240 Mio-Euro-Staatshilfe für Dürre-Bauern

21. August 2026 – (Presseinformation des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft bmluk.gv.at)

240 Mio. Ꞓ Paket bringt spürbare Entlastung durch eine einmalige Erhöhung des Prämienzuschusses zur Dürreversicherung in der Hagelversicherung, temporäres Aussetzen der Sozialversicherungsbeiträge, Zinszuschüsse bei Betriebsmittelkrediten und Stundungen bei Agrarinvestitionskrediten.

Die vergangenen zwölf Monate waren die trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen 1850. Die extreme Trockenheit hat in der heimischen Landwirtschaft historische Schäden verursacht. Laut Österreichischer Hagelversicherung beläuft sich der Gesamtschaden bereits auf über eine Milliarde Euro. Mit einer weiteren Verschärfung der Lage ist zu rechnen. Betroffen sind das gesamte Bundesgebiet und sämtliche landwirtschaftlichen Kulturen in unterschiedlichem Ausmaß.

Weiterlesen

20 Mille für „Qualitätsjournalismus“

VORBEMERKUNGEN von ethos.at: Die größten Boulevardblätter des Landes bekommen die höchsten Beträge aus dem Topf der so genannten Qualitätsjournalismusförderung. Diesen Etikettenschwindel kritisiert ethos.at seit Einführung des Qualitätsjournalismusförderungsgesetzes QJFG. Der Gesetzgeber ignoriert die Kritik. Die Behörde ignoriert die Kritik, bestätigt aber explizit, dass es bei der Verteilung der Mittel nicht um Qualität geht: „Eine Qualitätsbeurteilung der jeweiligen Inhalte sieht das Gesetz als Fördervoraussetzung nicht vor“. ethos.at wiederholt daher: es geht bei dieser „Förderung“ einzig und allein um die Gleichschaltung der Medien zu Hofberichterstattern der Regierung. RTR bestätigt, dass das Qualitätsjournalismusförderungsgesetz eine Qualitätsjournalismusförderungslüge ist.

Im neuen Förderplan, den Babler am 20. Juli 2026 vorgestellt hat, heißt es dagegen: „Die Fördervoraussetzungen sollen so ausgestaltet werden, dass die Qualität der journalistischen Arbeit sowie die dafür notwendigen organisatorischen und professionellen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen“. Dafür allerdings ist kein Geld vorgesehen; also ein reines Lippenbekenntnis.

Weiterlesen

Babler will Medienförderungen kürzen

Update 28. Juli 2026 - Bablers Gesetz benachteiligt regionale Medien – Steiermark wehrt sich (meinbezirk.at 28.7.2026)

20. Juli 20026 - (Presseinformation des BMWKMS via OTS.at) - Die Bundesregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm trotz des hohen Spardrucks dazu bekannt, den österreichischen Medienstandort zu stärken. Diesem gemeinsamen Bekenntnis folgend wurden nun die neuen Förderungen für die österreichische Medienlandschaft beschlossen und der Weg zur neuen Journalismusförderung geebnet.

„In Zeiten von Fake News, Falschinformationen, Krisen und Algorithmen müssen wir in qualitätsvolle und kritische Medien, in einen unabhängigen Journalismus investieren und für eine vielfältige und resiliente Medienlandschaft, die auch für den Medienkonsum der Zukunft gewappnet ist, einstehen. Mit den neuen Förderungen gehen wir einen guten und richtigen Weg für die Menschen in Österreich. Für die Journalistinnen und Journalisten in unserem Land. Für eine starke und resiliente Demokratie“, so Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler [Bild Mitte].

Weiterlesen