2025.11.30 Tierrechtskongress in Wien

Tierrechtkongress

Bis Sonntag, 30. November 2025, 9. Österreichischer Tierrechtskongress in Wien

Mitteilung via APA /OTS - Etwa 350 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum werden Beiträge von 73 Vortragenden hören; dazu gibt es eine Kunstausstellung „Animal Rights Art“

Wann: Donnerstag, 27.11.2025, 15:30 Uhr bis Sonntag 30.11.2025, 17:30 Uhr
Wo: SkyDome, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Im Jahr 2002 hat der VGT das erste Mal einen großen Tierrechtskongress in Wien organisiert. Seither hat sich viel getan im Tierschutz. Internationale Kongresse gibt es einige jedes Jahr, aber keinen deutschsprachigen mit Schwerpunkt Österreich. Deshalb hat der VGT jetzt nun schon zum 9. Mal die Organisation eines Tierrechtskongresses übernommen. Die Beiträge zum Programm gehen auf die Eigeninitiative der Vortragenden zurück, die sich dafür gemeldet haben.

Hauptvorträge jeweils an den Abenden der Kongresstage sind

+ Christine Sonvilla, Autorin zahlreicher Bücher und TV-Dokumentationen, über Wildnis und Wildtiere,
+ Gabriel Paun, EU-Direktor von Animals International, über Tiertransporte,
+ Randal Plunkett, Besitzer eines über 300 ha großen Naturareals in Irland, über vegan rewilding,
+ Nina Horaczek, Chefreporterin beim Falter, über den Rechtsruck und die damit einhergehende Bedrohung der Zivilgesellschaft und der Tierschutzbewegung.
Zusätzlich werden sowohl internationale als auch österreichische Tierschutzkampagnen thematisiert, sowie Kampagnenstrategien diskutiert und Bezüge zu anderen sozialen Bewegungen hergestellt. Rechtsanwältin Maria Windhager wird über SLAPPs referieren, Marianne Wondrak über das Clever Pig Lab, Greenpeace Geschäftsführer Alexander Egit über Zivilgesellschaft unter Druck, Geschäftsführer einer slowakischen Tierschutzorganisationen Martin Smrek über die Probleme mit der autoritären Regierung in der Slowakei und die Tierschutzombudsfrau von Wien Eva Persy über die Zukunft im Tierschutz, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer einen geballten Überblick über die Tierschutzarbeit gewinnen will, ist auf diesem Kongress gerade richtig.

Programm und Tickets unter diesem Link: tierrechtskongress.at

9. Österr. Tierrechtskongress in Wien
Im Jahr 2002 hat der VGT das erste Mal einen großen Tierrechtskongress in Wien organisiert. Seither hat sich viel getan im Tierschutz. Internationale Kongresse gibt es einige jedes Jahr, aber keinen deutschsprachigen mit Schwerpunkt Österreich. Deshalb hat der VGT jetzt nun schon zum 9. Mal die Organisation eines Tierrechtskongresses übernommen.

Rückfragen & Kontakt: VGT - VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN

DDr. Martin Balluch, E-Mail: medien@vgt.at

2025.11.27 Zeitkapsel im Volkskunde Museum

Zeitkapsel

Im Zuge der umfassenden Sanierungs- und Umbauarbeiten des Volkskundemuseum Wien wird am 27. November 2025 eine Zeitkapsel im Innenraum des historischen Gartenpalais Schönborn in der Laudongasse eingemauert. Mit dieser symbolischen Geste möchte das Museum gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Silberpfeil-Architekten und der Europäischen Kommission einen Moment der Gegenwart für kommende Generationen bewahren.

WANN: Donnerstag, 27. November 2025 um 14 Uhr

WO: Baustelle des Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Pressevertreter:innen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung und einem anschließenden Rundgang über die Baustelle teilzunehmen.

2025.11.26 Buchpräsentation: Marcos-Clan

Rainer Werning/Jörg Schwieger (Hg.)

VON MARCOS ZU MARCOS, Die Philippinen seit 1965

Mit Beiträgen von Antonio Ablon, Astrud Beringer, Rufa Cagoco-Guiam, Eric Gutierrez, Herbert Docena, Mary Lou U. Hardillo, Mary Montemayor, Mirjam Overhoff, Michael Reckordt, Epifanio San Juan Jr., Rainer Werning, Marina Wetzlmaier u.a.

Promedia Verlag

Mittwoch, 26. November 2025 um 19 Uhr

im Freien Wort, Rögergasse 24-26, 1090 Wien

Diskussion mit Rainer Werning, Jörg Schwieger und Marina Wetzlmaier. Moderation: Stefan Kraft

Verlagsinformation: Über 30 namhafte philippinische und deutschsprachige Autor:innen untersuchen die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes im Kontext zunehmend eingeschränkter Handlungsräume. Eine eigene Betrachtung widmet sich der geostrategischen Lage der Philippinen in der asiatisch-pazifischen Region.

Seit 2022 sind die Philippinen durch Präsident Ferdinand Marcos Jr. nach fast vier Jahrzehnten wieder fest im Griff einer der mächtigsten Familiendynastien des Landes. Für sie begann 1965 mit der Präsidentschaft von Ferdinand Marcos Sr. eine historisch beispiellose Ära. Keine andere Familie hat eine solch dominante Stellung erreicht.

Durch die Verhängung des Kriegsrechts 1972 entledigte sich Marcos Sr. aller politischen Widersacher und begründete seine Herrschaft als „konstitutionellen Autoritarismus“. Mit der Ermordung des bekanntesten Oppositionspolitikers Benigno S. Aquino im Jahr 1983 gewann eine kombinierte innen- und wirtschaftspolitische Krise an Dynamik. Diese führte 1986 zum (vorläufigen) Ende der Marcos-Herrschaft.

Der daraufhin erwartete gesellschaftliche Aufbruch weckte unter Millionen Filipinos, von denen viele im Ausland leben, Hoffnungen auf Freiheit und ein besseres Leben. Doch kehrte die einstige Herrscherfamilie wieder an die Macht zurück. Zum 60. Jahrestag der Marcos-Herrschaft ziehen die Buchbeiträge eine Bilanz.

Die Herausgeber: + Rainer Werning, geboren 1949 in Münster, ist Politikwissenschaftler und Publizist mit den Schwerpunkten Südost- und Ostasien. Seit 1970 mehrfache und längere Studienaufenthalte in den Philippinen. Im Promedia Verlag ist von ihm (zusammen mit Du-Yul Song) erschienen: „Korea. Von der Kolonie zum geteilten Land“. + Jörg Schwieger, geboren 1953 in Hannover, ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der „Aktionsgruppe Philippinen“ und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst in unterschiedlichen (Leitungs)- Funktionen.

Pressestimme: (…) Unter diesen geopolitischen Vorgaben geben die Autoren den Philippinen nur geringe Chancen, sich im Weltgeschehen autonom zu postieren. Die spanische Kolonisation bis 1898 und die nachfolgende amerikanische Besatzung bis zur Unabhängigkeit 1946 haben die Bedingungen für jenes System geschaffen, in dem die Staatsmacht von Dynastie zu Dynastie über die Köpfe der Menschen hinweg nahezu unbeanstandet weitergereicht wird. Herausgeber und Autoren wahren in dem zeitgeschichtlichen Abriss wortstark das Verdienst, den Menschen in diesem aufgewühlten Land Stimme und Gewicht zu geben. Wer in dem Informationswirrwarr der Zeitenwende inhaltlich Halt sucht, wird in dem Buch glänzend bedient. Albert Klütsch, Nachdenkseiten, 12.10.2025