Kunstszene 2015 – 2019

Knigge für Kunstraum-Besucher

23.1.2016 – Der Artikel „Kunst als Währung“ hat auf facebook Wellen geschlagen. Geteilt von der Galeristin Christine Sandpeck meldeten sich zahlreiche Kunstfreunde und Kunstraumfreunde.

Christine Sandpeck – AB SOFORT gibt’s im Kunstraum NIX MEHR KOSTENLOS!
– Ein Glas Wein bei einer Vernissage kostet ab sofort eine freiwillige Spende von 2 Euro.
– Ein Brötchen bei einer Vernissage kostet ab sofort eine freiwillige Spende von 2 Euro.
– Ein Gespräch mit dem Galeristen gibt’s nur noch nach dem Kauf und der Lektüre des Buches „Die Kunstmarkt-Formel“.
DANKE, lieber Herr Hubert Thurnhofer, dass auch Sie der „Gratiskultur“ ade sagen!
Mit Augenzwinkern sollte ich mir jetzt überlegen, zu welchem Thema ich ein Buch schreibe oder schreiben lasse!

Hubert Thurnhofer Liebe Christiane Sandpeck, einen Vorschlag für ein wichtiges Buch hätte ich: KNIGGE FÜR GALERIEBESUCHER

Do Laura Heneis – Buch schreiben – also ich kann dazu Barbara Huber empfehlen wenn du hilfe benötigst.

Kurt Waldhütter –  also bei uns passen die freiwilligen Spenden immer, liegt ja auch am wellfeeling…
Christiane Sandpeck – Ja, mache ich auch. Wir sagen schon bei der Begrüßungsrede, was es gibt und dass Essen und Trinken gegen Spende in den bereitgestellten Sektkübel zu haben ist. Ich bediene, sobald es „klingelt“ geht das Glas bzw der Teller zum Gast und ich bedanke mich für die Spende.
Bei Vernissagen gibt es zur Begrüßung für jeden Gast schon vor dem Eingang, ein Glas Sekt, als Willkommenstrunk.
Es hat sich in den 3 Jahren gut eingespielt!


Gudrun Brueckl-Reiter – Ich finde ja sowieso, dass Essen bei der Betrachtung von Kunst eher störend ist. Ein Glaserl Wein, Sekt oder Wasser und ein bisschen Knabbergebäck reicht völlig. Allerdings glaube ich nicht, dass eine derartige Umfrage fiktive Angaben bei den Ausgaben herausfordert „….. denn wer grundsätzlich gern was kaufen würde, aber aus finanziellen Gründen nicht kann, der würde sicher in so einer Umfrage seinem Wunschdenken Ausdruck verleihen und mindestens 1.000-5.000 Euro ankreuzen…..“ (Zitat Thurnhofer) – also ich wäre da meinen finanziellen Möglichkeiten entsprechend ehrlich. Und eigentlich finde ich 60 Prozent mit 1000 – 5000 € pro Jahr durchaus annehmbar in einer Zeit des angesagten Sparens. UND: irgendwann sind die Räume einfach voll ……. es lebt leider nicht jeder Kunstliebhaber in einem Palast oder verfügt über ein Depot ……. „wink“-Emoticon

Hubert Thurnhofer – Ein Unternehmen, umso mehr ein solidarisches Unternehmen wie der Kunstraum – nebenbei bemerkt das einzige rein privat finanzierte internationale Kunst- und Kulturzentrum Wiens – besteht aus Geben UND Nehmen und kann auf Dauer nicht als Einbahnstraße existieren.


Karl Rieder – Lieber Herr Thurnhofer, jetzt hab ich es schon zu oft gelesen „… das einzige rein privat finanzierte … “ um nicht nun doch einmal reagieren zu müssen … die ATELIERgalerie3A, die natürlich mit der Zentrumslage und der Größe des Kunstraums bei weitem nicht mithalten kann, ist seit nun über 25 Jahren (!) ebenfalls rein privat finanziert … mit lieben Grüßen!
Hubert Thurnhofer – Verzeihung für „das einzige“!
Hubert Thurnhofer – Da ich aber in 20 Jahren Kulturarbeit mehr geleistet habe als dutzende hochbezahlte Kulturbürokraten in Stadt und Land zusammengenommen, der Kunstraum aber keinen einzigen Cent öffentlicher Förderungen bekommen hat, hab ich einen gewissen Nachholbedarf, darauf hinzuweisen.


