Wahrheit und Wirklichkeit

Wahrheit Wirklichkeit

Villach/Fresach (pts006/17.04.2024) - Mit dem Thema "Wahrheit – Was ist wirklich?" beschäftigen sich die 10. Europäischen Toleranzgespräche im Kärntner Bergdorf Fresach vom 15. bis 18. Mai 2024 – und im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Sorgen und Bedenken über zunehmende Versuche, demokratische Wahlen durch Nachrichtenmanipulation zu beeinflussen. Über 30 Expert/innen aus Philosophie und Religion, Wirtschaft und Wissenschaft liefern Debattenbeiträge. Das Programm ist auf der Webseite abrufbar.

Für die Eröffnungsrede am Donnerstag, 16. Mai, in Fresach konnte der diesjährige Staatspreisträger für Kulturpublizistik, Falter-Herausgeber und Chefredakteur Armin Thurnher, gewonnen werden. Am Vorabend in Villach, 15. Mai, analysiert die bekannte und preisgekrönte tschechische Autorin und Übersetzerin Radka Denemarková im Gespräch mit Renata Schmidtkunz vom ORF "Europa und seine Feinde". Ein weiteres Highlight verspricht der einflussreiche Psychologe und Risikoforscher Gerd Gigerenzer beim Wirtschaftsforum am 17. Mai.

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Die Wahlen sind frei, aber nicht fair

Screen Freisinnige

von Christian Ebner

30. April 2024 - Die Demokratie ist basiert auf einem Wettbewerb der besten Ideen. In der Praxis allerdings haben primär die Parlamentsparteien die Chance ihre Ideen einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. In den letzten Jahren hat die Oligarchie der Parlamentsparteien die Hürden für neue Parteien sogar massiv erhöht.

Bereits im Parlament vertretene Parteien, benötigen für den Wahlantritt nur einige Unterschriften von bestehenden Abgeordneten. Neue Parteien und Wahlbündnisse benötigen je nach Wahl eine bestimmte Anzahl von Unterstützungserklärungen, bei der Nationalratswahl wird eine bestimmte Anzahl pro Bundesland benötigt.

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Arche Noah für Vielfalt

Arche Noah

21. April 2024 - „Hoch die Gabeln - für die Vielfalt!“ fordert der Verein Arche Noah, eine Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten, als sie den Verein 1989 gründeten. Nun mobilisiert der Verein mit einer Petition gegen ein drohendes EU-Gesetz. Mit heutigem Stand habern bereits über 109.000 Menschen unterzeichnet. Hier der Wortlaut:

Die Europäische Kommission hat im Juli 2023 einen Vorschlag zum neuen EU-Saatgutrecht vorgelegt. Dieser bedroht die Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt massiv. Er missachtet das völkerrechtlich verankerte Recht der Bäuerinnen und Bauern, ihr eigenes Saatgut zu ernten, zu verwenden, zu tauschen und zu verkaufen. Das ist inakzeptabel.

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