Winter Poesie
Peter Rosegger (1843-1918)
Die autobiografische Erzählung "Als ich Christtagsfreude holen ging" von Peter Rosegger ist wohl eine der bekanntesten Wintergeschichten aus Österreich. Sie vermittelt Einblicke in die die Bergbauernwelt des 19. Jahrhunderts: "Noch nicht dreihundert Schritte war ich gegangen, so lag ich im Schnee, und die Laterne, hingeschleudert, war ausgelöscht. Ich suchte mich langsam zusammen, und dann schaute ich die wunderschöne Nacht an. Anfangs war sie ganz grausam finster, allmählich hub der Schnee an, weiß zu werden und die Bäume schwarz und in der Höhe war helles Sternengefunkel. In den Schnee fallen kann man auch ohne Laterne, so stellte ich sie seithin unter einen Strauch und ohne Licht ging's nun besser, als vorhin. In die Talschlucht kam ich hinab, das Wasser des Fresenbaches war eingedeckt mit glattem Eise, auf welchem, als ich über den Steg ging, die Sterne des Himmels gleichsam Schlittschuh liefen." Dieses Zitat ist nur ein Vorgeschmack auf die Geschichte, die auf Weihnachtsmann.net zur Gänze abgerufen werden kann.
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