2026.02.17 PK: 24-Stunden-Pflege

24-Stunden-Betreuung – Schluss mit der Scheinheiligkeit!

Pressekonferenz von Caritas, Hilfswerk, Malteser Care,

Dienstag, 17. Februar 2026 um 09:30 Uhr

Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Gesprächspartner/innen sind:

+ Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich

+ Helmut Lutz, Geschäftsführer Malteser Care

+ Anna Parr, Generalsekretärin Caritas Österreich

Online-Teilnahme: https://bit.ly/PK_24hBetreuung_260217 | Meeting-ID: 832 4169 7446

Es wird gebeten, beim Einstieg Name und Medium anzugeben.

Anmeldungen zur Pressekonferenz erbeten unter presse@hilfswerk.at

Caritas, Hilfswerk und Malteser Care fordern ernsthafte Auseinandersetzung und wirksame Maßnahmen für die Zukunft der 24-Stunden-Betreuung in Österreich

Bund, Länder und Gemeinden werden sich bei ihrer nächsten Zusammenkunft im Rahmen der Pflegeentwicklungskommission am 20. Februar schwerpunktmäßig mit dem Thema 24-Stunden-Betreuung beschäftigen. Höchst an der Zeit, wie Caritas, Hilfswerk und Malteser Care meinen. Die drei gemeinnützigen Organisationen gehören zu den erfahrensten Trägern von 24-Stunden-Betreuung in Österreich. Sie kritisieren das bisher anhaltende Wegschauen und die jahrelange Untätigkeit der Politik in diesem sensiblen Feld, weisen auf brisante Fakten hin und präsentieren klare Vorstellungen, warum und welche Maßnahmen für mehr Qualität und Fairness in der 24-Stunden-Betreeuung in Österreich künftig unabdingbar sind.

Welche Bedeutung aber hat die 24-Stunden-Betreuung in der österreichischen Versorgungslandschaft heute und in Zukunft?

Wie stellt sich die aktuelle Entwicklung in Österreich tatsächlich dar?

Welche inakzeptablen Ungerechtigkeiten machen Betroffenen und deren Familien zu schaffen?

Wie stellt sich die Situation der Betreuerinnen und Betreuer dar?

Warum spitzt sich die Lage für alle Beteiligten immer weiter zu?

Warum hat die Politik gerade bei diesem Thema bisher so konsequent weggeschaut?

Welche Maßnahmen sind längst überfällig?

Wo liegt nun die Verantwortung von Bund, Ländern und Gemeinden?

Diese und weitere Fragen werden Thema in der Pressekonferenz von Caritas, Hilfswerk und Malteser Care sein. 

ES FOLGEN ZAHLREICHE PRESSEINFOS auf APA OTS zu dem Thema

2026.02.24 Dialogforum Initiative Wund?Gesund!

WundGesund

Finanzierung, Sparbedarf und die chronische Wunde: Wie schaffen wir das?

Dialogforum / Presse-Hintergrundgespräch

Datum: 24. Februar 2026, um 10:30 Uhr

Ort: APA-Pressezentrum, Laimgrubengasse 10, 1060 Wien

URL: https://events.streaming.at/wund-gesund-20260224

Die Vertreter:innen der Medien sowie weitere am Thema Interessierte sind herzlich eingeladen, persönlich vor Ort oder unter diesem Link am Dialogforum im APA-Pressezentrum teilzunehmen. Zur besseren Planbarkeit ersuchen die Veranstalter um Vorankündigung an office@eipeldauer-consulting.com, ob die Teilnahme vor Ort oder online geplant ist. Für Film- und Fotogelegenheiten ist gesorgt.

Laut STATISTIK AUSTRIA beliefen sich die laufenden Gesundheitsausgaben exklusive Investitionen im Jahr 2024 auf 57,8 Milliarden Euro oder 11,7% des Bruttoinlandsprodukts. Im Vergleich zu 2023 ergab sich somit bei den nominellen Ausgaben für Gesundheitsleistungen und -güter ein Anstieg um 8,3 Prozent. Quelle: : STATISTIK AUSTRIA, Pressemitteilung: 14 097-016/26, "Gesundheitsausgaben 2024 deutlich gestiegen".