Joe Leitner >>> Ich denke, ein paar Gläschen in Ehren wird auch der Herr Magister Hubert Thurnhofer nach wie vor besonders erkannten und bekannten Kunstinteressierten nicht verwehren. Aber gleich ganze Flaschen gratis für irrgendwelche dahergelaufenen Kulturflaschen, – für nix und wieder nix, – da würde ich auch VOLL & GANZ diese derartig abweisen, ignorieren oder zur Spendenkasse bitten, usw. !!! ***gg***

Hannelore Brandstetter – Ich finde es völlig korrekt um Spenden zu bitten

Ingeborg Knaipp – Ich hab schon das letztemal gespendet/bezahlt, aber ein Buch möchte ich nicht kaufen müssen, um mit der Galeristin sprechen zu dürfen. Das macht aber nichts, ich finde gewiß andere Gesprächspartner. Ich bin nämlich nicht auf den Mund gefallen. „glasses“-Emoticon
Christiane Sandpeck – Keine Angst, die Welt braucht kein Papierwerk von C.S.!
Hubert Thurnhofer @Ingeborg Knaipp ja, ja, „nicht auf den Mund gefallen“, überall mitreden, aber sich vorher informieren, vielleicht sogar ein Buch kaufen und lesen, wo kommen wir da hin?


Kurt Waldhütter – also bei uns darf man weiterhin essen und trinken…„wink“-Emoticon
Christiane Sandpeck – Als begeisterte Köchin gibt es bei Vernissagen und fast allen Kulturveranstaltungen ein feines Buffet, mit Qualitätsprodukten vom Radatz, Felber und dem Gemüsehändler meines Vertrauens am Meiselmarkt . Der Wein kommt von ausgewählten Winzern. Der Kaffee von der Rösterei „Alt Wien“ aus der Schleifmühlgasse. Denn wir biete unseren Gästen das an, was wir selber essen und trinken…
Ich will die „Gratiskultur“ auch deswegen nicht, weil so manche Gäste die Lebensmittel ohne Wertschätzung in sich reinschaufeln und dem Künstler, der Künstlerin wenig Beachtung schenken!!!
Außerdem, wer daheim ein Bier trinken will, muss zuerst auch dieses im Supermarkt kaufen, heim tragen und aus dem Kühlschrank nehmen.
Kurt Waldhütter – also bei uns passen die freiwilligen Spenden immer, liegt ja auch am wellfeeling…
Christiane Sandpeck – Ja, mache ich auch. Wir sagen schon bei der Begrüßungsrede, was es gibt und dass Essen und Trinken gegen Spende in den bereitgestellten Sektkübel zu haben ist. Ich bediene, sobald es „klingelt“ geht das Glas bzw der Teller zum Gast und ich bedanke mich für die Spende.
Bei Vernissagen gibt es zur Begrüßung für jeden Gast schon vor dem Eingang, ein Glas Sekt, als Willkommenstrunk.
Es hat sich in den 3 Jahren gut eingespielt!


Lisa Gruener – Geh, beim Hubert Thurnhofer Kost der Wein auch nur Wasser
Hubert Thurnhofer – Kann mir dieses Statement jemand übersetzen?
Lisa Gruener – Hubert Thurnhofer ich glaub da hat mir die Autokorrektur ein Ei gelegt. Ich weiss aber nimmer was ich schreiben wollt …


Ursula Pfeiffer – Ich finde es auch furchtbar, wie sich gewisse Vernissagenbesucher, die von einem gewissen Kunstverteiler kommen, benehmen. Gott sei Dank finden „meine“ Veranstaltungen üblicherweise dort statt, wo Getränke ohnehin etwas kosten und zum Essen gibt es meistens nichts. Und wenn, hüte ich mich davor, das auf die Einladung zu schreiben.
Christiane Sandpeck – Die waren nur 1x bei uns und sind gleich wieder abgezogen …
Es kommen aber auch BesucherInnen, vom „gewissen Kunstverteiler“ die gezielt Werke kaufen. Unterschätzen würde ich den Kunstverteiler als eines von vielen Marketinginstrumenten nicht!

