Ästhetik der Macht

Sradj Nadim 800

von Nadim Sradj, Regensburg

Der Begriff „Ästhetik“ soll hier im ursprünglichen Sinne als Empfindung, Wahrnehmung (Ästhesie), nicht im Zusammenhang mit Schönheit verstanden werden. Bekannter ist im Allgemeinen das Gegenteil hiervon, nämlich Anästhesie als Empfindungslosigkeit, Narkose. Die Komplexität und die irreguläre Dynamik der Macht erfordern eine breitere Basis der Erkenntnis. Hierzu können vier verschiedene Ansätze beitragen:

1. Die Subjekt-Objekt-Spaltung nach Descartes.

2. Die Dialektik der These-Antithese nach Hegel und Kojev.

3. Das Herrschaftswissen nach Max Scheler.

4. Die Pathologie der Macht, Orte der Wahr- und Falschnehmung.

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Anna Jeller Buchhandlung feiert 75er

Anna Jeller Buchhandlung

Die Anna Jeller Buchhandlung in der Margaretenstraße 35, 1040 Wien, feiert 2022/23 ihr 75-jähriges Jubiläum. Es ist großartig, dass in der "Vorstadt" noch private Buchhandlungen überleben können! Ethos.at gratuliert. Hier der Jahresrückblick, den die Inhaberin auf facebook publiziert hat:

Liebe Leserinnen und Leser, Kundinnen und Kunden, liebe Freunde des Hauses,

zum Jahresende zieht man unweigerlich Bilanz und lässt das Vergangene nochmals Revue passieren.

2022 war wohl für viele von uns ein anstrengendes und auch unangenehmes Jahr, weil wir schon von den Vorjahren ermattet waren und es immer noch sind.

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Die deutsche Lust an Menschen-Experimenten

DE DW Afrika

27. Dezember 2022 - Wer Christian Drosten für einen redlichen Wissenschafter hält und Karl Lauterbach für einen lauteren Politiker, der kann nicht bei Trost sein. Oder er ist Deutscher. Zwei Deutsche, die für die Exekution des größten Menschheitsexperiments - die Covid-Impfungen - mit verantwortlich sind, und in Deutschland bis heute nicht nur auf freiem Fuß, sondern in ehrenwerten Positionen sind - das muss man leider als "typsich deutsch" bezeichnen. Typisch deutsch 2022 bedeutet: man begeht Verbrechen nicht an anderen Menschen und Völlkern, sondern bevorzugt an der eigenen Bevölkerung. Die Wiedergutmachung ist somit Teil des Verbrechens.

Diesen Schluss erlaubt ein umfangreicher Artikel eines deutschen Leitmediums über "Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika", erschienen auf deutschlandfunk.de: "Zu Kolonialzeiten war es üblich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gräueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute."

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