Autor: Hubert Thurnhofer

2,9 Millionen Euro von der KPÖ Steiermark für Soziales

Mitteilung der KPÖ Steiermark, 31. Dezember 2022

„San eh olle Politiker gleich“? Viele, aber nicht alle! Weil abgehobene Politikergehälter zu abgehobener Politik führen, gibt es bei der KPÖ eine Gehaltsobergrenze, die sich an einem Facharbeiter-Lohn orientiert. Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr behält sich von ihrem Polit-Gehalt (7.921 Euro netto) monatlich nur 2.000 Euro. Die restlichen 5.921 Euro kommen Menschen in Notlagen zugute. Seit 2005 hat sie auf diesem Weg 1.007.833,40 Euro von ihrem Gehalt weitergegeben. „Helfen statt Reden“ eben.


Elke Kahr KPÖ 800

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Covid Kollateralschäden

von Bert Ehgartner

6. Jänner 2022 – Bis vor kurzem galt es noch als Fake-News, dass durch die Covid-Impfung erzeugte Spike-Proteine im Blut zirkulieren und sich im ganzen Körper verteilen können. Die Impfstoff-Hersteller hatten behauptet, dass die Spikes gar nicht aus der Zelle rauskönnen, in der sie mittels Gentransfer künstlich hergestellt wurden. Politiker wie Karl Lauterbach hatten das noch getoppt mit der Aussage, diese Impfungen seien „ praktisch nebenwirkungs-frei“. Beide Aussagen können nun Evidenz-basiert als Fake-News bezeichnet werden. Eine im Journal der US-Herzgesellschaft publizierte Studie liefert dafür die bislang am besten dokumentierten Beweise.


Bert Ehgartner

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Energiewende Deutschland: Pellets quo vadis?

Pellets. Kapitel 4 + + + Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg. So könnte man die Energiewende Deutschlands in einem Satz zusammenfassen. Endgültiger könnte ein Ausstieg gar nicht sein, hätte die deutsche Rechtschreibreform, die so alt ist wie der Atomausstieg, „endgültiger, am endgültigsten“ als neuen Komparativ und Superlativ kanonisiert. Aktuell sind in Deutschland noch sechs AKW am Netz. Bis Ende 2021 werden Grohnde, Grundremmingen und Brokdorf abschaltet, die drei jüngsten Reaktoren, Isar 2, Emsland und Neckarwestheim sollen spätestens Ende 2022 vom Netz gehen.

UPDATE 4.5.2023: Pellets Verbot in Deutschland

Lediglich sechs Jahrzehnte hat die Atomenergie in Deutschland Haushalte beleuchtet und die Wirtschafts-Lokomotive angetrieben. Die Regierung Rot-Grün unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer besiegelte im Jahr 2000 mit den Kraftwerkbetreibern den Atom-Ausstieg und hat 2002 das Atomgesetz entsprechend novelliert. Danach durften keine neuen AKW mehr gebaut werden und die Regellaufzeit wurde auf 32 Jahre ab Inbetriebnahme limitiert. Damit sollten spätestens 2021 alle AKW abgestellt sein. Im Herbst 2010 haben Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Guido Westerwelle die Laufzeiten der bestehenden 17 AKW um acht bis vierzehn Jahre verlängert. Und dann kam der 11. März 2011 mit dem Tsunami von Fukushima, auf den ein politischer Tsunami in Deutschland folgte. Schneller als die Verlängerungen in Kraft treten konnten wurde das endgültige Aus für Atomenergie in Deutschland beschlossen.

