Glaube, Ethik und Politik in Zeiten der Corona-Herrschaft

Ein Essay von Mag. Christian Zeitz

Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für angewandte Politische Ökonomie

21. Jänner 2021 - Ein Pfarrer hat in einem Brief an Christian Zeit geschrieben: „das ist ja erstaunlich, was Sie da u.a. von einem diktatorischen Druck eines Corona-Regimes und einem gleichgeschaltetem Mediensektor schreiben. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. … Nachdem ich als Pfarrer schon vier Corona-Tote beerdigen musste, die alle noch einige schöne Jahre hätten haben können, bin ich froh, dass unsere Regierung wenigstens einigermaßen mit angemessen erscheinende Maßnahmen trifft, auch wenn Wissenschaftler vor einer zweiten Welle in der kalten Jahreszeit gewarnt hatten und die Politik tragischerweise zu zaghaft war.“

Hochwürdiger Herr Pfarrer!

danke für den Wunsch nach Einsicht in der Corona-Frage. Ich werde versuchen, mich dieses Wunsches in den folgenden Zeilen als würdig zu erweisen. Nachdem ich das ein bißchen systematischer machen möchte, während ich doch auch mit vielen Verpflichtungen belegt bin, ersuche ich um Nachsicht für die etwas verspätete Reaktion.

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Phänomenologie der Corona-Herrschaft

Ein Jahr Covid19

Vor einem Jahr, am 11. März 2020 hat die WHO die Pandemie ausgerufen. Wie The Guardian berichtet, hatten zu dem Zeitpunkt China 81.020, Italien 24.747 und Iran 13.938 Corona-Fälle. Es folgten im vierstelligen Bereich Frankreich mit 5437, Deutschland mit 5813 und USA mit 3774 und UK mit 1395 positiven Fällen. Für berichtenswert hielt die Zeitung auch die positiven Fälle in Südafrika (24), Nigeria (2), Mexico (12), Chile (43) u.a.

Was wären die logischen und sinnvollen Konsequenzen gewesen? Da wir im 21. Jahrhundert mit der besten medizinischen Versorgung aller Zeiten leben (auch wenn diese nicht alle Länder der Welt flächendeckend erreicht), sollten die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte, sowie Virologen, Epidemiologen und die Gesundheitsbehörden mit ihren hochqualifizierten Mitarbeitern am besten wissen, was zu tun ist. Hygienemaßnahmen hat die Medizin bereits im 19. Jahrhundert erfunden und Seuchen seit Ende des 2. Weltkrieges weltweit erfolgreich bekämpft.

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Corona-Tagebuch eines Querdenkers 2020/21

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29. November 2025 - HTH, Chefredakteur von ethos.at, ist Philosoph und als solcher "bekennender" Querdenker. Vor 2020 hätten viele zugestimmt, dass Querdenker die Definition für Philosophen schlechthin ist, denn wer im Mainstream schwimmt und denkt, nie gelernt hat gegen oder quer zum Strom zu schwimmen und zu denken, der kann kein Philosoph sein. In Zeiten, in denen dieser Begriff von den Regierenden und ihren Hofberichterstattern diffamiert wurde und wird, kann das nur ein Bekenntnis sein. Selbstverständlich ein radikales Bekenntnis. Radikal im ursprünglichen Sinne bedeutet: an die Wurzeln der Probleme gehen, um sie besser zu verstehen; Bekenntnis bedeutet, dass wir in einem Glaubenskrieg leben - inklusive dem Vokabular der Glaubenskrieger und Inquisitoren aus der Zeit Luthers.

HTH ist buchstäblich Corona-Kritiker der 1. Stunde. Sein erster Beitrag zum Thema ist am 12.03.2020, auf fischundfleisch erschienen. Im Unterschied dazu hat die FPÖ ein halbes Jahr gebraucht, um zu verstehen, woher der Wind weht. Das Corona-kritische Portal report24.news wurde überhaupt erst ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Diktatur (Copyright Monika Donner) aus der Taufe gehoben. In der gleichen Zeit haben die ersten Grünen begonnen, die Kritiklosigkeit ihrer eigenen Partei zu kritisieren und haben den Verein „Grüne für Grundrechte und Informationsfreiheit“ (GGI) gegründet und später "Die große Aufarbeitung" in zwei Bänden publiziert.

Das Corona-Tagebuch eines Querdenkers ist 2020 und 2021 auf der Homepage thurnhofer.cc erschienen. Am 26. Oktober 2021 wurde ethos.at gelauncht und steht seither im Zentrum der Aufmerksamkeit und der Publikationen von HTH. Da thurnhofer.cc nur noch selten aktualisiert wird, hat ethos.at eine Sicherheitskopie dieser Aufzeichungen eingespielt.

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