BMK setzt „Gas-Kommission“ ein

BMK Gaskommission

Russengas / Gazprom / OMV / Gasimport

BMK setzt Gas-Unabhängigkeitskommission ein

Kommission prüft den Gasliefervertrag mit Gazprom und Umstände des Zustandekommens

Vorsitz führen Irmgard Griss und Andreas Kletečka

SIEHE AUCH: Geheime aber teure Gaslieferungen

9. Juli 2024 – (Mitteilung des Klimaschutzministeriums bmk.gv.at) Das Klimaschutzministerium setzt eine Kommission zur Prüfung des Gasliefervertrages zwischen Gazprom und der OMV ein. Im Zuge der Untersuchung werden einzelne Mitglieder der Kommission innerhalb der gesetzlichen Grundlage gemäß Artikel 14 (7) der Verordnung (EU) 2017/1938 (SOS-Verordnung) auch in die Lieferverträge zwischen OMV und Gazprom Einsicht nehmen können. Diese Inhalte dürfen nur physisch eingesehen werden und unterliegen strengster Vertraulichkeit. Die Verwendung der Lieferverträge ist ausschließlich auf Zwecke beschränkt, die durch die Gas-SOS-Verordnung gedeckt sind.

Gleichzeitig prüft die Kommission auch die politischen Begleitumstände der umstrittenen Verlängerung des Gasliefervertrages, dessen Laufzeit im Jahr 2018 mit weitereichenden Auswirkungen für die sichere österreichische Energieversorgung um zwölf Jahre von 2028 bis 2040 verlängert wurde. Die Kommission wird regelmäßig an Klimaschutzministerin Leonore Gewessler berichten.

Den Vorsitz der Kommission übernehmen die frühere OGH-Präsidentin Dr. Irmgard Griss und Univ.-Prof. Andreas Kletečka. Kletečka lehrt an der Paris Lodron Universi-tät Salzburg und hat seine Expertise bereits bei der Untersuchung der Eurofighter-Verträge eingebracht.

Weitere Mitglieder sind:

– Walter Barfuß, Rechtsanwalt und ehemaliger Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde

– Walter Boltz, ehemaliger Vorstand der E-Control und Gasmarktexperte

– Gabriel Felbermayr, Leiter des WIFO

– Thomas Starlinger, Rechtsanwalt und ehemaliger Vorstand der AGGM

– Velina Tchakarova, Leiterin des Beratungsunternehmen FACE, ehem. Direktorin des Österreichischen Instituts für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES).

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen ist weiterhin eine zentrale Gefahr für unsere Energieversorgung. Aus dieser Tatsache müssen wir zwei Dinge ableiten: Die Unabhängigkeit vorantreiben und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Wir haben die Verantwortung, es in Zukunft besser zu machen. Dazu soll diese Kommission einen Beitrag leisten.“

Irmgard Griss und Andreas Kletečka: „Dieser zivilrechtliche Vertrag betrifft ganz Österreich und schränkt den energie- und sicherheitspolitischen Gestaltungsspielraum ein. Als Gas-Unabhängigkeitskommission werden wir den Gasliefervertrag und sein Zustandekommen genau prüfen. Und wir werden Vorschläge machen, was bei Abschluss solch weitreichender Verträge in Zukunft beachtet werden soll.“

Die Gas-Unabhängigkeitskommission nimmt ihre Arbeit so schnell wie möglich auf und wird bis Herbst erste Ergebnisse vorlegen. Der Abschlussbericht ist bis Ende des Jahres geplant. 

SIEHE AUCH: Import von russischem Gas (Quelle: energie.gv.at)

9. Juli 2024 –  ethos.at stellt Fragen, auf die die Massenmedien in der Regel vergessen: An uta.hauft@bmk.gv.at

Sehr geehrte Frau Hauft (Pressesprecherin)!

Sehr geehrte Frau Ministerin Gewessler!

Bitte um Auskunft über die Einsetzung der Gas-Unabhängigkeitskommission.

1. mit welchem Budget wurde die Gas-Unabhängigkeitskommission ausgestattet, und wie wird dieses verwendet (Personalkosten, Beratungskosten, Honorare der Kommissionsmitglieder, Bürobetrieb).

2.a. Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Einsetzung der Kommission?

2.b. Wann wurden die Stellen der Kommissionsmitglieder ausgeschrieben, wer war am Auswahlverfahren der Kommissionsmitglieder beteiligt?