Schlussbemerkungen des Galeristen:

Wer meint, 2 Euro spenden zu müssen widerspreche dem Prinzip der Freiwilligkeit, dem erkläre ich hier die Logik der Freiwilligkeit: Wer nicht FREIWILLIG spendet, der bekommt ZWANGSWEISE nix!

Bitte zu respektieren, dass der Galerist Antialkoholiker ist. Das heißt nicht, dass er nix mehr trinkt, sondern dass er keine Alkoholiker mehr in der Galerie sehen will.

Fortesetzung der Diskussion…

auf facebook am 25./26. Januar 2016, nachdem Ursula Pfeiffer eine Mail von A.K. veröffentlicht hat. A.K. alleine hat in den vergangen Jahren mindestens fünf Kisten Wein bei Vernissagen des Kunstraums geleert. Der Kunstraum-Knigge schlägt Wellen!

Kunst als Währung

19. Jänner 2016 – Die Umfrage unter Freunden und Kunden der Galerie zu Jahresbeginn 2016 (durchgeführt mit SurveyMonkey) endete mit der Frage:
Wieviel investieren Sie jährlich in Ankäufe von Kunstwerken?

Die Wahl-Möglichkeiten war erstens: Null.
Danach folgten
1.000-5.000 Euro (60,47 Prozent)
5.000-10.000 Euro (2,33 Prozent)
10.000-50.000 Euro (4,65 Prozent)
Mehr als 50.000 Euro (0,00 Prozent)

Die letzte Option liegt offenbar außerhalb der Reichweite des Kunstraum-Publikums. Null Personen wollen oder können mehr als 50.000 Euro jährlich für Kunst ausgeben. Dagegen können oder wollen 32,56 Prozent aller Kunstraumfreunde exakt Null Euro für Kunst auszugeben!

Um das zu verstehen: 33 Prozent der (zum Teil regelmäßigen) Besucher des Kunstraums haben nicht die geringste Absicht Kunst zu kaufen. Auch wenn ich davon ausgehe, dass die meisten dieser Kunstfreunde selbst Kunstschaffende sind, so bin ich der Meinung, dass auch Kunstschaffende bereit sein sollten, mindestens 1.000 Euro pro Jahr in Kunst-Ankäufe zu investieren. Es ist ja nicht immer notwendig in cash mit dem schnöden Euro zu zahlen. Gerade KünstlerInnen hätten die Möglichkeit, Kunstwerke mit Kunstwerken zu zahlen. Das nennt man Bartergeschäft.

Im Kapitel „Kunst als Währung“ heißt es dazu: „Die Krise des Kunstmarktes beginnt schon beim Kunstproduzenten. Viel wird über Kunst als Anlage bzw. als Investment diskutiert. Besser wäre es über Kunst als Währung zu diskutieren, als alternative Währung zu Geld. Wer die letzten fünf Jahre nicht völlig verschlafen hat, dürfte mittlerweile wissen, dass Geld von den Banken aus Luft geschaffen wird und nur noch deshalb in der heutigen Form in Umlauf ist, weil immer noch die Mehrheit darauf vertraut. Blind vertraut. Die Vertrauensbasis wird aber zunehmend dünner. Für die Sehenden eröffnet die Kunst ungeahnte Möglichkeiten, denn genauso wie Geld kann man Kunst aus Luft schaffen, ausgerüstet lediglich mit Ideen und Kreativität. Und das völlig legal!“ (Die Kunstmarkt-Formel, S. 123)

Künstler, die mit der Einstellung in eine Galerie gehen, dass sie sicher nix kaufen, weil sie ja selber Produzenten sind und nicht kaufen sondern ver-kaufen wollen, sind wie Schriftsteller, die keine Bücher kaufen, weil sie ja selbst welche schreiben.

