240 Mio-Euro-Staatshilfe für Dürre-Bauern

21. August 2026 – (Presseinformation des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft bmluk.gv.at)

240 Mio. Ꞓ Paket bringt spürbare Entlastung durch eine einmalige Erhöhung des Prämienzuschusses zur Dürreversicherung in der Hagelversicherung, temporäres Aussetzen der Sozialversicherungsbeiträge, Zinszuschüsse bei Betriebsmittelkrediten und Stundungen bei Agrarinvestitionskrediten.

Die vergangenen zwölf Monate waren die trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen 1850. Die extreme Trockenheit hat in der heimischen Landwirtschaft historische Schäden verursacht. Laut Österreichischer Hagelversicherung beläuft sich der Gesamtschaden bereits auf über eine Milliarde Euro. Mit einer weiteren Verschärfung der Lage ist zu rechnen. Betroffen sind das gesamte Bundesgebiet und sämtliche landwirtschaftlichen Kulturen in unterschiedlichem Ausmaß.

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Steirischer KI-Kongress in Graz

Die Wirtschaftskammer veranstaltet am 18. September 2026 den 2.  Steirischen KI-Kongress in Graz. „Im Mittelpunkt des Kongresses steht ein tieferes Verständnis von Künstlicher Intelligenz - und wie Unternehmen sie in der Praxis für sich nutzen können. Top-Speaker werden vor Ort für tiefe Einblicke und neue Impulse sorgen. Der Kongress ist der wichtigste Businesstag des Jahres für KMU.  Ein Tag, der entscheidet, ob du KI für dein Unternehmen nutzt – oder von anderen damit überholt wirst. Die Plätze sind begrenzt.“ So die vermutlich KI-generierte Ankündigung.

PROGRAMMHIGHLIGHTS

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150 Jahre Verwaltungsgericht

Der Verwaltungsgerichtshof feiert im Jahr 2026 sein 150-jähriges Bestehen

Seit seiner Gründung im Jahr 1876 steht der Österreichische Verwaltungsgerichtshof für die unabhängige Kontrolle der staatlichen Verwaltung. Durch seine prägende Judikatur wurden und werden bis heute die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gestärkt. Sein 150-jähriges Bestehen markiert nicht nur ein historisches Ereignis, sondern würdigt auch die kontinuierliche Weiterentwicklung eines modernen Rechtsstaats.

Seit Beginn seiner Tätigkeit am 2. Juli 1876 hat der VwGH in seiner Judikatur rechtsstaatliche Prinzipien entwickelt, die sich letztlich auch in den diversen Verfahrensgesetzen wiedergefunden haben. Dadurch hat er maßgeblich zur Rechtssicherheit, Transparenz und Fairness im Verwaltungshandeln österreichischer Behörden beigetragen.

Der VwGH nimmt sein Jubiläum im Jahr 2026 zum Anlass, einerseits einen Blick zurückzuwerfen: durch die wöchentliche Veröffentlichung von Kurztexten auf der Webseite des VwGH, die historische Entscheidungen, die die Vielfalt der VwGH-Rechtsprechung, die oftmals einer Kuriosität des jeweils zugrundeliegenden Falls geschuldet ist, zeigen sollen. Dabei lassen sich eindrucksvoll gesellschaftliche Entwicklungen im Lauf der Jahre nachvollziehen. Darüber hinaus werden Sie auch Biografien herausragender Persönlichkeiten, die mit dem VwGH verbunden sind, und Texte zur Geschichte des Gerichtshofes finden.

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Big Pharma 2026

Grippe-Covid-Kombo mCombriax wahrscheinlich schon diesen Herbst erhältlich

von Bert Ehgartner

10. August 2026 - Moderna – das Partner-Unternehmen der US-Militärs bei den Gain of Function Experimenten mit Corona-Viren – hat bereits Jahre bevor am Wildtier-Markt von Wuhan die fürchterliche Spontan-Mutation stattgefunden hat, eine wichtige Gen-Sequenz dieser Mutation patentieren lassen. So etwas nennt man vorausschauende Planung. Dafür braucht es ultraschlaue Manager mit besten Verbindungen - und deshalb sind die Millionengagen dieser CEOs very well investiert. Jaja.

Nun ist dem Unternehmen wieder ein transatlantischer Doppelschlag gelungen. Bereits im April wurde eine Grippe-Corona-Kombo mit mRNA Turbo unter dem Handelsnamen mCombriax zugelassen. Von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA.

Die US-Behörden - mit dem kritischen Wissenschaftler Vinay Prasad als Direktor der FDA-Abteilung für biologische Evaluierung und Forschung (CBER) - hatten die Zulassung abgelehnt.

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1 Jahr Kunstraum Steiermark

35 Jahre Grundsteinlegung

10. August 2026 - Anlässlich des Doppel-Jubiläums lädt der Kunstraum Steiermark, Schwöbing 37, 8665 Langenwang, zu Abenden der offenen Türe – von Montag, 10. bis Sonntag, 16. August, täglich von 17:00 bis 21:00 Uhr. Angesichts der Wetterprognosen ideal zu verbinden mit einem Tag am Freizeitsee Krieglach oder einem Besuch der Waldheimat von Peter Rosegger.

Im August 1991 war der Moskauer Künstler Nikolaj (Kolja) Postnikow erstmals in Österreich. Im Dachgeschoß eines einfachen Wohnhauses in der Waldheimat hat ihm HTH ein Atelier eingerichtet, wo er in wenigen Wochen rund 20 Bilder und viele Skizzen schuf. Aus dem naheliegenden Traibach hat Kolja einen flachen Stein gefischt, der mit der Aufschrift „Postnikow 10.08.91 16 Uhr 21 Min“ zum symbolischen Grundstein und zur Gedenktafel der späteren Galerie wurde.

