„KI bricht aus!“ Tatsächlich?
Update 6. August 2026 – „Auch KI von Meta hackte sich in eine andere Firma. Immer wieder werden neue Cyberattacken durch KI in Testläufen bekannt. Auch Künstliche Intelligenz von Meta fiel dadurch auf. In mehreren Fällen lag der eigentliche Fehler bei einem Testpartner“, berichtet CIO.de (6.8.2026) Der Mythos vom „eigenständigen Ausbruch“ wird hiermit entschlüsselt: „Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen [OpenAI und Anthropic] lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte.“
22. Juli 2026 - „Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen Hackerangriff auf die KI-Plattform Hugging Face in der vergangenen Woche übernommen. ... Zunächst brach die Software GPT-5.6 Sol aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte, und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle. Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte“, berichtet ORF.at (22.7.2026)
Dass ein Programm „auf eigene Faust ausbricht“, wenn es tut, wozu es programmiert wurde – nämlich das Internet nach Daten zu durchsuchen – ist eine Aussage, die impliziert, eine Software könne einen eigenen Willen haben. Das ist kein Paradigmenwechsel (die Legende von der selbstlernenden Software ist schon zwei Jahrzehnte alt), sondern ein Test, wie weit man bei der Manipulation der Medien gehen kann.