Einzimmerwohnung zu verlosen!

Investmentpunk screen

24. August 2023 – Gerald Hörhan, Tradmark „Investment-Punk„, verlost „eine ganze Einzimmmer-Wohnung“. Damit wirbt der Selfmade-Millionär für sein nächstes Buch. Hier der Wortlaut seiner Promotion:

„Gewinne mit etwas Glück eine ganze Wohnung! Hier ist, was du dafür tun musst… Bald erscheint mein neues Buch „Der Einzimmer-Millionär“. Und um das zu feiern, verlose ich eine ganze Wohnung an alle, die sich in die Warteliste für das Buch eintragen. Kein Scherz.

Trage dich jetzt kostenlos ein: www.wohnunggewinnen.com

Ich bin selbst durch eine simple Strategie mit Einzimmerwohnungen zum Multimillionär geworden.

Diese Strategie kannst auch du umsetzen. Ich zeige sie dir in meinem neuen Buch. Aber ich will auch etwas zurückgeben. Darum verlose ich genau so eine Einzimmerwohnung an alle, die sich in die Warteliste für das Buch eintragen. Diese Wohnung habe ich selbst als Investment gekauft und war bis jetzt Teil meines Portfolios. Du kannst die Wohnung verkaufen oder vermieten und damit den ersten Schritt DEINER Reise zum Einzimmer-Millionär setzen.

Ich drücke dir die Daumen! Trage dich jetzt ein!“

Ein anderer prominenter Österreicher hat es mit Wohnungsrenovierungen zum Selfmade-Milliardär gebracht. Siehe: Dossier Rene Benko auf kontrast.at

Weiterlesen

Tax Freedom Propaganda

Tax Freedom 2015

15. August 2024 – Die ewige Wiederkehr das Gleichen: Nicht Mariä Himmelfahrt sondern der sogenannte Tax Freedom Day. Dieses Jahr – zufällig oder nicht – eine heilige Allianz von Kirche und Kapital. Das Hayek Institut – Lobby von wem auch immer, aber sicher nicht vom „kleinen Mann“ und schon gar nicht vom „durchschnittlichen Steuerzahler“ – rechnet uns Jahr für Jahr vor, dass der „durchschnittliche Steuerzahler“ bis zu diesem Tag sein ganzes Einkommen dem Staat ablilefert und erst das, was von heute an verdient, fließt in seine eigene Tasche. Assistiert wird diese Story von der Wirtschaftskammer, die die Interessen der Mehrheit ihrer Mitglieder, nämlich KMU und EPU schon lange nicht mehr vertritt. 

Präsidentin des Hayek-Instituts ist Barbara Kolm, die mit staatlichen Institutionen (ÖBB, WU ua.) bestens vernetzt ist und daraus bislang keine Nachteile zu ertragen hatte. Für die Nationalratswahl 2024 wurde sie laut wikipedia auf Platz sechs der FPÖ-Bundesliste gereiht.

14. August 2023 – Zwei Meldungen, die mehr miteinander zu tun haben, als uns das Hayek-Institut verrät.

Meldung 1: „Das am Standort Österreich klebende Etikett als ‚Hochsteuerland* lässt sich am Kalender festmachen: So arbeiten die Österreicher statistisch 227 Tage im Jahr – also bis 15. August – nur, um die anfallenden staatlichen Steuern und Abgaben bezahlen zu können. Damit liegt man in Sachen Steuerlast im europäischen Spitzenfeld (siehe Grafik). Nur in Belgien, Deutschland und Frankreich sind die Lohnnebenkosten höher, wie der jährliche Vergleich des Hayek Instituts/Austrian Economics Center (AEC) zeigt.“ (Quelle WKO-Newsletter)

Es geht um die Lohnsteuer wohlgemerkt, während uns das Hayekinstitut noch nie verraten hat, wie viele Tage im Jahr die internationalen Fondsgesellschaften arbeiten müssen, um ihre mikrige Gewinnsteuern bezahlen zu können – wenn sie überhaupt irgendwo steuern zahlen. Das Hayekinstitut hat uns auch noch nie verraten, wie viel die Fonds an ihre Aktionäre ausschütten, während gleichzeitig die Kleinanleger Verlustanteile zugewiesen bekommen. 