3. Bitte um Begründung worin die „Gefahr“ der „Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen“ besteht? Historisch betrachtet bestand in den vergangenen drei Jahrzehnten immer nur die Gefahr, dass die Lieferungen durch die Ukraine gesperrt werden könnten.

4. Welche Gefahren bezüglich Gaslieferung drohen heute von Russland, die bis 1989 von Seiten der Sowjetunion nicht gegeben waren?

5. Worin liegt der Vorteil einer Abhängigkeit von US-Frackingas und/oder Gas aus arabischen Diktaturen gegenüber der Gasabhängigkeit von Russland? Insbesondere unter Berücksichtigung der Umweltbelastung für kosten- und energie-intensive Verschiffung nach Europa.

6. Der Bestehende Vertrag mit Gasprom „schränkt den energie- und sicherheitspolitischen Gestaltungsspielraum ein“. Welchen sicherheitspolitischen Gestaltungsspielraum hat das Klimaministerium der Kommission als Vorgaben gemacht?

7. Der „Vertrag betrifft ganz Österreich“. Wann werden Sie angesichts der Tragweite, die österreichische Bevölkerung fragen, ob diese mehrheitlich einen Ausstieg vom russischen Gas wünscht?

ERGÄNZUNG 11. Juli 2024 – ORF.at (9.7.24) zeigt mit dem Artikel „Gasprom-Vertrag kommt auf den Prüfstand“ was Hofberichterstattung bedeutet. Der/die/das zuständige Schreiberling stellt keine kritischen Fragen – genau genommen überhaupt keine Fragen. Er/sie/es rapportiert lediglich, was ihm zugeworfen wird: „Die Vertragsverlängerung 2018 war ein Fehler“, sagte Gewessler … Für die ÖVP hinterlässt die Ankündigung den Eindruck eines PR-Gags, so ÖVP-Energiesprecherin Tanja Graf … NEOS-Energiesprecherin Karin Doppelbauer ist der Meinung, die „späte Einsicht von Gewessler ist wohl dem Wahlkampf geschuldet“. … Auch aus Sicht der FPÖ handelt die Regierung zu spät…“ Teil des Artikels ist immerhin eine wertvolle Infografik, die den Anteil russischer Gasimporte zeigt. Dieser lag vor dem 24. Februar 2022 noch bei 79%, sank nach den hysterischen Regierungsmaßnahmen im September 2022 auf ca 15% und liegt heute bei 90%. ethos.at kommentiert: Wie lange lassen WIR UNS noch gefallen, dass die Regierung mit ihren willkürlichen, illegitimen Eingriffen das Land schädigt? 

Ergänzung 11. Dezember 2024 – Karl Nehammer @karlnehammer „Russland wollte Energie als Waffe gegen uns einsetzen – das hat nicht funktioniert. Gazprom hat sich nicht an die Verträge gehalten, deshalb beendet die @omv den Vertrag, der bis 2040 laufen sollte, sofort. Unsere Energieversorgung ist gesichert, weil wir gut vorbereitet sind. Österreich lässt sich von Russland nicht erpressen.“

ethos.at kommentiert: Nehammer garantiert die Prolongierung von Gewesslers Schwachsinn in alle Ewigkeit! Ein Hammer auf den eigenen Kopf! WIE gesichert unsere Energieversorgung ist, werden wir ab 2025 täglich in unserer Geldbörse sehen. Ganz nebenbei ein Frage, die einen „Demokraten“ natürlich nicht interessiert: Hat diese Niete eigentlich einmal uns, das Volk, gefragt, ob WIR wollen, dass uns das Gas abgedreht wird?

Details siehe: Manager-Magazin.de

+ Nur zur Vollständigkeit das letzte Gezwitschere der Gewessler aus ihrem Ministerinstuhl, 11.12.24

Leonore Gewessler @lgewessler: Die Beendigung des langfristigen Gazprom-Vertrags durch die @omv ist ein notwendiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit unseres Landes. Und es ist die logische Konsequenz aus der Einstellung der Lieferungen durch Gazprom im Herbst dieses Jahres. (1/4)

Jedenfalls endet damit auch die jahrzehntelange Abhängigkeit unseres Landes von russischer Energie. Für die Versorgungssicherheit in 🇦🇹 bedeutet diese Entscheidung keine Gefahr. Gazprom hat bereits vor Wochen ihre direkten Lieferungen an die OMV eingestellt. (2/4)

