Autor: Hubert Thurnhofer

Verluste der Finanzindustrie

15. März 2023 – „Mit der Risikoscheu im Zuge des Zusammenbruchs der kalifornischen Silicon Valley Bank haben die börsennotierten Finanzinstitute auf der ganzen Welt binnen zwei Tagen 465 Milliarden US-Dollar an Wert verloren, da Investoren von New York bis Tokio ihr Engagement im Sektor reduzierten. Die Verluste, die es zum Wochenstart an der Wall Street und in Europa gab, griffen am Dienstag auf Asien über“, berichtet fondsprofessionell.at


Finverlust 2023 03 15

Aus wirtschaftsethischer Sicht wirft diese Kurzmitteilung zahlreiche Fragen auf: 

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2023.03.23 Kiewer Bildhauer Grechannyk besucht Wien

Der ukrainische Bildhauer Igor Grechanyk besucht Österreich ab 23. März. Mit im Gebäck hat er eine symbolträchtige Bronzefigur: „Die Entführung Europas„. Das Motiv ist durchaus mehrdeutig, denn immerhin hat Zeus, verwandelt als weißer Stier, die Prinzessin Europa entführt. Aber er hat es aus Liebe getan, so die Legende. Kann so ein Motiv zum Symbol für […]

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Die Krönung der Landeskaiser

13. März 2023 – Schlimm genug, dass sich die Häupter aller Bundesländer wie Landesfürsten gebärden, hat sie Konrad Paul Liessmann nun zu „Landeskaisern“ gekürt – der emeritierte Philosophieprofessor erklärt damit implizit sich selbst zum Kurfürsten.


Liessmann 2014

Foto CC BY-SY 2.0, Konrad Paul Liessmann als Festredner zur 125-Jahr-Feier der SPÖ am 11. Jänner 2014 in Hainfeld.

NEWS zitiert den Kommentar „Kluge Warnschüsse“ von Konrad Paul Liessmann: „Die Einschätzung, in Kärnten wäre ein Debakel der SPÖ zu beobachten, teile ich nicht. Die Verluste sind zwar überraschend hoch, aber dass die SPÖ die bestimmende Kraft in Kärnten bleibt, steht außer Streit. Deshalb ist auch die österreichische Besonderheit der Landeskaiser nicht in Gefahr: In Tirol, Niederösterreich und jetzt in Kärnten wurden die Landeshauptleute zwar abgestraft, aber nicht so, dass sie nicht mit erheblichen Mehrheiten weiterregieren könnten. Ich halte das für kluge Warnschüsse des Wählers, die darauf aufmerksam machen, was sich an Lebensbedingungen verschlechtert hat.

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Geschichte(n) Österreichs

Zeitgeschichte / Politik / Ethik / Twitter

25. März 2023 Armin Wolf twittert: „Der Professor @PeterFilzmaier und der Wolf @ArminWolf – übrigens auch der Titel ihres neuen Buchs ☺️ Morgen im launigen Doppelinterview in der #Krone und auf @krone_at [Krone+] Foto: Reinhard Holl“ (Ergänzung 29.3.23: es hat keine zwei Tage gedauert, da waren Wolf und Filz auch schon bei Ster- und Grissemanns „Willkommen Österreich“. 4×2 Männerbussi zur Begrüßung. Das sollte man auch in der ZiB2 einführen! Stellt sich die Frage, ob der Wolf Überstunden für den Auftritt – 17:23 Minuten – kassiert. Beim Filz wird die Show-Einlage wohl in die Jahrespauschale von 400.000 Euro fallen.)


Twitter Professor und Wolf

Wie schreibt man einen Bestseller?

Wenn du glaubst, dafür braucht man eine geniale Idee, die man literarisch hochwertig umsetzt, so dass der Leser das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit größter Spannung liest – dann darfs du hoffen, dass dich dein Glaube an das Gute in den Himmel bringt. Auf Erden wirst du jedenfalls mit dieser Einstellung nie einen Bestseller produzieren.

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Covid, ein Dichter und zwei Schweine

Corona Vergangenheitsbewältigung / Corona History

11. März 2023 – „Polizei hat Schwein gehabt. Die Polizei in Ingelheim (Rheinland-Pfalz) half, ein entlaufenes Schwein einzufangen. Die Beamten leiteten das Tier mithilfe eines quergestellten Streifenwagens auf einen Feldweg, wo es sein Besitzer mit einem Lasso einfing. Eine Personalienaufnahme des Schweins sei nicht möglich gewesen, meldete die Polizei am Freitag. Denn Wutzchen (rund 200 Kilogramm) sei mit der Festnahme nicht einverstanden gewesen“, melden die Salzburger Nachrichten heute, Samstag.

Ein Geburtstagsgeschenk vom Feinsten an den Chefredakteur von ethos.at, der heute seinen 60er feiert und nichts mehr liebt als den totalen Nonsense getarnt als Nachricht. Doch was hat das mit dem Titel dieses Beitrags zu tun? Corona Vergangenheitsbewältigung! Dies lässt sich nur über einen dialektischen Umweg erklären.


