Zeitenwende mit dem Pari~Archat

Anna Ravliuc PariArchat 800

Pari~Archat: Entscheidungsraum für Zeitenwende

von Anton Edler

Mein Grundanliegen ist das Prinzipien-Pari~Archat: Mann*Frau. In der bekannten Menschheitsgeschichte gab es entweder ein Matriarchat oder ein Patriarchat, niemals aber ein Pari~Archat. Auch demokratische Strukturen haben entweder eine Frau oder einen Mann als obersten Entscheidungsträger. Jede Über- bzw. Unterordnung erzeugt Disziplin, aus der sich unterschiedliche Formen der Gewalt ausbilden. Die gemeinsame Entscheidung von Mann und Frau zu gleichen Teilen ist in der Lage, jenen Entfaltungsprozess zu gewährleisten, der im Stande ist, das zu tun, was dem Menschen im Grunde seines Wesens als universelle Interaktion innewohnt: Frieden zu stiften

 Foto © Anna Ravliuc

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Kleine Geschichte Israels

HAGIT GAL Israeli Art

von Hans Saenger

Vorwort

Den Alten galt die Geschichtsschreibung als musische Tätigkeit. Die Quellen, aus denen ein antiker Geschichtsschreiber schöpfte, waren in erster Linie sein Gedächtnis und seine Intuition, sein Beistand aber Clio. Als eine von den neun Musen war sie die Schutzgöttin der Geschichtsschreibung, welche den Alten als Kunst galt, nicht aber wie uns Heutigen als Wissenschaft. Nahm ein alter Geschichtsschreiber ein geschichtliches Werk in Angriff, so war es seine erste und wichtigste Aufgabe, den Beistand der Clio zu erflehen, denn ohne diesen konnte nichts Rechtes gelingen.

Die neun Musen hatte Zeus, selbst ein Titanenspross, mit der Titanin Mnemosyne gezeugt. Mnemosyne ist aber nicht nur die Mutter der Musen, sie ist auch die Namensgeberin eines Flusses in der Unterwelt. Im Gegensatz zu Lethe, dem Unterweltfluss des Vergessens, ist Mnemosyne der Fluss des Erinnerns.

SIEHE AUCH: ISRAELI ART in VIENNA 2025

Materie und Geist / Tradition und Innovation

17. bis 29. März 2025 in der Galerie Contemplor, 1170 Wien

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Traibach: Planung und Wirklichkeit

Stmk Schuldenberg 2026

Kultur & Natur / Politische Ästhetik / Architektur / Ökologie

Juli 2024 - Der bislang unverbaute, naturbelassene Traibach in Langenwang / Steiermark, soll vor seiner Einmündung in die Mürz durch eine Staumauer die Bewohner von Krieglach vor Überschwemmungen schützen. Dieses Projekt wurde von der Landesregierung bereits bewilligt und soll zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 gebaut werden. Doch viele Fragen sind noch offen!

Update 15. Dezember 2025 - "Die Schuldendynamik in der Steiermark bleibt enorm", berichtet die Kleine Zeitung mit Ausblick auf 2026. Wenn schon bei verhältnismäßig kleinen Projekten 85 Prozent Abweichungen bei den Angaben über die Kosten möglich sind, darf man sich nicht wundern, wenn sich das landesweit auf Milliarden summiert.

Update 6. Dezember 2025 - Laut Bericht der Obersteirischen Rundschau (3./4.12.2025) belaufen sich die Kosten auf 1,85 Mio. Euro. Die Angaben basieren auf Angaben der Krieglacher Bürgermeisterin Regina Schrittwieser; diese Schätzung? / Berechung? ist fast doppelt so hoch wie die des Langenwanger Bürgermeisters Rudolf Hofbauer. Die Krieglacherin kann offenbar nicht genug bekommen kann. So wurde heuer der Freßnitzbach durch den Ortsverlauf zubetoniert und das vorgelagerte Rückhaltebecken mit gigantischen Spundwänden erhöht. Kosten: 8,7 Mio. Euro. Als nächstes hat Schrittwieser den Brennerbach ins Visier genommen: "Wenn alles gut läuft, könnte ab 2027 gebaut werden", gibt die Bürgermeisterin zu Protokoll.

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