+ 35 Jahre für die Kunst. Am 10. August 1991 legte der Moskauer Künstler Nikolaj Postnikow den Grundstein für den Kunstraum, davon 22 Jahre (1997-2019) in Wien, seit einem Jahr zurück am Gründungsort in der Steiermark. 1991 war auch das Ende der Sowjetunion und der Beginn der deutsch-russischen Freundschaft. Heute, 2026, ist die europäische Kriegshetze gegen Russland derart deprimierend, dass kaum Hoffnung besteht, dieser Stein könnte weitere 35 Jahre als Symbol der interkulturellen Verständigung wirken.

+ Kollektivschuld und Vergangenheitsbewältigung. Zwei Beiträge zum besseren Verständnis unserer Gegenwart von Václav Havel und Rudolf Burger. Details exklusiv auf ethos.at
+ Plädoyer für ein anderes Europa! Analyse von Hubert Thurnhofer und Perspektiven von Václav Havel. Details exklusiv auf ethos.at
+ EU: Kostspieliger Irrsinn: Petra Steger @PetraStegerFPOE via X.com (9.8.26) „Jeden Monat zieht das EU-Parlament von Brüssel nach Straßburg. Abgeordnete, Mitarbeiter, Dolmetscher, Dokumente und technische Geräte werden quer durch Europa transportiert. Mehrere Standorte müssen gleichzeitig erhalten und finanziert werden. Schätzungen zufolge könnte ein Ende dieses Wanderzirkus jährlich mehr als 200 Millionen Euro sparen. Während die Bürger jeden Euro zweimal umdrehen müssen, leistet sich die EU diesen kostspieligen Irrsinn.“ + + ethos.at fragt nach: Warum verbünden sich die Abgeordneten nicht und bleiben einfach mal in Brüssel? Jeder weiß über den Wahn, alle machen mit! STOPP. Eine muss beginnen.
+ Alle heißesten Tage, Wochen und Monate seit Menschheitsgedenken wurden bereits 2025 aufgebraucht. Doch auch dieses Jahr braucht es neue Schlagzeilen, so feierte die Trockenheit ihre Höhepunkte: „Die vergangenen zwölf Monate waren in Österreich die trockensten der Messgeschichte“, so DerStandard.at (17.8.2026) Das bestätigt auch ORF.at (17.8.2026): „Trockenstes Jahr seit Messbeginn in Österreich.“
+ steiermark.ORF.at inszeniert Klimakatastrophen. „Hitze setzt Wasserkraftwerke unter DruckDie Trockenheit verringert laut Verbund den Stromertrag aus Wasserkraft an den größeren Flusskraftwerken an Mur und Mürz um rund ein Drittel. Noch stärker spüren die Kleinkraftwerke in der Steiermark die Auswirkungen.“ (ORF.at 27.7.2026) Anmerkung HTH: Wo genau sich die „größeren Flusskraftwerke an Mur und Mürz“ befinden, die angeblich wegen Wassermangel ein Drittel weniger produzieren können, wurde nicht erwähnt. Diese Frage wurde offensichtlich auch nicht gestellt. Als Anwohner der Mürz in Langenwang kann ich bezeugen, dass dieser Fluss in diesem Jahr noch keinen einzigen Tag niedrigeren Wasserstand hatte, als üblich. Der Badeteich in Krieglach, der verlässlich Auskunft über den Grundwasserspiegel gibt, liegt heuer um 20 bis 30 Zentimeter höher als ich in den Vorjahren beobachten konnte. + + Großeinsatz bei Waldbrand in Pöllau. „In Pöllau bei Hartberg ist am Samstag ein Waldbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr stand im Großeinsatz, 208 Personen bekämpften das Feuer und konnten es schließlich auch löschen. 450 Quadratmeter Wald wurden zerstörte.“ (ORF.at 16.8.2026) Anmerkung HTH: 450 Quadratmeter – wie die Beweisfotos des ORF dokumentieren – abgeholzter Waldfläche; so groß wie ein Zweifamilienhaus mit Garten! Dafür ein Großeinsatz; wie die ORF-Fotos zeigen, hatten viele Einsatzkräfte keinen Befehl bekommen, die Schläuche auszurollen. Es stellt sich die Frage: ist das eine Waldbrandsimulation zur Produktion von Hitzepanikmeldungen?
+ ORF braucht mehr Geld. Eine Verfassungsbeschwerde will der ORF gegen die geplante Streichung von jährlich rund 90 Mio. Euro an Bundesbudgetmitteln einbringen. Das kündigte ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher an. Man müsse davon ausgehen, dass dadurch die Kosten für den öffentlich-rechtlichen Auftrag von 2027 bis 2029 nicht gedeckt seien, sagte sie. + + ethos.at fordert einen Kostenvoranschlag!