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WKW: Walter Ruck muss abtreten

31. Juli 2026 – Die nächste bsoffene Gschicht: Kapos der Wirtschaftskammer Wien WKW treffen sich Mitte Juli im Weinkeller von Oberkapo Walter Ruck. Irgend jemand lässt danach Tonbandaufnahmen durchsickern.

Über die Inhalte wird wenig diskutiert, zum Skandalon wird die Frage, wer das Tonband lanciert hat, und welche Strafen für die geheime Aufnahme von Gesprächen drohen. Laut § 120 StGB gilt.

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20 Mille für „Qualitätsjournalismus“

VORBEMERKUNGEN von ethos.at: Die größten Boulevardblätter des Landes bekommen die höchsten Beträge aus dem Topf der so genannten Qualitätsjournalismusförderung. Diesen Etikettenschwindel kritisiert ethos.at seit Einführung des Qualitätsjournalismusförderungsgesetzes QJFG. Der Gesetzgeber ignoriert die Kritik. Die Behörde ignoriert die Kritik, bestätigt aber explizit, dass es bei der Verteilung der Mittel nicht um Qualität geht: „Eine Qualitätsbeurteilung der jeweiligen Inhalte sieht das Gesetz als Fördervoraussetzung nicht vor“. ethos.at wiederholt daher: es geht bei dieser „Förderung“ einzig und allein um die Gleichschaltung der Medien zu Hofberichterstattern der Regierung. RTR bestätigt, dass das Qualitätsjournalismusförderungsgesetz eine Qualitätsjournalismusförderungslüge ist.

Im neuen Förderplan, den Babler am 20. Juli 2026 vorgestellt hat, heißt es dagegen: „Die Fördervoraussetzungen sollen so ausgestaltet werden, dass die Qualität der journalistischen Arbeit sowie die dafür notwendigen organisatorischen und professionellen Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen“. Dafür allerdings ist kein Geld vorgesehen; also ein reines Lippenbekenntnis.

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„KI bricht aus!“ Tatsächlich?

Update 6. August 2026 – „Auch KI von Meta hackte sich in eine andere Firma. Immer wieder werden neue Cyberattacken durch KI in Testläufen bekannt. Auch Künstliche Intelligenz von Meta fiel dadurch auf. In mehreren Fällen lag der eigentliche Fehler bei einem Testpartner“, berichtet CIO.de (6.8.2026) Der Mythos vom „eigenständigen Ausbruch“ wird hiermit entschlüsselt: „Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen [OpenAI und Anthropic] lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte.“

22. Juli 2026 - „Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen Hackerangriff auf die KI-Plattform Hugging Face in der vergangenen Woche übernommen. ... Zunächst brach die Software GPT-5.6 Sol aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte, und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle. Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte“, berichtet ORF.at (22.7.2026)

Dass ein Programm „auf eigene Faust ausbricht“, wenn es tut, wozu es programmiert wurde – nämlich das Internet nach Daten zu durchsuchen – ist eine Aussage, die impliziert, eine Software könne einen eigenen Willen haben. Das ist kein Paradigmenwechsel (die Legende von der selbstlernenden Software ist schon zwei Jahrzehnte alt), sondern ein Test, wie weit man bei der Manipulation der Medien gehen kann.  

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Babler will Medienförderungen kürzen

Update 28. Juli 2026 - Bablers Gesetz benachteiligt regionale Medien – Steiermark wehrt sich (meinbezirk.at 28.7.2026)

20. Juli 20026 - (Presseinformation des BMWKMS via OTS.at) - Die Bundesregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm trotz des hohen Spardrucks dazu bekannt, den österreichischen Medienstandort zu stärken. Diesem gemeinsamen Bekenntnis folgend wurden nun die neuen Förderungen für die österreichische Medienlandschaft beschlossen und der Weg zur neuen Journalismusförderung geebnet.

„In Zeiten von Fake News, Falschinformationen, Krisen und Algorithmen müssen wir in qualitätsvolle und kritische Medien, in einen unabhängigen Journalismus investieren und für eine vielfältige und resiliente Medienlandschaft, die auch für den Medienkonsum der Zukunft gewappnet ist, einstehen. Mit den neuen Förderungen gehen wir einen guten und richtigen Weg für die Menschen in Österreich. Für die Journalistinnen und Journalisten in unserem Land. Für eine starke und resiliente Demokratie“, so Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler [Bild Mitte].

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Traibach: Endabrechnung

Updates 27. + 29. Juli 2026

16. Juli 2026 (Langenwang, Steiermark) – Seit 2024 berichtet ethos.at über den – nach Ansicht der meisten Anwohner – überflüssigen „Schutzdamm“ am Ende des Traibaches kurz vor seiner Einmündung in die Mürz. Das Projekt wurde trotz aller Einwände durchgezogen und Ende Mai 2026 abgeschlossen. Seit Jahresbeginn bemüht sich ethos.at um die Offenlegung der Kosten. Statt Antworten eine neue Baustelle: heute, Donnerstag, sind wieder drei Bagger aufgefahren, um sechs Wochen nach Abschluss bei der neu errichteten Straßenbrücke Aufgrabungen vorzunehmen.

SIEHE AUCH: Dammprojekt beim Traibach

OFFENER BRIEF an Landeshauptmann Mario Kunasek

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