Die Speicher sind voll, die Lieferkapazitäten für nicht-russisches Erdgas vorhanden. 🇦🇹 ist mit russischen Gaslieferungen nicht mehr erpressbar. Die Expert:innen des Ministeriums, der Leitungsnetzbetreiber & der E-Control überwachen die Entwicklung trotzdem rund um die Uhr. (¾)

Wir sind vorbereitet und können auf alle Veränderungen reagieren. In einem Bereich haben nun gerade die #Gasversorger große Verantwortung: Die Kund:innen dürfen keinesfalls die #Mehrkosten für diese erwartbare Veränderung tragen. (4/4)

13. Dezember 2024 – „Der neue EU-Energiekommissar Dan Jørgensen hat angekündigt, alle Energiebeziehungen zu Moskau beenden zu wollen. Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hat die EU versucht, ihre Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern. Dabei setzt der Kommissar auf die USA“, berichtet focus.de

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Parteienfilz: SPÖ Wien

SPÖ wien FILZ

Millionen für Parteienförderung + Millionen für Politpropaganda

Update 16. Mai 2026 – Christian Ebner @ChrisEbner_CFU via X.com (16.5.2026) – Bei der Inseratekorruption greift die Stadt Wien heute wieder kräftig zu: ein doppelseitiges Inserat in Form einer Zeitungshülle aus Karton, die mit Stadt Wien und Inklusions-Schmus bedruckt ist

6. Juli 2024 – Auf twitter führt die SPÖ Wien vor, wie eng sie mit der Gemeinde verfilzt ist. Das geht so weit, dass es die SPÖ Wien für selbstverständlich hält, Leistungen der Stadt Wien und seiner Betriebe für sich zu reklamieren.

6.7.24 SPÖ Wien – Die Wienpartei @SP_Wien Umso größer ist unsere Freude über ein neues Kassen-MRT-Gerät im neuen Diagnosezentrum Floridsdorf ab Herbst!🙌 So sorgen wir für kürzere Wartezeiten und eine bessere Versorgung für alle Wiener*innen! #WienerWeg

ethos.at fragt: ist das Diagnosezentrum Floridsdorf eine Gesellschaft der SPÖ, oder der Gemeinde Wien? Wenn die Gemeinde Wien der Eigentümer ist, die SPÖ jedoch behauptet „so sorgen WIR für kürzere Wartezeiten“, so ist diese Vereinnahmung ein eindeutiger Beweis für die demokratipolitisch unzulässige Verfilzung der Gemeindeinteressen mit den Parteiinteressen der SPÖ.

17.7.24 SPÖ Wien – Die Wienpartei Die Wiener Linien bieten leistbare, nachhaltige und qualitativ hochwertige Mobilität in unserer Stadt. Deswegen bauen wir unsere Öffis auch stetig weiter aus – das ist gut fürs Klima und für alle Wiener*innen!🚇🌱♥️ #WienerWeg

ethos.at kommentiert: Danke SPÖ-deshalb-bauen-WIR-UNSERE-ÖFFIS-aus, dass wir eure Öffis auch benutzen dürfen.

28.8.24: SPÖ Wien – Die Wienpartei: Wir in Wien schneiden deshalb so gut ab, weil wir seit über 15 Jahren den Gratis-Kindergarten konsequent ausbauen. Wer mehr Kinderbetreuungsplätze für Vollzeitbeschäftigte in ganz Österreich will, wählt mit ♥️ und Hirn 📷 29.9. @SPOE_at

ethos.at kommentiert: Was würden die Wiener Kindergärten ohne SPÖ tun? Sie würden nicht exisitieren! Genau dass impliziert diese Werbeschaltung auf twitter. Frage: werden die Kosten der „Wienpartei“ auch in die limitierten Wahlkampfkosten der Bundes-SPÖ eingerechnet? Wenn ja, warum nicht?

4.7.24 SPÖ Wien – Die Wienpartei @SP_Wien Wir springen dort ein, wo der private Wohnungsmarkt nicht ausreicht. Mit dieser Sonderaktion stellt Wiener Wohnen 1.000 Gemeindewohnungen für Wiener*innen bereit, die aus ihrer aktuellen Wohnung ausziehen müssen. Jede vergebene Gemeindewohnung ist unbefristet & ohne Zuschläge.

