Grundlegende Anpassungen im Stromverteilernetz notwendig

Rechnungshof Stromnetze 2026

29.05.2026 (Bericht des Rechnungshofes Österreich– Grundsatz der Verursachergerechtigkeit sollte für alle Netzbenutzer gelten

Österreich strebt an, bis 2030 100 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen schreitet in Österreich rascher voran als die dafür nötigen Anpassungen des Stromnetzes. Grundlegende Anpassungen sind notwendig, um die nachhaltige, sichere und leistbare Stromversorgung weiterhin zu gewährleisten. Die Kosten dafür tragen die Endkunden über verordnete Netzentgelte. Der Rechnungshof empfiehlt dem Wirtschaftsministerium im heute veröffentlichten Bericht „Transformation der Stromverteilernetze (pdf)“, beim Erneuerbaren-Ausbau gleichzeitig den daraus resultierenden Anpassungsbedarf im Stromnetz zu berücksichtigen. Die Transformation des Stromnetzes erfordert verstärkte Steuerung und Koordination. Geprüft wurden die Jahre 2019 bis 2024.

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Internationale Wärmepumpen-Konferenz

AIT Heat Pump Conference 2026

Das AIT Austrian Institute of Technology organisiert gemeinsam mit internationalen Partnern die

IEA Heat Pump Conference 2026

+ über 800 Teilnehmer:innen

+ 367 wissenschaftliche Beiträge zeigen aktuelle Entwicklungen von Forschung bis industrielle Anwendung

27. Mai 2026 – (Presseinformation AIT Austrian Institute of Technology) - Mit der heutigen Eröffnung der 15. IEA Heat Pump Conference 2026 in der Hofburg wird Wien für vier Tage zum internationalen Zentrum für Innovationen im Bereich der Wärmepumpentechnologien. Über 800 Teilnehmer:innen aus aller Welt kommen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Industrie und Energiepolitik auszutauschen. Die Konferenz gilt als führende internationale Plattform für den Austausch zu Wärmepumpentechnologien und deren Rolle bei der Dekarbonisierung von Energiesystemen.

Österreich als Innovationsstandort

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Revolution: sanft aber radikal

Pavel Kohout Konterrevolutionär

Reflexionen über Pavel Kohout zu seinem 98er, 20. Juli 2026

Aus dem Tagebuch eines Konter-Revolutionärs

Erschienen im Verlag C.J. Bucher AG, Luzern, 1969

Der Dichter Pavel Kohout, geboren 1928 in Prag, stand seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Zentrum des historischen Geschehens seines Landes. Er folgte den Spuren seines kommunistischen Vaters. Tagebucheintrag vom 14.2.45: „Vater ist der gescheiteste Mensch, den ich kenne. Er spricht sieben Sprachen. Ich werde nie begreifen, wie man ihn zwei Jahre ohne Arbeit lassen konnte. Als ich ihn einmal danach fragte, lächelte er: Man hat entweder Geld oder Überzeugung.“ (12) Kohout „outet sich“, wie man heute sagen würde, ohne moralinsaure Entschuldigungen. Er macht plausibel, warum er als junger Mann nach den Abgründen der Nazidiktatur der KPČ beitrat und sogar Hommagen auf den damaligen Partei- und Regierungsführer Klement Gottwald verfasste, getragen von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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