+ 240 Millionen Euro Dürrehilfe für die Bauern. Niemand leugnet, dass in vielen Gebieten Österreichs Trockenheit herrschte – aber eben nicht überall! Berichte über andere Realitäten gibt es im österreichischen Regierungsfunk ORF nicht, sondern im Gegenteil: Inszenierte „Tatsachen“ dort, wo es glücklicher Weise keine nennenswerten Schäden gibt. So geht es auch bei der Hilfe der direkt betroffenen Bauern nicht um Schadensbegrenzung, sondern um Umsetzung der Klimakatastrophen-Agenda. Dafür kommt der krebskranke SPÖ-Finanzminister extra zu den Verhandlungen. Das Ergebnis: die betroffenen Bauern bekommen kurzfristig eine Entlastung, die sich am Ende aber als Belastung erweist. Und die SPÖ jubelt: „Ebenso wurde eine Einigung auf ein Klimagesetz erreicht. Das ist ein Meilenstein zum Schutz des heimischen Klimas. Österreich soll 2040 klimaneutral sein. Das Ziel wird klar gesetzlich verankert.“ (Mitteilung des BMLUK)
+ SPÖ ist schuldenfrei. Die Dürremonate des SPÖ sind vorbei! Das halten die Hofberichterstatter für eine Nachricht und vergessen dabei den LeserInnen mitzuteilen, dass allein die SPÖ jährlich 70 Millionen Euro an Parteienförderungen kassiert. Dafür bekommen die Leitmedien jedes Jahr „Qualitätsjournalismusförderung“ in Millionenhöhe.
+ Eine schrittweise Erhöhung des Pensionsalters fordert NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. + + HTH fordert: Pension mit 48 speziell für Nato-Beate. Stellt sie vorher drei Tage bei der ÖBB aufs Abstellgleis, damit sie einen legalen Anspruch erwirbt.
+ 400.000 Euro für Modeforschung. „Ein Forschungsteam um die Kulturwissenschaftlerin Elke Gaugele an der Akademie der bildenden Künste in Wien untersucht im vom FWF geförderten modewissenschaftlichen Forschungsprojekt „NeoFashFarRight“ aus Perspektive der Fashion Studies die Rolle der Mode für die extreme Rechte in Europa und den USA“, berichtet der Österreichische Wissenschaftsfond via scilog.fwf.ac.at
+ Ceuta ist eine spanische Enklave an der Küste Marokkos, kaum 20 Kilometer von Gibraltar entfernt. Das weiß seit der Invasion Ende Juli jeder Zeitungsleser. Laut ORF.at (20.8.2026) sind von 72.000 männlichen Jugendlichen auf der schmalen Halbinsel nur noch 1.800 geblieben. Scheint wieder alles im Lot. Doch fast 20 Tage nach dem massenhaften Grenzsturm erhebt Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas schwere Vorwürfe gegen die spanische Zentralregierung.
+ 5. Jahrestag der Machtergreifung der Taliban. Ein Bündnis von elf zivilgesellschaftlichen Organisationen mit Unterstützung von VIDC und oiip hat dazu ein Memorandum verfasst.
+ Hans Niessl will mit 77 noch Bundespräsident werden. Das glaubt er zu können, weil er schon einmal Landeshauptmann im Burgenland war. Nun hat er den Unterstützungsverein „Gemeinsam für Österreich – Hans Niessl“ gegründet, wie der Hofberichterstatter ORF (20.8.2026) berichtet. + + Rückblick November 2021: Mit der Begründung „Der Verein, … entspricht nicht einem ideellen Ziel und einer Gemeinnützigkeit, zumal kein gemeinsamer ideeller Zweck verfolgt wird und die Tätigkeiten auf Eigennutz und nicht auf die Allgemeinheit bezogen sind“, hat die Behörde den Unterstützungsverein „Unser Kandidat 2022“ zur Unterstützung von HTH bei der BP-Wahl 2022 abgelehnt. Siehe Details. Wie wird die Vereinsbehörde wohl im Falle Niessl entscheiden? Sicher ist bereits jetzt: der ORF wird über jeden Niessl-Auftritt treu ergeben berichten, denn er ist einer der Garanten, dass sich für die etablierten Herrschaften dieses Landes nichts ändern wird.
+ Exfinanzminister als Autor. „Die Selbstsetzung des Menschen“ heißt das Buch von Gernot Blümel, nun Manager von MARE, einem Forschungspark von KI und digitaler Medizin.
Journaille August 2026: In einem deutschen Wald wird ein „Waffendepot“ entdeckt: Zwei Pistolen! 2025 verzeichnete das Bundeskriminalamt BKA.de 37.475 Verstöße gegen das Waffengesetz. ARD weiß davon nichts, sehr wohl aber, „wie brisant“ dieser eine Fall ist: „Die Ermittler gehen von einem Anschlagsfall aus, … und hier kommt noch hinzu, dass dahinter ein russischer Geheimdienst vermutet wird.“ Vermutung ist das neue Viagra der Journalisten.
+ AVISO SEPTEMBER
+ + Den Steirischen KI-Kongress in Graz organisiert die Wirtschaftskammer am 18.9.2026 und offeriert „Top-Speaker, die vor Ort für tiefe Einblicke und neue Impulse sorgen“. ethos.at kritisiert den einseitigen Hype eines Trends, der auch zu problematischen Entwicklungen führt. + + + „Verfassung im Dialog“ heißt eine Veranstaltung der Stiftung Forum Verfassung und des Verfassungsgerichtshofs am 18. und 19. September 2026 im Kulturzentrum Brunnenpassage im 16. Wiener Gemeindebezirk. Höhepunkt: der Verfassungstanz! ethos.at kritisiert den VfGH, der bislang noch keinen kritischen Diskurs über die österreichische Verfassung organisiert hat. Ein Skandal, angesichts der Tatsache, dass für lächerliche Inszenierungen Geld da ist.