Popper, Soros, Heinen und der Markt
Berlin – 15. November 2014 - Einen Tag nach den 25-Jahr-Feiern zum Mauerfall referiert Nicolaus Heinen im Haus der Bundespressekonferenz, Berlin, über seine Vorstellungen, wie man den Stillstand in Europa überwinden könne. Dabei tritt der 1980 geborene Volkswirt wie ein Musterschüler der SED auf, der seinen Zuhörern eloquent erklärt, dass man die DDR reformieren könne. Und er liefert auch gleich die Rezepte mit, wie.
Die SED von heute ist die Deutsche Bank (DeB). Als Analyst für europäische Wirtschaftspolitik ist Heinen im wirklichen Leben Musterschüler der DeB. Die Frage, die sich vor der Lektüre dieses Buches stellt, lautet daher: Wie tief kann seine Analyse gehen? Geht Heinen – wie alle Kollegen seiner Zunft – davon aus, dass einzelne Banken Probleme haben, oder ahnt er bereits, dass die Banken das Problem sind?