2025.10.09 Hunger.Macht.Profite

Am 9. Oktober 2025 starten die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. Es geht los in Wien und dann weiter im Rest Österreichs. Dieses Jahr kommen die Veranstalter erstmals in alle neun österreichischen Bundesländer. Nach allen Filmvorführungen wird es auch dieses Jahr wieder Filmgespräche geben.

Admiral Kino Wien - Do, 09.10.2025, 19:00 Uhr

Österreich-Premiere Landgrabbed

von Magdalena Krukowska

https://www.youtube.com/watch?v=OHLB2lprnCw

673 Millionen Menschen leiden laut aktuellem Welternährungsbericht an Hunger. Mehr als 2,3 Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu gesunder Ernährung. Durch Landraub, die Klimakrise und die Dominanz internationaler Konzerne wächst der Druck auf Bäuer*innen, Landarbeiter*innen und indigene Gemeinschaften. Auch in Europa sind prekäre Arbeitsbedingungen entlang der Lieferketten weit verbreitet.

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2025.09.30 Monatsrückblick September

Sandstrand

Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn)

Parteipolitiker sind nicht besonders verlogen. Sie lügen im Durchschnitt auch nicht mehr als ihre Wähler, aber sie können ihre Lügen besser verbreiten. Und sie profitieren mehr davon als der normale Schwindler. (Peter Orthofer, So schaut’s aus in Österreich)

+ Verteidigungsministerium (Defense Department) ist out! Trump hat es per executive order in Kriegsministerium (Department of War) umbenannt. Das ist zwar kein Fortschritt, aber ein Beitrag zur Wahrheitsfindung. + + Trotzdem: man sollte Donald Trump nicht als Propheten der Wahrheit mystifizieren; darauf weist Tobias Mann regelmäßig hin (u.a. auf facebook.com+ + +  Neo-KRIEGS-Minister Pete Hegseth nimmt am 30. September Abschied vom Verteidigungsministerium mit der altbekannten und schlecht bewährten Phrase: „Wer den Frieden will, muss sich auf den Krieg vorbereiten.“ + + + + Trumps Rede vor der UNO (80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen) DerStandard.at: „Ein ausgestreckter Mittelfinger über den Atlantik“ versus Report24.news: "Trump zerlegt die Vereinten Nationen – Migration, Klimaschwindel und globalistische Eliten im Visier"

+ Österreichs Regierung bleibt bei ihrer alten Wahrheit, die nur aus Lügen besteht. „Die schwarz-rot-pinke Dreierkoalition hat sich bei ihrer Regierungsklausur auf Konjunkturmaßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro geeinigt. Geplant sind Investitionsanreize, eine Unterstützung energieintensiver Betriebe und Mittel für den Breitbandausbau. Zudem wurden Maßnahmen gegen die Teuerung vereinbart.“ (ORF.at 2.9.25+ + ethos.at kommentiert: Koste es was es wolle, aber weniger als eine Milliarde darf es nicht sein. Die geplanten „Maßnahmen“ sind freilich so neu wie der Neumond alle vier Wochen. Schon seit 2020 gibt es ein „Breitbandbüro“ der Bundesregierung, der Ausbau selbst ist allerdings so alt wie unser Jahrhundert – und so effizient wie Photovoltaikanlagen, die die Strahlung des Neumondes nutzen wollen. Schon 2022 schrieb die Telekombehörde RTR im Bericht „Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen in Österreich: Österreichweit betrug die FTTH-Take-up Rate, also genutzte Anschlüsse bezogen auf verfügbare Anschlüsse, im 2. Quartal 2022 19%“ Das bedeutet, 81 (!) Prozent der Anschlüsse werden am Bedarf vorbei gelegt. Es ist nicht absurd, sondern logisch, dass diese Regierung, die Fortsetzung dieser Maßnahmen als „Konjunkturmaßnahme“ betrachtet. SIEHE AUCH: Breitbandatlas

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2025.09.29 AREA Süd Präsentation

+ Wirtschaftskammerpräsidenten und Infrastrukturexperten erläutern Wachstumspotenziale

Am 29. September 2025 werfen die Wirtschaftskammerpräsidenten der zwei Bundesländer für Interessierte einen Blick in die nächste Zukunft – ab 18 Uhr im Justizcafé des Justizpalastes in Wien.

https://www.youtube.com/watch?v=MY-k0GkcLCA

Mit der Eröffnung der Koralmbahn Ende 2025 rücken die Bundesländer Kärnten und Steiermark weiter zusammen. Die neue Metropolregion "AREA Süd" wird zu einem Wirtschafts- und Lebensraum, der den gesamten Alpen-Adria-Raum weit über die Grenzen hinaus prägen wird, sagen Experten.

Der neue Wirtschaftsraum, der zum zweitgrößten in Österreich wird, umfasst ein Drittel der österreichischen Landesfläche, 1,8 Millionen Einwohner sowie über 150.000 Unternehmen mit rund 770.000 Beschäftigten – mit einer Wirtschaftsleistung von etwa 70 Milliarden Euro. Mehr wirtschaftliche Dynamik, gesteigerte Attraktivität, höhere Lebensqualität, internationale Sichtbarkeit, vernetzte Bildungsangebote und komfortable Mobilität sind die Aussichten, auf die Politik und Wirtschaft hoffen.

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