ein wenig zu sehr um den Selbstmord, um eine Methode, vorübergehend Aufmerksamkeit zu erzielen. Doch die Kunst der Übertreibung, der polemischen Diktion, ist es letztlich wohl, die dieses 150-Seiten-Bändchen zu einem vergnüglichen, unterhaltsamen Begleiter für eine Zugfahrt oder eine ruhige Stunde im Ohrensessel macht. Hubert Thurnhofer, der Kunstraum-Mann der Wiener Ringstraßen-Galerien, hat in der Edition Liaunigg den Kunstkrimi „Das Testament des Damien First“ veröffentlicht, rund um Serien- und/oder Selbstmord, und dabei allerlei Beobachtungen eingebracht, die man eben macht, wenn man – wie der Autor – im Kunstbetrieb ununterbrochen unterwegs ist. Spurensuche eines Kommissars namens Ohnesorg, aber eigentlich ein Indizien-Roman über eine Branche, die immer wieder nicht nur in Österreich ins Zwielicht gerät.“
Karlheinz Schmid, Kunstmediator 2006 + Hubert Thurnhofer (Vorsitzender der IG Galerien), 2006 auf der Art Cologne nach der Verleihung des Awards der IG Galerien. Siehe auch Laudatio zur Verleihung des Kunstmediators an Lindinger + Schmid. Die Kunstzeitung musste im Sommer 2023 eingestellt werden.
Das Kunstwerk als Spekulationsobjekt
Buchbesprechung von Meinhard Rüdenauer
Die Geschäftspraktiken im gegenwärtigen Opern-, Musikbusiness sind nicht so ganz vergleichbar mit denen in der Kunstszene. In unseren Tagen ist aber hier wie dort die Vermarktung in den Mittelpunkt gerückt. Vielleicht hat sich Hubert Thurnhofer in seinem Kunstkrimi „Das Testament des Damien First“ auch von Michel Houellebecqs intelligenter, doch bitterschwarzer Kultursatire „Karte und Gebiet“ inspirieren lassen. Jedenfalls überschaut hier ein Insider mit ironischem Blick das heutigen Kulturleben und dessen Schattenseiten. Als ein echter Insider: Thurnhofer ist Inhaber des Kulturzentrums „Der Kunstraum“ in den Ringstrassen Galerien, gleich neben der Wiener Staatsoper. Und er lässt Kommissar Ohnesorg nachforschen, weshalb da hier bei einer Vernissage die konservierten Leichen einiger arrivierter, doch vor kurzem verschwundener Gegenwartskünstler präsentiert werden.
Damien First klingt wie Damien Hirst (der erfolgreiche britische Konzeptkünstler mit seinen in Formaldehyd eingelegten Tierkörpern oder sein „For the Love of God“ mit Diamanten geschmückter Totenkopf). Und Thurnhofer bläst in die Kunstwolke hinein, zitiert aktuelle Kunsttheorien und lässt Freunde und Feinde durch seine eigene Galerie und die heimische Kunstszene spazieren. Derart viele heimische Szenegrößen marschieren hier auf, so dass es einigermaßen unruhig zugeht und der Faden im Trubel leicht verloren gehen kann. Kein Problem: Thurnhofer kennt sich aus, wie knallhart es da im Kunstgeschäft zugehen kann, und er singt uns ein karrikierendes Liedchen dazu, wie Kunstwerke von findigen Geschäftsleuten als Finanzmarktderivat gehandelt werden können. Bis zum abschließenden Testament des Erfolgskünstlers, einer beißenden Analyse: Wie fange ich mir die wichtigen Kunsthändler und die herumtappenden Käufer ein und wie erlange ich die dazu nötige Popularität.
Alexander C.Cornelius, 17.4.2018
Ein Kunstkrimi – so verspricht das Cover ist der erste Roman von Hubert Thurnhofer, der tatsächlich ein waschechter Wiener Galerist ist. So schreibt der Autor nicht nur über ein ihm sehr vertrautes Milieu – sondern sich selbst auch gleich die Rolle des Galeristen Hugo Königshofer auf den Leib. Vom Inhalt sei an dieser Stelle nicht allzuviel verraten, bei einer Vernissage werden nicht Kunstwerke sondern die Künstler ausgestellt – tot natürlich sonst wärs ja kein Krimi.
Es ist durchaus amüsant und kurzweilig – bei nur knapp 150 Seiten bleibt aber die Atmosphäre
auf der Strecke und nicht alles ist wirklich schlüssig.
Tatiana, Moskau, 05.09.2013
Die Geschichte – fesselnd, mit Sarkasmus erzaehlt. Eine Art Spiegelbild der Gesellschaft, in der das NORMALE, Menschliche auf das NICHT NORMALE – sei es das Kuenstlerische oder das Politische – prallt. Wobei sich „die Kommandozentralen des Boesen“ eigentlich als „ganz NORMALE Organisationen mit Pensionsanspruch“ entpuppen. Am Beispiel eines makabren Kunstprojektes werden Mechanismus und Philosophie der globalen Geldmacherei gezeigt. Ob das Menschliche oder das Unmenschliche dabei Oberhand gewinnt, ist unwichtig…
4. November Der Krimi ist sehr showinistisch …..
Maria Mazakarini
3. November Hab heute mit zunehmender Spannung den Kunstkrimi „Das Testament des Damien First“ von Hubert Thurnhofer – Galerist Kunstraum in den Ringstrassen Galerien – gelesen. Ein besonders schaurig, schöner Schaukelstuhl Schlechtwetter-Sonntag.
17.12.12 Das ist eine sarkastische Novelle zur Zeit, mit der man sich vermutlich nicht nur Freunde machen wird. Aber Sie schreiben ja, man muss anecken um bemerkt zu werden. War da was? Unbedingt veröffentlichen. Gratuliere und viel Erfolg und frohe Festtage, Ihr Jean Kämpf