Lehrbeispiel der Klimakatastrophenberichterstattung
22. Oktober 2026 – „Klimawandel kostet Österreich Milliarden. Klima- und wetterbedingte Ereignisse haben zwischen 2017 und 2024 Schäden zwischen 1,9 und 6,1 Milliarden Euro pro Jahr verursacht. Das zeigen erste Zwischenergebnisse einer aktuellen Studie.“ (Quelle: ORF.at 22.10.2026) Vom Österreichischen Regierungsfunk wurde die PR-Mitteilung wie immer unkritisch abgeschrieben. Hier der Original-Artikel auf klimafonds.gv.at

Ein Musterbeispiel der Panik-Mache:
Zunächst braucht es ein „überparteiliches“ Institut, das CCCA Climate Change Centre Austria (ein NGO, naturgemäß mit maßgeblicher Unterstützung des rein staatlichen Klima- und Energiefonds). Das erstellt eine Studie, die jenes Ergebnis zu erbringen hat, das alle (staatlichen d.h. überparteilichen) Stakeholder erwarten. Und es muss „den Ernst der Lage“ klar machen. Das geht am besten mit großen, roten Balken. Siehe GRAFIK, die auf ORF.at interaktiv jeden einzelnen Balken mit Zahlen unterlegt. Und jetzt kommt der Coup:
| Angaben für in Millionen! | 2024 | 2019 | 2014 |
| Schäden der Land- und Forstwirtschaft: | 269 | 189 | 105 |
| Schäden an Gebäuden und Infrastruktur: | 1.203 | 481 | 397 |
| Verluste durch Todesfälle Extremwetter: | 182 | 149 | 87 |
| Verluste durch Todesfälle Hitze: | 4.474 | 2.965 | 0 |
| SUMME | 6.128 | 3.784 | 589 |
Angaben in Mio Euro, valorisiert auf das Preisniveau von 2025, damit es nochmals ein bisserl mehr wirkt!
„Dabei wird nicht dem individuellen Menschenleben ein Wert gegeben, sondern es handelt sich um einen statistischen Wert, wie das etwa auch bei Lebensversicherungen der Fall ist“, erklärt Studienleiterin Birgit Bednar-Friedl von der Universität Graz.
Kommentar HTH: Nicht die Summe der Schäden, die man in der Natur und Infrastruktur sehen, bewerten und bepreisen kann, sondern „statistische Werte“ von Todesfällen, und diese gleich aus zwei Ursachen (Hitze und Extremwetter) müssen dafür herhalten, die Panik nach oben zu treiben! Anders gesagt: zwei natürliche Schadensquellen reichen nicht aus, um die Katastrophe des „Klimawandels“ nachhaltig angsterregend darstellen zu können. Dafür braucht es zwei Fantasy-Faktoren, 1. Tote durch Extremwetter, und 2. Extremwetter sui generis, Hitze!!! Drei Rufzeichen, damit jeder immer und überall an die Lebensgefahr durch die „Erderhitzung“ erinnert wird.
Prozentuell für das Ergebnis 2024 bedeutet das: 24 % der Schäden sind messbar und entsprechend am Markt bepreisbar. 76 %, bezieht man auf Todesfälle, auf die noch kein Arzt unseres Landes einen Totenschein ausgestellt hat. Aber „die Statistik“ kann diese Zuordnung vornehmen??? Und „die Studie“ zaubert aus Fantasyzahlen durch versicherungsmathematische Kunststücke Milliardenschäden! Das ist Wissenschaft 2026!!! Die Message lautet: Klimawandel ist lebensgefährlich!!! (Drei Ruzeichen !!!) Dafür, und nur dafür gibt es diese „Studie“.