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Thurnhofer Hubert: Pellets

Klimawandel, Energiewende und der Wald

Drei Monate recherchierte der Autor im Frühjahr 2021 im Auftrag von proPellets das Campaigning internationaler NGOs gegen die energetische Nutzung von Biomasse, insbesondere Holzpellets, zur Energiegewinnung. Im Juli hat er dazu das Manuskript „Pellets. Klimawandel, Energiewende und der Wald“ vorgelegt, das als Buch erscheinen sollte; proPellets hat das Manuskript jedoch schubladisiert. 2022 hat der Autor bereits Kapitel 1 und 3 auf ethos.at veröffentlicht. Im Jahr 2023 folgen die weiteren Kapitel. Das Manuskript ist nach wie vor aktuell, da in der EU seit September eine Richtlinie diskutiert wird, wonach Holz nicht mehr zur Energiegewinnung verwendet werden soll. Die österreichische Holzwirtschaft läuft dagegen Sturm. Ein erstes Stimmungsbild zeichnet kaernten.orf.at am 14. September 2022.


Alfred Melchert GRETA und das KLIMA

Bilder: Alfred Melchert, Watching Greta und Bleeding Greta

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2023.01.07 Wochenrückblick 1

1. – 7. Jänner 2023 – KW1

Der Wochenblick.at hat seine Berichterstattung Ende 2022 eingestellt. In Memoriam erscheint auf ethos.at ab sofort jeden Samstag der WochenRückBlick, ein Jahresrückblick 2023 auf Raten.


WochenRückblick1

+ Die Bedrohung 2023 lautet Blackout. Das hat uns die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner via Welt.de kurz vor Neujahr mitgeteilt: „Die Frage ist nicht, ob ein Blackout kommt, sondern wann er kommt“. Offenbar hält die Propaganda-Abteilung des Verteidigungsministeriums diese Information für so weltbewegend, dass sie sich damit an den Welt-Korrespondenten in Brüssel wendet. Die Kleine Zeitung hat’s dann umgehend abgeschrieben: „Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) rechnet schon bald mit großflächigen Stromausfällen in der Europäischen Union, wie sie in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung ‚Welt‘ sagte. Die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts in Teilen der EU in naher Zukunft sei sehr groß.“ Der einzige Verursacher aus ihrer Sicht ist natürlich Putin, dessen Hacker Europa lahmlegen wollen.

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Anna Jeller Buchhandlung feiert 75er

Die Anna Jeller Buchhandlung in der Margaretenstraße 35, 1040 Wien, feiert 2022/23 ihr 75-jähriges Jubiläum. Es ist großartig, dass in der „Vorstadt“ noch private Buchhandlungen überleben können! Ethos.at gratuliert. Hier der Jahresrückblick, den die Inhaberin auf facebook publiziert hat:


Anna Jeller Buchhandlung

Liebe Leserinnen und Leser, Kundinnen und Kunden, liebe Freunde des Hauses,

zum Jahresende zieht man unweigerlich Bilanz und lässt das Vergangene nochmals Revue passieren.

2022 war wohl für viele von uns ein anstrengendes und auch unangenehmes Jahr, weil wir schon von den Vorjahren ermattet waren und es immer noch sind.

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50 „anerkannte“ Impfschäden in Österreich

30. Dezember 2022 – „50 anerkannte Impschäden in Österreich“ – So viele gibt es „wirklich“ – und alle Medien schreiben es. Ja, dann muss es ganz einfach stimmen.

„Das Impfschadengesetz ermöglicht den Menschen einen Schaden geltend zu machen. Die Menschen beschreiben in ihren Anträgen etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel, aber auch Thrombosen, Herzmuskelentzündungen oder chronische Müdigkeit, erklärt Katharina Reich, die oberste Gesundheitsbeamte des Landes und Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit im „Ö1“-Morgenjournal am Freitag. Bisher sind laut Gesundheitsministerium 1.619 Anträge auf Schadenersatz nach dem Impfschadengesetz an den Staat gestellt worden. Davon wurden 50 anerkannt. 38 Personen erhielten eine einmalige Entschädigung über 2.000 Euro, 12 weitere bekommen eine monatliche Rente über 700 Euro. Dass es nur so wenige nachgewiesene Impfschäden gibt, liege laut Reich etwa daran, dass viele Anträge ohne ärztlichen Befund gestellt werden.“ (zitiert nach meinbezirk.at und derstandard.at)


screen derStandard 2022 12 30

– Auf welcher Datengrundlage wird da entschieden?

– Auf welcher Definitionsgrundlage wird da entschieden?

