Tax Freedom Propaganda

Tax Freedom 2015

15. August 2024 - Die ewige Wiederkehr das Gleichen: Nicht Mariä Himmelfahrt sondern der sogenannte Tax Freedom Day. Dieses Jahr - zufällig oder nicht - eine heilige Allianz von Kirche und Kapital. Das Hayek Institut - Lobby von wem auch immer, aber sicher nicht vom "kleinen Mann" und schon gar nicht vom "durchschnittlichen Steuerzahler" - rechnet uns Jahr für Jahr vor, dass der "durchschnittliche Steuerzahler" bis zu diesem Tag sein ganzes Einkommen dem Staat ablilefert und erst das, was von heute an verdient, fließt in seine eigene Tasche. Assistiert wird diese Story von der Wirtschaftskammer, die die Interessen der Mehrheit ihrer Mitglieder, nämlich KMU und EPU schon lange nicht mehr vertritt. 

Präsidentin des Hayek-Instituts ist Barbara Kolm, die mit staatlichen Institutionen (ÖBB, WU ua.) bestens vernetzt ist und daraus bislang keine Nachteile zu ertragen hatte. Für die Nationalratswahl 2024 wurde sie laut wikipedia auf Platz sechs der FPÖ-Bundesliste gereiht.

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Der Bauwirtschaft droht eine massive Talfahrt

Pflastersteine

13. Jui 2023 (Mitteilung der WKO.at/news) - Die Auftragsbücher leeren sich und Banken verzeichnen ein Rekordminus bei Neukrediten. 

Die schwierige konjunkturelle Lage schlägt sich besonders in der Bauwirtschaft nieder: Dort leeren sich nach und nach die Auftragsbücher. Das wahre Ausmaß der Entwicklung offenbart nun eine aktuelle Erhebung des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS), demnach „steht dem traditionell starken Baugewerbe ein massiver Einbruch bevor“, so IWS-Leiter Ewald Verhounig. Die meisten Salden liegen demnach tief im negativen Bereich – etwa das erwartete Wirtschaftsklima (-65,7 Prozentpunkte), die Umsatzerwartungen (-40,5 PP) oder Auftragslage (-30 PP). „Die Stimmung im Bau ist insgesamt sehr negativ, die Unsicherheit ist groß“, so Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Ähnlich dramatisch sind die Zahlen im Baunebenbereich, wie deren Branchenvertreter berichten. Allerdings treffe der Einbruch dort zeitverzögert ein.

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Die Krone der Wirtschaftsexperten

Hubert und Karl 1500

14. Juni 2023 - Der "Denkfabrikant" Franz Schellhorn zwitscherte gestern kurz vor Mitternacht: "Wegen Inflation: Milliarden an Ersparnissen weg!" Ein Link führt auf einen Artikel der Krone.at (13.6.2023) wo berichtet wird über eine "Studie von Agenda-Ökonom Marcell Göttert. Die in Corona gewachsenen Guthaben verschwanden quasi mit der Pandemie. Wegen der Teuerung". Der Agenda-Chef ist Schellhorn.

Noch vor zwei Jahren hat die selbe Krone.at (19.6.2021) über die Deflation als Ursache der Geldentwertung geschrieben: "Mit zwei Prozent Teuerung rechnet die Nationalbank heuer, das wären rund 0,5 Prozentpunkte mehr als die letzten beiden Jahre. Was auf den ersten Blick nicht besorgniserregend scheint, ist für die heimischen Sparer eine Hiobsbotschaft. Denn die schleichende Entwertung ihres Geldvermögens beschleunigt sich dadurch spürbar." Der Bericht bezieht sich auf Angaben der Nationalbank die abschließend empfiehlt: "Einen Ausweg biete auf absehbare Zeit nur eine vermehrte Veranlagung der Spargroschen auf dem Kapitalmarkt."

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