SPÖ Wienwohnen Verfilzung

ethos.at fragt: ist Wiener Wohnen eine Gesellschaft der SPÖ, oder der Gemeinde Wien? Wenn die Gemeinde Wien der Eigentümer von Wiener Wohnen ist, die SPÖ jedoch behauptet „WIR springen ein“, so ist diese Vereinnahmung ein eindeutiger Beweis für die demokratipolitisch unzulässige Verfilzung der Gemeindeinteressen mit den Parteiinteressen der SPÖ.

30.6.23 SPÖ Wien – Die Wienpartei @SP_Wien Schwitzt ihr in den heißen Sommermonaten auch so sehr in eurer Wohnung?🥵 15.000 mal konnte die Stadt Wien mit der Sonnenschutzförderung bereits helfen, die Wohnsituation akut zu verbessern und ein kühleres Raumklima zu schaffen!🤝

ethos.at fragt: Hat die SPÖ Wien die 15.000 Sonnenschutzanlagen aus der Parteiförderung der SPÖ Wien bezahlt, oder hat die Stadt Wien diese Förderungen ausbezahlt? Wenn dieses Geld von der Gemeinde Wien kommt, so ist diese Vereinnahmung ein eindeutiger Beweis für die demokratipolitisch unzulässige Verfilzung der Gemeindeinteressen mit den Parteiinteressen der SPÖ.

Übrigens die SPÖ Wien allein kassiert im Jahr 2023 gemäß des Wiener Parteienförderungsgesetzes 14.593.271,54 Euro. Für welche Zwecke?? Sicher nicht, um Jubelblätter und Jubelssendungen zu produzieren, denn diese werden von „der Stadt“ und ihren Tochterbetrieben finanziert. Insgesamt 100 Millionen Euro pro Jahr!!

Zahlungen gemäß des Wiener Parteienförderungsgesetzes

Das Wiener Parteienförderungsgesetz 2013 unterstützt:

1. die im Wiener Landtag/Gemeinderat vertretenen politischen Parteien.

2. die in den Bezirksvertretungen vertretenen politischen Parteien.

2023 wurden folgende Zahlungen gemäß des Wiener Parteienförderungsgesetzes 2013 getätigt:

SPÖ: 14.593.271,54 Euro

ÖVP: 7.330.729,02 Euro

Grüne: 5.807.868,38 Euro

FPÖ: 2.713.744,95 Euro

NEOS: 2.619.206,54 Euro

Team HC Strache: 309.494,86 Euro

Links: 258.142,86 Euro

Die Bierpartei: 172.217,13 Euro

SÖZ: 93.029,44 Euro

PH: 18.500,46 Euro

PRO 23: 17.488,86 Euro

Dazu kommt noch die Klubförderung

2023 wurden insgesamt folgende Beträge an die im Gemeinderat vertretenen Klubs ausbezahlt:

SPÖ: 2.466.922,56 Euro

ÖVP: 2.642.119,92 Euro

Grüne: 2.316.912,98 Euro

NEOS: 1.435.892,20 Euro

FPÖ: 1.382.870,92 Euro

Ergänzung 13. Juli 2024Laura Sachslehner @l_sachslehner twittert: „Mehr als 39 Millionen Euro gab die Stadtregierung in den letzten Jahren für das stadteigene Magazin „Mein Wien“ & damit für reine Eigen-PR aus. Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten & stellt eine Verhöhnung der Wiener Steuerzahler dar.“ Kommentar ethos.at: Im Vergleich zur großen Verhöhnung durch SPÖ/Stadtregierung sind die 7,3 Millionen Parteienförderung für die Wiener ÖVP natürlich nur eine kleine Verhöhnung, geradezu eine Lappalie.

Update 21. August 2024 – SPÖ Wien – Die Wienpartei @SP_Wien twittert am Aug 20: „Die Industrie steuert erfolgreich ins dritte Krisenjahr, hunderte Menschen verlieren ihre Jobs. Wir fordern: aktive Arbeitsmarktpolitik & Investitionen für ganz Österreich. Wir müssen um jeden Arbeitsplatz kämpfen.“

ethos.at kommentiert: Früher haben die Parteien den Kabarettisten ihre Jobs gestohlen, jetzt stehlen sie sogar schon den Philosophen ihren Job, die anno dazumal kritisch Aussagen von Politikern auf Subtext und Konnotationen untersuchten. Heute entlarven sich die Partei-Idioten mit jeder Aussage selbst. Das ist dann wohl die Neue Transparenz, wieder ein Erfolg der SPÖ Wien: „Die Industrie steuert erfolgreich ins dritte Krisenjahr“.