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Die deutsche Lust an Menschen-Experimenten

27. Dezember 2022 – Wer Christian Drosten für einen redlichen Wissenschafter hält und Karl Lauterbach für einen lauteren Politiker, der kann nicht bei Trost sein. Oder er ist Deutscher. Zwei Deutsche, die für die Exekution des größten Menschheitsexperiments – die Covid-Impfungen – mit verantwortlich sind, und in Deutschland bis heute nicht nur auf freiem Fuß, sondern in ehrenwerten Positionen sind – das muss man leider als „typsich deutsch“ bezeichnen. Typisch deutsch 2022 bedeutet: man begeht Verbrechen nicht an anderen Menschen und Völlkern, sondern bevorzugt an der eigenen Bevölkerung. Die Wiedergutmachung ist somit Teil des Verbrechens.

Diesen Schluss erlaubt ein umfangreicher Artikel eines deutschen Leitmediums über „Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika„, erschienen auf deutschlandfunk.de: „Zu Kolonialzeiten war es üblich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gräueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute.


DE DW Afrika

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Vertrauen in Wissenschaft sinkt

22. Dezember 2022 – Nachdem der Demokratie-Monitor vor wenigen Wochen festgestellt hat, dass die Politik in Österreich einen massiven Vertrauensverlust zu verzeichnen hat, kommt nun das Wissenschafts-Barometer der Akademie der Wissenschaften ÖAW zu dem Ergebnis, dass rund ein Drittel der Österreicher den Wissenschaften nicht mehr vertrauen. Dabei schneiden die österreichischen Wissenschafter noch besser ab als ihre KollegInnen in Deutschland und der Schweiz (siehe Grafik)


Wissenschaften Vertrauen D A CH

ÖAW im Wortlaut: „Zwar geben immerhin mehr als die Hälfte der Befragten im Land an, dass sie durchaus Interesse an Wissenschaft und Forschung haben. Allerdings: Nur ein Viertel der österreichischen Bevölkerung zeigt sich sehr stark interessiert. Abermals: Im Ländervergleich befindet sich Österreich mit diesen Zahlen auf ähnlichem Niveau mit Deutschland, während in der Schweiz sogar nur 17 Prozent der Befragten sehr großes Interesse an der Wissenschaft bekunden.

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Querdenker-Award für Thomas Gottschalk

Der Fall Ballweg

17. Dezember 2022 – „Moderator Thomas Gottschalk ist jetzt offiziell ein Querdenker. Der Fernsehstar wurde am Mittwochabend in München mit dem Ehrenpreis des Querdenker-Awards ausgezeichnet.“ Diese Nachricht ist heute (17.12.22) genau sieben Jahre und 22 Tage alt (Quelle dpa/handelsblatt) Der Award wurde seit 2010 vom Querdenker-Club verliehen, der auch ein Querdenker-Magazin herausbrachte und Querdenker-Kongresse sowie jährlich 100 Querdenker-Treffen organisierte. Der Club hatte das Ziel, „Impulsgeber, Regelbrecher, Trendpioniere, Mutmacher und Zukunftsmanager“ interdisziplinär und branchenübergreifend zu vernetzen. Ferner setzte sich die Wirtschaftsvereinigung für die Förderung von Ideen, Kreativität und Innovation bei Schülern, Auszubildenden und Studierenden ein. Der Club hatte laut dpa 2015 mehr als 350.000 Mitglieder, der Gründer und langjährige Geschäftsführer (CEO) war Otmar Ehrl.

Man muss sich diese Tatsachen in Erinnerung rufen, wenn man der Frage auf den Grund geht, wann und wie der Begriff „Querdenker“ zum Schimpfwort für Corona-Kritiker, zuletzt sogar zum Killerbegriff gegen jede Form von Kritiker geworden ist. Der Begriff war bis vor drei Jahren so populär und so tief im Mainstream verankert, dass man sich als wirklich kritischer Mensch sogar davon distanzieren musste, als „Querdenker à la Gottschalk“ tituliert zu werden.

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