Ich gestehe, dass ich bewusst die kompromisslose Antwort Null Euro (nicht 0-1.000) zur Wahl gestellt habe, weil ich die gnadenlose Wahrheit kennen wollte. 0-1.000 hätte ja immer noch viele Interpretationen zugelassen. Aber Null komma Josef, dieser Wahrheit muss ein Galerist einmal in die Augen schauen. Das heißt, dass 33 Prozent der Galeriebesucher der Meinung sind, es gibt im Kunstraum gar nix, kein Buch, kein Geschenk für gute Freunde, was weniger als 1.000 Euro kostet. Das ist kein Armutszeugnis, sondern eine Weltanschauung, denn wer grundsätzlich gern was kaufen würde, aber aus finanziellen Gründen nicht kann, der würde sicher in so einer Umfrage seinem Wunschdenken Ausdruck verleihen und mindestens 1.000-5.000 Euro ankreuzen, um sich nicht als IGNORANT zu outen. So allerdings impliziert die gnadenlose Wahrheit: ein Drittel der Galeriebesucher verwechselt den Kunstraum mit der Caritas oder den Galeristen mit Rockefeller oder beides.

Diese Wahrheit wollte ich einmal kompromisslos vor mir sehen, um Konsequenzen zu ziehen. Und die Konsequenz – all jenen ins Stammbuch geschrieben, die mit der Absicht in den Kunstraum kommen nie und nimmer einen Euro für Kunst oder das Gelingen von Kunst oder den Betrieb eines der schönsten Räume für Kunst auszugeben: AB SOFORT gibt’s im Kunstraum NIX MEHR KOSTENLOS!

– Ein Glas Wein bei einer Vernissage kostet ab sofort eine freiwillige Spende von 2 Euro.
– Ein Brötchen bei einer Vernissage kostet ab sofort eine freiwillige Spende von 2 Euro.
– Ein Gespräch mit dem Galeristen gibt’s nur noch nach dem Kauf und der Lektüre des Buches „Die Kunstmarkt-Formel“.

Ein Unternehmen, umso mehr ein solidarisches Unternehmen wie der Kunstraum – nebenbei bemerkt das einzige rein privat finanzierte internationale Kunst- und Kulturzentrum Wiens – besteht aus Geben UND Nehmen und kann auf Dauer nicht als Einbahnstraße existieren. ADIOS EL GORRISTA!

Ergebnisse der Kunstraum Umfrage

21. 1. 2016 – der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien, eine der Top 10 Galerien Wiens und das einzige rein privat finanzierte Kulturzentrum im ersten Bezirk, hat zu Jahresbeginn eine Umfrage durchgeführt. Neben überwältigend vielen positiven Stimmen war auch der Net Promoter Score (NPS) mit +49 Prozent bemerkenswert hoch. Die Zahl der Promotoren beträgt sogar 68 Prozent!

Der Net Promoter Score wird durch die Differenz zwischen Promotoren und Detraktoren ermittelt. Die Befragten antworten dabei auf die Frage „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das Unternehmen (in dem Fall konkret: den Kunstraum in den Ringstrassen Galerien) einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen werden?“ Die Beantwortung erfolgt auf einer Skala von 0 (unwahrscheinlich) bis 10 (höchst wahrscheinlich). Promotoren sind Kunden, die mit 9 oder 10 antworten, Detraktoren mit 0 bis 6. Indifferente wählen 7 oder 8. Der Net-Promoter-Score wird nach der einfachen Formel berechnet:
NPS = Promotoren (%) − Detraktoren (%)
Der Wertebereich des NPS liegt somit zwischen minus 100% und plus 100%.

Das Ergebnis der ersten Frage „Welche Veranstaltungen im Kunstraum  interessieren Sie besonders?“ bestätigt die Philosophie der offenen Türen. Mehrfachnennungen möglich:

– Vernissagen: 80,70%
– Spontaner (informeller) Besuch: 45,61%
– Diskussions-Veranstaltungen: 35,09%
– Literatur-Veranstaltungen: 36,84%
– Konzerte: 31,58%

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Kunstraum als beliebte Eventlocation mit einmaligem Ambiente und bester Verkehrsanbindung etabliert. Rund 50 Veranstaltungen jährlich finden hier statt, neben Ausstellungseröffnungen vorwiegend Kulturevents, aber auch kontroverse Podiumsdiskussionen.

