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Ein bisschen Frieden 2026
„Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was.“
Immanuel Kant: Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun?
Hubert Thurnhofer: Wie geht es weiter? Und: wann fangen wir an?
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Was bringt 2026?
Rückblick 2025: Rund 30 Prozent der Österreicher nehmen an keiner Wahl mehr teil. Umgekehrt gilt: Immer noch 70 Prozent glauben, dass die Wahlen der Kern unserer Demokratie sind. Diese „treuen Wähler“ machen sich offenbar keine Gedanken darüber, wie wir die Demokratie weiter entwickeln müssen.
Neue Wirklichkeit 2026: Schon im ersten Monat des Jahres hat der „demokratisch gewählte“ und plutokratisch regierende Präsident der USA bewiesen, dass er keine Regeln anerkennt, die er nicht selbst gemacht hat und die ihm (und seinem Klan) nicht direkt nutzen. Lehrbeispiel Venezuela, wo er in aller Offenheit deklarierte, dass es um billiges Öl für die USA geht. Und „die USA“ das ist synonym mit „Mr President“.
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Kunstraum Steiermark
Kunstwerke sind einmalige Geschenke oder alternative Investments in Zeiten der Krise.
Die „Kunstmarkt-Formel“ ist nach wie vor aktuell, Zitat: „Es gibt keinen einheitlichen Kunstmarkt, sondern viele Kunstmärkte, und die Durchlässigkeit zwischen den Märkten ist äußerst gering.“
Kunstraum Steiermark +++ 8665 Langenwang, Schwöbing 37
TAG DER KUNST: Auf Anfrage: 0699 1266 0929 im Kunstraum Steiermark
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Wer liest noch Bücher?
All jene, die Bücher schreiben. Auf ethos.at/Buecher findest du Kritiken politisch relevanter Bücher, meistens von österrichischen Autoren.
Am 22. Juli 2026 feiert Pavel Kohout seinen 98. Geburtstag. ethos.at erinnert an seinen Roman „Das Ende der Große Ferien“
Historiker sehen Ähnlichkeiten in den Jahrzehnten vor dem 1. Weltkrieg und unserer Zeit. Hermann Broch hat in seinem epochalen Roman „Die Schlafwandler“ den Bogen von 1888 über 1903 bis 1918 gespannt.
AKTUELLE EMPFEHLUNGEN:
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Husch-Pfusch-Gesetzgebung
Husch-Pfusch-Gesetzgebung kritisierte nicht nur ethos.at, sondern auch der ehemalige Sektionschef Manfred Matzka.
Die Qualität der Gesetzgebung steht generell in Frage, da die Herrschenden unseres Landes die Gewaltenteilung außer Kraft gesetzt haben. Offenbar hat die bestehende Verfassung keine Wirkung mehr. Nur eine komplett neue Verfassung kann die weitere Demontage unserer Demokratie stoppen.
SIEHE AUCH:
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Mythos oder Wirklichkeit?
Mysteriöse Erscheinungen über der Gloriette in Wien – oder Geoengineering? (c) Bild von Irmgard Klammer, September 2026.
31 US-Bundesstaaten haben bisher Gesetze gegen Geoengineering eingebracht. Robert F. Kennedy begrüßt dies ausdrücklich und unterstützt den Kampf gegen Geoengineering. Unsere Politiker, die Medien und sogar das deutsche Bundesumweltamt (UBA) bestreiten nach wie vor die Existenz von Chemtrails energisch.
Havels Vorahnung 1966: Merz 2026
5. Oktober 2026 – Vor genau 90 Jahren ist Václav Havel geboren. Vor 60 Jahren schrieb er: „Sie ist einer ungeheuerlichen Zentrifuge vergleichbar, die es fertigbringt, jeden Wert in ihren verhexten Wirbel zu ziehen und nach und nach zu zermalmen. Sie erreicht ihren Höhepunkt in der besonderen Fähigkeit, das konkrete Material nicht zu sehen, Ursprung und Besonderheit der Werte zu missachten, die Realität um sich herum überhaupt nicht wahrzunehmen, die realistische Bewertung der Dinge zu umgehen; sie sieht nur sich selbst, erstarrt in einem gewissen selbstgefälligen, isolierten, einwärts gerichteten Blick, sie verwandelt ringsum alles in bloße Argumente ihrer eigenen abstrakten Wahrheit, sie interessiert sich für alles nur noch vom Standpunkt der Einordnung in ihr Schema.“ (Quelle: V. Havels Essay „Über die dialektische Metaphysik)
Wen oder was immer Havel 1966 mit „sie“ gemeint haben mag – es ist unerheblich. Geradezu gespenstisch ist, was er damit über Erscheinungen des Jahres 2026 gesagt hat.
Kundera Milan: Unsterblichkeit
Der Roman Nesmrtelnost erschien 1990 in Paris unter dem Titel L’Immoralité und in Wien (Kremayr & Scheriau) unter dem Titel „Die Unsterblichkeit“, übersetzt aus dem Tschechischen von Susanna Roth.
7. Oktober 2026 (Beginn der Frankfurter Buchmesse mit Tschechien als Gastland) - „Die“ Unsterblichkeit braucht keinen Artikel; nicht weil das tschechische Original Nesmrtelnost so wie Tschechisch prinzipiell ohne Artikel auskommt, sondern weil „die“ Unsterblichkeit „von“ jemandem Bestimmten nahelegt. Geradezu brüskiert, glaube ich, hätte Kundera den Gedanken von sich gewiesen, dass diese Übersetzung die Deutung „meine Unsterblichkeit“ zulassen würde; sogar die Andeutung davon hätte er abgelehnt (aber vorausgesetzt).