Auf Grund der Budgetsituation diskutiert man in ganz Österreich über Sparmaßnahmen, auch im Gesundheitswesen. Dabei bleibt die Diskussion oft abstrakt und für die Betroffenen schwer verständlich. Das nächste Dialogforum derInitiative Wund?Gesund! am 24. Februar 2026 um 10:30h im APA-Pressezentrum wird sich daher ganz konkret mit der Verbesserung von Prozessen und Betreuungsstrukturen rund um das Thema Wundmanagement befassen. Und mit der Frage: Was bedeuten Finanzierung und Sparbedarf für die Betroffenen?

Am Panel:

Stadträtin Dr.in Kasia Greco, Wien (ÖVP)

Mag.a Karin Scheele, Abgeordnete zum NÖ Landtag (SPÖ), Obfrau des Gesundheitsausschusses

Mag.a Martina Laschet, Initiative Wund?Gesund!

Mag. Philipp Lindinger, Initiative Wund?Gesund!

Die Initiative Wund?Gesund! ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt steht die optimale Versorgung der Patient:innen mit passenden Medizinprodukten: vom einfachen Wundpflaster über hydroaktive Wundauflagen bis zur Wundunterdrucktherapie. 

2026.02.20 Medienfreiheit ohne Grenzen?

Reporter ohne Grenzen

Internationale Konferenz von Reporter ohne Grenzen

Debatte zu Informationsrechten im Krisenfokus

Freitag, 20. Februar 2026, 14.00 – 18.00 Uhr

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien

Währinger Straße 29, Hörsaal 2, 2. Stock, 1090 Wien

Konferenz in englischer Sprache – der Eintritt ist frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@rog.at

Weitere Informationen zu Konferenzprogramm und Vortragenden

Am Freitag, 20. Februar 2026, lädt Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich unter dem Titel „Medienfreiheit ohne Grenzen?" zu einer internationalen Konferenz. In Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien widmet sich die öffentlich und kostenfrei zugängliche Diskussionsveranstaltung dem Erfahrungsaustausch über Bedrohungen von Demokratie und Medienfreiheit sowie der Erörterung gemeinsamer Strategien für eine resiliente Mediendemokratie. Unter der Moderation von ROG-Vorstandsmitglied Barbara Tóth (Concordia-Preisträgerin 2025 in der Kategorie „Pressefreiheit“) erwarten die Teilnehmenden spannende Beiträge von renommierten Vortragenden:

+ Beata Balogová (Chefkommentatorin, SME, Bratislava)

+ Pavla Holcová (Chefredakteurin, investigace.cz, Prag)

+ Edit Inotai (Centre for Euro-Atlantic Integration and Democracy, Budapest)

+ Antoine Bernard (Direktor Advocacy und Rechtshilfe, RSF, Paris).

Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, betont, dass ein grenzüberschreitendes Bewusstsein für Medienfreiheit als konstitutives Menschenrecht immer wieder erkämpft werden muss. "Sie ist fundamentale Voraussetzung für demokratische Öffentlichkeiten. In einer Zeit, in der unabhängiger Journalismus in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten erheblichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt ist, bietet unsere Konferenz eine Plattform für Austausch, Analyse und Netzwerkbildung zwischen Medienschaffenden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft", so Hausjell abschließend.

Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Menschenrechte sind mittlerweile auch in EU-Mitgliedsstaaten mit illiberalen Regierungen konfrontiert, die das demokratische Gefüge zunehmend aus den Angeln heben. In diesem Zusammenhang müssen vor allem Ungarn, die Tschechische Republik sowie die Slowakei besondere Beachtung finden. "Im Hinblick auf die Entwicklungen in unseren Nachbarstaaten sehen wir es als wichtige Aufgabe", erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, “ journalistische Medien auch im eigenen Land gegen Angriffe, Diffamierungen und ökonomischen Druck abzusichern.”