Kunstkrimi

Titel: Das Testament des Damien First
Autor: Thurnhofer, Hubert

Wer ist Damien First? Diese Frage beschäftigt die Leser des Kunst-Krimis „Das Testament des Damien First“. Ein ominöser Kurator schockiert mit einem scheinbar harmlosen Konzept die Besucher der Ausstellung „7 KünstlerInnen“: erstmals in der Kunstgeschichte findet eine Ausstellung statt, in der die ausgestellten Künstler mit den ausstellenden Künstlern ident sind. Die Ausstellung besteht aus sieben überdimensionierten Glasampullen mit einem Durchmesser von einem halben Meter und einer Höhe von fast zwei Metern. Darin schwimmen erwachsene Menschen – 7 seit kurzem oder langem abgängige KünstlerInnen - nackt wie Gott sie geschaffen und ein Konservator sie für die Ewigkeit präpariert hat. Ein gräulicher Serienmord? Eine Wahnsinnstat? Ein Kunstwerk? Wer verfügt über die Organisation so etwas zu planen und auszuführen? Was haben die Galeristen Larissa und Hugo Königshofer mit dem Fall zu tun? Kommissar Werner Ohnesorg ermittelt!

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Oskar Kokoschka Preise

Meine Rede zur Verleihung des Oskar Kokoschka Preises 2014, die ich nicht halten durfte!

28.2.2014

S.g. Damen und Herren,

ich möchte nicht versäumen, Ihnen und uns zur heutigen Entscheidung zu gratulieren. Mein Name ist Hubert Thurnhofer, ich bin ein Bürger dieses Landes. Es steht wohl außer Zweifel, nicht nur in diesem Kreise, dass wir es mit einem der genialsten Künstler des 20. Jahrhunderts zu tun haben, mit einem herausragenden Vertreter der Malerei, wenn wir heute schon den Geburtstag von Oskar Kokoschka feiern. Da liegt nichts näher, als jenen Mann mit dem Namen Kokoschka zu dekorieren, der schon von Jahrzehnten höchstpersönlich der Malerei den Totenschein ausgestellt hat.

(An dieser Stelle packte mich ein Muskelmann und ich beugte mich der GewaltEine Handvoll spendete Applaus - meinem Auftritt oder meinem Abgang sei dahingestellt.).

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Kunstszene 2015 – 2019

SPÖ Kulturpolitik am Bettelstab

Die „Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik“ mit Sitz in der Löwelstraße 18, für all jene, die nicht in Wien zu hause sind: das ist der Sitz der SPÖ-Zentrale, schrieb mir am 11. November 2015 gender-gerecht: „Sehr geehrte/r Frau/Herr Thurnhofer,

… Wir haben für November und Dezember 2015 wieder ein sehr schönes Programm entwickelt, zu dem wir sehr herzlich einladen dürfen: ...“

Einer der schönen Programmpunkte ist eine Tagung zum Thema „Braucht es eine Repolitisierung der Kulturpolitik?

Zunächst meine ich, es braucht eine Repolitisierung der Politik. Die Flüchtlingskrise hat in einem erschütternden Ausmaß offenbart, dass in der österreichischen Politik nur noch Bürokraten sitzen, die entweder nach dem Florianiprinzip oder nach dem Motto „Furschrift is Furschrift“ agieren, anstatt politische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

Danach beantwortet sich die Frage  „Braucht es eine Repolitisierung der Kulturpolitik?“ von selbst. Die penetrante Politiklosigkeit der Politik, die nur noch der Systemerhaltung dient und weder Zukunftsvision noch Gegenwartsbewältigung bietet, hat ausgedient, und zwar in allen Bereichen, ob Kultur oder Soziales, Innen oder Außen, Wirtschaft oder Wissenschaft.

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