+ Vergleich des Monats – Alexander Ackerl @der_ackerl twittert am 31.10.2024: „Donald Trump wurde mit einem goldenen Löffel geboren & kennt die Müllabfuhr bestenfalls aus dem Fernsehen. Der Wiener Bürgermeister @BgmLudwig hat 2020 hingegen eine ganze Schicht mit der MA48 absolviert, die Mitarbeiter waren voll des Lobes. Echtes Interesse vs. billige PR!“

Bgm Ludwig Müllmann Wien

ethos.at kommentiert: Wow!! EINE Schicht!! Ist er da mit dem Dienstwagen hin, oder mit den Öffis? Und: DER Vergleich muss einem auch mal einfallen 🙂 @BgmLudwig #Donald_Trump

8. Jänner 2025 – Manfred Juraczka @JuraczkaM (3. Präsident d. Wiener Landtages (ÖVP): Zur Abwechslung hier ein Meisterstück sozialdemokratischer Verkehrsplanung: Nachdem es bekanntlich nicht sein darf, dass sich Menschen in Autos fortbewegen und große Teile der Krottenbachstraße in Wien-Döbling einem Fahrradstreifen weichen mussten, nun die nächste Eskalation. Nachdem der Fahrradstreifen kaum befahren wird, wurden nun Fahrradabstellanlagen errichtet, und zwar genau so, dass die Fahrgäste des 35A auch ihre Freude daran haben. Well done, @SP_Wien

20. September 2025 – 2020: Der Schnitzel-Gutschein kam per Post in jeden Haushalt. Also musste niemand mehr extra darüber informiert werden. Trotzdem schaltete die Stadt Wien als Information Werbung für den Gutschein um insgesamt 2,4 Millionen Euro in den Medien. War das legal? Hielt sich der von den Neos als „Inseraten-Kaiser“ bezeichnete Bürgermeister Michael Ludwig damit an die Gesetze? 2024: WKStA nimmt Ermittlungen auf. September 2025: Die Ermittlungen werden eingestellt. Grund: Wegen der damaligen Corona-Pandemie waren die Inserate „nicht als unzulässig zu qualifizieren, zudem waren die Ausgaben in den elektronischen Akten hinreichend dokumentiert und begründet.” Gesamtkosten: schlappe 34 Millionen Euro. (Quelle: exxpress.at)

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Konto der Friedensplattform gesperrt

screen Freidensplattform

von Franz Sölkner

4. Juli 2024 – Seit 20 Jahren unterhält die Friedensplattform Palästina Solidarität Österreich ihr Vereinskonto bei der SPARDA BANK. Der Kontoumsatz für Veranstaltungen, Flugblätter, Materialien beträgt ca. 3.000 Euro pro Jahr. Anfang April 2024 gab die Bank vor, Sie müsse das Konto auf mögliche Spuren von Geldwäsche und Terrorfinanzierung überprüfen. Mit Ausnahme der Liste der Vereinsmitgllieder stellte der Vorstand die dafür angeforderten Unterlagen zur Verfügung. Bei der Mitgliederliste sah er sich in massiven Haftungsproblemen nach dem Datenschutzgesetz konfrontiert. Ein im Gegenzug verlangtes Gutachten durch die Rechtsabteilung der Bank wurde verweigert. Stattdessen wurde das Konto von der SPARDA per 30. Juni gekündigt. Im Kündigungsschreiben war als Begründung nur mehr „geschäftspolitische Interessen“ angegeben.

Friedensplattform-Obmann Franz Sölkner vermutet dahinter die Israel-Schutzmantelpolitik der Bundesregierung wirksam. Sie hat am Datenschutzrecht vorbei versucht, über die Staatschutzorgane oder die Staatsanwaltschaft an die Daten der Vereinsmitglieder zu kommen. Die Bank ist diesem Druck erlegen.

Der Vorgang weist auch auf eine mit der Regierung Deutschlands abgestimmtes Verhalten hin. Erst im März hat die Berliner Sparkasse vom „Verein „Jüdische Stimmen für einen gerechten Frieden in Nahost e.V.“ die Vorlage der Liste der Vereinsmitglieder gefordert. Nach deren Weigerung wurde das Konto gekündigt.

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