Meldung 2: „Nach der Finanzkrise 2008 haben mit 22 fast alle der 25 größten deutschen Unternehmen im S&P Europe 350 gemeinsame Anteilseigner, meist US-Vermögensverwalter. Zu dem Schluss kommt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Analysiert worden sind die Jahre 2004 und 2015. Auffällig ist laut den Experten, dass vor der Finanzkrise vorwiegend deutsche Banken und Versicherungskonzerne wie Allianz und die Deutsche Bank die gemeinsamen Investoren waren. Nach der Finanzkrise dominieren US-Vermögensverwalter wie BlackRock, heißt es.“ (Quelle pressetext.com)

DIW Grafik 25 DE SuP

Jahr für Jahr wärmt das Hayek-Institut die „Tax Freedom Day“ Schlagzeile auf – diesmal den WKO-Mitgliedern lauwarm serviert, von denen viele EPU (Ein Personen Unternehmen) so wenig verdienen, dass sie kaum Einkommensteuern zahlen. Suggeriert wird: weil der Staat soviel kassiert, könne sich der „Normalbürger“ nix leisten. Suggeriert wird: der Staat sei der natürliche Feind jedes Unternehmers, so als ob nicht jeder die Straßen, öffentlichen Verkehrsmittel, Schulen, Krankenhäuser, Parks und Bäder in Anspruch nehmen würde. Verschwiegen wird: weil die Akkumulation von Kapital durch Kapital (das inkludiert maximale Steuervermeidung) immer mehr Geld an immer größere Player ausspielt, gibt es keinen fairen Wettbewerb mehr, in dem innovative, kreative EPU noch eine Chance gegenüber den Monopolen haben.

SIEHE AUCH:Wer ist der Staat? (thurnhofer.cc 22.8.2015)

Weiterlesen

Der Bauwirtschaft droht eine massive Talfahrt

Pflastersteine

13. Jui 2023 (Mitteilung der WKO.at/news) – Die Auftragsbücher leeren sich und Banken verzeichnen ein Rekordminus bei Neukrediten. 

Die schwierige konjunkturelle Lage schlägt sich besonders in der Bauwirtschaft nieder: Dort leeren sich nach und nach die Auftragsbücher. Das wahre Ausmaß der Entwicklung offenbart nun eine aktuelle Erhebung des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS), demnach „steht dem traditionell starken Baugewerbe ein massiver Einbruch bevor“, so IWS-Leiter Ewald Verhounig. Die meisten Salden liegen demnach tief im negativen Bereich – etwa das erwartete Wirtschaftsklima (-65,7 Prozentpunkte), die Umsatzerwartungen (-40,5 PP) oder Auftragslage (-30 PP). „Die Stimmung im Bau ist insgesamt sehr negativ, die Unsicherheit ist groß“, so Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Ähnlich dramatisch sind die Zahlen im Baunebenbereich, wie deren Branchenvertreter berichten. Allerdings treffe der Einbruch dort zeitverzögert ein.

Die größten Hürden liegen für die Unternehmen im Bereich der Preissteigerungen und Finanzierung: So ist für 63,9 Prozent der befragten Betriebe die Inflation die größte Herausforderung, gefolgt vom Arbeits- und Fachkräftemangel (61,9 Prozent) sowie den Arbeitskosten (51,1 Prozent). An vierter Stelle rangieren die Finanzierungskonditionen (43,4 Prozent), knapp gefolgt von den Preisen für Energie, Rohstoffe und Vorleistungen (43,3 Prozent).

Die Finanzierung ist es auch, die vielen Häuslbauern bei der Realisierung ihres Projekts einen Strich durch die Rechnung macht. „Seit Inkrafttreten der KIM-Verordnung ist die Nachfrage um bis zu 70 Prozent gesunken“, sagt Martin Schaller, Obmann der Sparte Bank und Versicherung.

Die Branchenvertreter pochen nun auf Maßnahmen wie die ersatzlose Streichung der KIM-Verordnung sowie vernünftige KV-Abschlüsse – Stichwort „Mehr Netto vom Brutto“, etwa die Senkung der Lohnnebenkosten beim 13. und 14. Gehalt. Beim Energiekostenzuschuss 2 wird eine quartalsweise Antragstellung und damit eine zeitnähere Auszahlung gefordert.

Ergänzung 21. August 2023 – Stornierungswelle trifft Baubranche – ifo: „Es braut sich ein Sturm zusammen“, berichtet Epoch Times

Ergänzung 23. Oktober 2023 – „Die Anzahl der Firmenpleiten in Österreich ist in den ersten drei Quartalen gegenüber 2022 dem Vorjahr kräftig gestiegen – bis Ende September gab es 4.059 Insolvenzen, das ist ein Anstieg um fast 13 Prozent und der höchste Wert der letzten fünf Jahre, wie aus der aktuellen Statistik des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) hervorgeht. Die Anzahl der Firmenpleiten in Österreich ist in den ersten drei Quartalen gegenüber 2022 dem Vorjahr kräftig gestiegen – bis Ende September gab es 4.059 Insolvenzen, das ist ein Anstieg um fast 13 Prozent und der höchste Wert der letzten fünf Jahre, wie aus der aktuellen Statistik des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) hervorgeht. … Am häufigsten war heuer die Baubranche mit 607 Insolvenzfällen betroffen, gefolgt von der Handelsbranche (604)“, berichtet ORF.at

Weiterlesen