Die Galerie eröffnete 1994 und ist seit 1997 in den Ringstrassen Galerien, dem exquisiten Shopping Center neben der Oper von Wien, vertreten. Das Programm war von Anfang an international ausgerichtet, zunächst auf russische Kunst spezialisiert. In 25 Jahren hat sich das Programm weiter entwickelt, gezeigt werden derzeit rund 50 Prozent österreichische und 50 Prozent internationale Kunst. Eine Überraschung dieser Befragung war, dass das Hauptinteresse aber doch an österreichischer Kunst besteht (77,19%). Natürlich waren auch bei der Frage „Welche KünstlerInnen im Kunstraum interessieren Sie besonders?“ Mehrfachnennungen möglich.

Eine Anmerkung entspricht dem Tenor der subjektiven Antworten auf diese Frage: „Nationalität ist nachrangig, Qualität vorrangig!

Die Antworten (Mehrfachnennung möglich) auf die Frage „Welche Techniken (Medien) interessieren Sie besonders?“ zeigen, dass sich die Interessen des Kunstraum-Publikums mit dem Programm der Galerie zu 100 Prozent decken.

Sensationell und zu 100 Prozent positiv waren die Antworten auf die völlig offene Frage „Was ist Ihre persönliche Meinung über Kunst, den Kunstraum, Künstler und das Management des Kunstraums?“ Hier ein Auszug:
– Eine einzigartige Institution in der österreichischen Kunstszene!
– Kunst, die den Anspruch hat, gesehen zu werden, braucht Raum und ein straffes Management – Der Kunstraum und sein engagierter Manager Hubert Thurnhofer unterstützen Sie dabei, Ihre Bilder für die Welt sichtbar zu machen. Lieben Gruß Wolfgang Franek
– Tolles Ambiente und Management sehr sehr aktiv und engagiert um eine möglichst breite Bandbreite anzubieten.
– Als bildende Künstlerin kann ich den Kunstraum mit ausgewählter Kunst durch den Galeristen Herrn Mag. Hubert Thurnhofer nur bestens empfehlen.
– Tolle Location und interessante KunstlerInnen. Großes Engagement der Galerie für die Kunstschaffenden. Danke für Ihren Einsatz für die Kunst in diesen unruhigen Zeiten. Bitte weiter so!
– Kunst muss mich berühren; Thurnhofer hat hohe Kompetenz, das breite Spektrum ist die Stärke des Kunstraum.
– Tolles Raumkonzept, gute Qualität und Auswahl der Programme.

Alle Antworten auf diese Frage siehe kunstsammler.at.

Zuletzt eine kritische Stimme: „Es wäre schön wenn sie auch Kunst mit einem sozialem Anliegen zeigen würden….“ Diese Forderung kann ich nur indirekt erfüllen. Bei einer der zahlreichen Diskussionen im Kunstraum war Christian Felber, der Autor des Buches „Gemeinwohlwirtschaft“. Im Anschluss an die Diskussion fragte er: „Neben Ihrer Kunst sind Sie also auch sozial engagiert?“ Ich musste darauf erwidern: „Nein, nicht neben der Kunst. Die Galerie IST ein Sozialprojekt.“ Mit Sicherheit ein Projekt der Gemeinwohlwirtschaft, schon lange, bevor Felber sein lesenswertes Buch geschrieben hat.

An der Stelle will ich nicht unerwähnt lassen, dass die Ergebnisse auf die letzte Frage „Wieviel investieren Sie jährlich in Ankäufe von Kunstwerken?“  ernüchternd sind. Bei rein betriebswirtschaftlicher Betrachtung müsste die Galerie sofort zusperren! Allerdings ist eine Galerie kein Geschäft für „reine Betriebswirte“.