Menas Brüssel2017

Foto CC BY-SA 4.0: Robert Menasse in der Hauptstadt Europas

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2023.03.11 Wochenrückblick KW 10

5. bis 11. März 2023 + Ausgerechnet am internationalen Frauentag eröffnete das Kunsthistorische Museum eine Ausstellung mit dem Macho Hans-Georg Kern, besser bekannt mit seinem Künstlernamen Baselitz. Schon vor 10 Jahren ist eine scharfe Kritik auf kunstsammler.at über die frauenfeindlichen Aussagen von Baselitz erschienen. + Am 11. März 2023, zum 60. Geburtstag des ethos.at-Chefredakteurs, endet […]

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Corona History

Vergangenheitsbewältigung 2023: 3 Jahre Pandemie bzw Plandemie

2. Juni 2023 – Die Aufhebung aller Covid-Maßnahmen mit 30. Juni 2023 wurde im Bundesgesetzblatt kundgemacht. Zur Erinnerung: Wir hatten Angst. Dann haben wir uns an die Angst gewöhnt. Dann haben wir uns an die Angstmacher gewöhnt. Dann haben wir uns an die Phrasen der Angstmacher gewöhnt. Dann haben wir uns an die Maßnahmen der Angstmacher gewöhnt. Dann haben wir uns daran gewöhnt, dass wir uns an alles gewöhnen. So sind wir nicht, so sind wir es bloß es gewohnt. Das war Corona. Wer waren nun eigentlich die Covidioten?

10. März 2023 – Die systematische Aufarbeitung hat Monika Donner mit ihrem Buch „Corona Diktatur“ bereits Anfang 2021 vorgelegt. Als einer der Ersten hat der Autor Hans Saenger bereits Mitte 2020 sein Buch „Fluwatch“ publiziert und die Methodik der Corona-Herrschaft, die seiner Einschätzung nach (schon Anfang 2020!) zur Impfpflicht führen musste, aufgedeckt. In Deutschland startete bereits Mitte 2020 die private Initiative „Corona Untersuchungsausschuss“ von Reiner Füllmich / Fuellmich, Viviane Fischer u.a. Seit Jahresbeginn 2023 fordert die GGI-Initiatvie eine „Große Aufarbeitung der Corona-Krise„. thurnhofer.cc führte von 12. März 2020 bis 26. Oktober 2021 das Corona-Tagebuch eines Querdenkers. Am 26. Oktober 2021 wurde ethos.at gelauncht und die laufende Beobachtung der Corona-Missstände trat etwas in den Hintergrund. Hier Fundstücke aus dem Netz, die ethos.at mehr oder weniger zufällig bei laufenden Recherchen findet. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Systematik.


CoronaPropaganda Wien 800

Foto: Plakat der Stadt Wien zu Silvester 2022/23 in der U3 Station Westbahnhof

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Wenn Forschung zur Gefahr wird

2. März 2023 – Pressemitteilung der GGI-Initiative – In den letzten drei Jahren wurde hinsichtlich der Herkunft des Coronavirus hauptsächlich von einem sogenannten „zoonotischem spillover“ gesprochen, das heißt einer Übertragung des Virus durch ein Tier auf den Menschen. Abweichende Meinungen und Forschungen wurden wenig bis gar nicht publiziert – oftmals aktiv unterdrückt und zensiert. Die Annahme, dass das Virus aus einem Labor stammen könnte, galt als Verschwörungstheorie.

Aber der Wind hat sich gedreht. Es sprechen zu viele Fakten dafür. Das FBI und das U.S. Energy Department gehen von einem künstlichen Ursprung aus, einem sogenannten „lab leak“ (Labor-Unfall), wonach ein ganz oder teilweise künstlich erschaffenes Virus im Labor einen Mitarbeiter infiziert habe, welcher das Virus danach nach außen getragen habe. Tatsächlich passieren solche lab leaks häufiger als man denkt.


GGI screen

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2023.03.27 Biodiversität in der Stadt

Einladung zur Kaiserschild Lecture

Biodiversität in der Stadt. Artenvielfalt als Lebensgrundlage?

Die Kaiserschild Lectures widmen sich jedes Jahr einem anderen Thema, das in Diskussionsveranstaltungen und Workshops von Wissenschaftler*innen zusammen mit Studierenden und Praktiker*innen behandelt wird. 2023 steht die Biodiversität in urbanen Räumen im Fokus.

Wann: 27. März 2023, 18.30-20.00 Uhr

Wo: Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien und online

Zur Anmeldung


KaiserschildStiftung screen

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Kein Vertrauen in Gesundheitspolitik

9. März 2023 (Presseinformation von marketagent) – Mehr als 600 Medikamente gelten derzeit in Österreich als nicht oder nur sehr eingeschränkt lieferbar. Insbesondere Antibiotika, Schmerzmittel und Cortisonpräparate sind Mangelware – und hier vor allem jene, die speziell für Kinder geeignet sind. Inwieweit die Versorgungsengpässe bei Pharmazeutika den Österreicherinnen und Österreichern Sorgen bereiten, welche Gegenmaßnahmen sie sich von der Politik wünschen und wie sie den Zustand des heimischen Gesundheitssystem generell bewerten, zeigt eine aktuelle Studie unter 1.000 Befragten des Online Research Instituts Marketagent.


marketagent Gesundheitsinstitutionen

*Top-2-Box: sehr viel Vertrauen / eher viel Vertrauen || n=1.000

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