2024.04.25 ÖXIT EU-Austritt für Österreich

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Update 26. Juli 2024 - „Wenn wir in Österreich Frieden, Freiheit und eine gesunde Wirtschaft anstreben, so ist ein ÖXIT aus dieser EU unvermeidbar: Das stellt Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann und NR-Spitzenkandidat, im Hinblick auf die erneute Ernennung von Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin unmissverständlich klar. Diese Europäische Union ist nach Aigners Ansicht nicht reformierbar“, berichtet Report24 (22.7.24).

Auch wenn einzelne MFG-Mitglieder bei der EU-Wahl bereits das ÖXIT-Bündnis unterstützt haben, so war das bislang nicht MFG-Parteiprogramm. Der Obmann nutzt geschickt eine Lücke, die dadurch entstanden ist, dass der ÖXIT-Bündnis-Vorsitzende Christian Ebner (damals Obmann der Freisinnigen) bei der NR-Wahl als Obmann der Partei Jazuö antritt. Dort wurde er herzlichst mit der Hammer „Jazuö ist entschlossen gegen einen Austritt aus der EU (ÖXIT)“ begrüßt. Auch wenn der Satz einen Tag später wieder von der Webseite gelöscht wurde, so ist das Thema nun für die NR-Wahl frei verfügbar. Im Unterschied zu Jazuö hat der Oberösterreicher Aigner zum oberösterreichischen  Report24 gute Kontakte, sodass am 26. Juli gleich ein zweites Mal darüber berichtet wurde.

Update 27. Mai 2024 - Streitgespräch auf meinbezirk.at: Christian Ebner, Kopf des Bündnisses „Öxit-EU-Austritt für Österreich“, von 2010 bis 2011 Generalsekretär des BZÖ, und Paul Schmidt, Generalsekretär Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), ein parteipolitisch unabhängiger Verein auf sozialpartnerschaftlicher Basis, diskutierten über Für und Wider eines Austritts Österreichs aus der EU sowie Vor- und Nachteile unserer Mitgliedschaft.

Die EU-Wahl beginnt am 26. März 2024 - Von 26. März bis 25. April sammeln unabhängige KandidatInnen und Gruppen Unterstützungserklärungen für die Wahl. Das Prozedere ist so umständlich wie bei der Präsidentschaftswahl. Man muss mit dem Formular auf das Gemeindeamt (Magistrat), dort die Unterschrift leisten und das signierte Formular an die Wahlwerbende Gruppe senden. Angesichts der Entwicklung der EU von einem Friedensprojekt hin zu einer autoritären, dirigistischen Räte-Union (=Sowjetunion) empfiehlt ethos.at über einen ÖXIT nachzudenken!

Wahlbündnis: ÖXIT EU-Austritt für Österreich.

Downlad: UNTERSTÜTZUNGS-FORMULAR für ÖXIT

Update 27. April 2024: Sieben Parteien haben es auf den Stimmzettel geschafft. Neben den nicht-demokratisch privilegierten Parlamentsparteien nur die KPÖ und die DNA, berichtet ORF.at (26.4.24). Dem von ethos.at unterstützten Wahlbündnis ÖXIT haben nur 104 der notwendigen 2.600 Stimmen gefehlt. Mit der Abspaltung der EU-Austrittspartei von dem Bündnis hat somit wieder einmal ein einzelnes EGO ein großartiges Projekt von innen zerstört. Da braucht man gar nicht auf ominöse Mächte zu warten, die Initiativen der Zivilgesellschaft von außen verhindern. (SIEHE: Entgegnung von Robert Marschall)

Initiatoren und Gesprächspartner:

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2024.04.24 Verfassung und Realverfassung

Hubert HTH im Parlament

Vortrag von Hubert Thurnhofer

am 24. April 2024 um 19:00 Uhr

Ort: Souveränleben

Bischoffgasse 26, Top 5, 1120 Wien

Der Autor des Buches „Baustelle Parlament. Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist“ entmystifiziert die drei großen Legenden über die Nationalratswahl:

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2024.04.23 Zum ewigen Frieden

Aktionsradius-Gespräch: Reinhard Merkel mit Herlinde Pauer-Studer

anlässlich des 300. Geburstags von Immanuel Kant

Dienstag, 23. April 2024 um 19:30 Uhr

Ort: Gaußplatz 11, 1200 Wien.

Außerdem: ab 19.30 Uhr LIVESTREAM unter

www.aktionsradius.at/content/de/medien/livestream

Anschließend im digitalen Medienarchiv abrufbar

SIEHE AUCH: Marcus Willaschek, KANT. Die Revolution des Denkens, München 2023

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant wurde vor 300 Jahren, am 22. April 1724, im preußischen Königsberg geboren. An diesem Ort – dem heutigen Kaliningrad in Russland – schrieb er seine wegweisenden philosophischen Schriften. In der Altersschrift „Zum ewigen Frieden“ entwickelte Kant seinen Gedanken des "kategorischen Imperativs" zu einem politischen Modell zwischen den Staaten der Welt weiter. Frieden war für Kant ausdrücklich kein Naturzustand, sondern das Ergebnis verantwortungsvoller, vernunftgeleiteter Politik. Bewusste, nach Gerechtigkeit suchende Entscheidungen könnten der Menschheit den Frieden stiften, so Kant. Sein Text spielte eine wesentliche Rolle für die Ausgestaltung der sogenannten "Atlantik Charter", die Franklin D. Roosevelt und Winston S. Churchill im August 1941 verfassten und auf deren Grundlage sich die Vereinten Nationen gründeten. Kants Schrift »Zum ewigen Frieden« war der erste Versuch in der Geschichte der Philosophie und des Völkerrechts, der Ächtung des Krieges ein prinzipielles, zwingendes und zeitloses Fundament zu geben – in Form einer kategorischen Forderung des Rechts der Menschheit auf Frieden. Kants aufklärerische Vorstellungen von Autonomie, Freiheit und Menschenwürde sind bis heute maßgebliche Bezugspunkte gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Was bedeuten Kants Thesen in der von Kriegen und Spaltungen geprägten heutigen Zeit? Der Autor und Rechtsphilosoph Prof. Reinhard Merkel (Universität Hamburg & Humboldt Universität Berlin) geht im Gespräch mit der Philosophin Prof. Herlinde Pauer-Studer (Universität Wien / 2024 Humboldt Fellow LMU München) den Grundlagen, der Aktualität und den Ideen von Immanuel Kant auf den Grund. Gemeinsam mit Roland Wittmann hat er das Suhrkamp Taschenbuch „Zum ewigen Frieden“ herausgegeben. Der vollständige Text ist online abrufbar über das Projekt Gutenberg.