Autor: Hubert Thurnhofer

Tag des Waldes

Wälder und Wirtschaft

21. März 2026 – Martin Prumetz enthüllt via FB am 21.3.2026, dass in der Waldwirtschaft nicht alles nachhaltig läuft: Hier liegen etwa 500 Festmeter Fichtenkäferholz in Blochlänge abgeschnitten und entrindet. Die Bringung wäret hier kein Problem. Der Wert von Braunblochen liegt bei etwa 30 bis 40 €. Ofen-fertiges Fichtenbrennholz kostet schon etwa 70 bis 90 Euro. Käferholz ist auch noch ein vollwertiger Rohstoff, der sich uneingeschränkt als Bauholz, Konstruktionsholz, für den Innenausbau und als Brennholz eignet. Also verrottet hier Holz im Wert von etwa 15 bis 20 tausend Euro, trotz eines gigantischem Forststraßennetzes, das man dann auch noch die Lebensadern unserer Wälder nennt. Österreich importierte in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 rund 4,5 Millionen Festmeter (fm) Nadelsägerundholz


Käferholz Wald

Das Landwirtschaftsministerium schreibt (ohne auf den vorliegenden Fall einzugehen): Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern.

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Käthe-Sasso-Symposium 2026

19. März 2026 – (SPÖ-Bundesorganisation/Pressedienst) – 2024 wurde knapp nach ihrem Ableben das Käthe-Sasso-Symposium im Auftrag des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig ins Leben gerufen, um im Sinne der Widerstandskämpferin Käthe Sasso zu wirken. Ziel ist es, über Parteigrenzen hinweg unterschiedliche Perspektiven einzubinden und zentrale gesellschaftliche Fragen gemeinsam zu diskutieren. Die erste Ausgabe fand im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses statt, die zweite Ausgabe an ihrem gestrigen 100. Geburtstag wurde gestern, Mittwoch, in der Volkshochschule Favoriten abgehalten. ****

Wolfgang Markytan, SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer, brachte bei der Eröffnung der Veranstaltung das Leitmotiv auf den Punkt: „Die Menschen zum Denken zu bringen, zum Sehen und Hören zu bringen, das ist unsere Aufgabe.“ Dieses Zitat von Rosa Jochmann unterstreicht den Anspruch der Bildungsarbeit. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, sich immer wieder die Frage nach dem „Warum“ zu stellen.

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2026.03.26 Safe Democracy Convention

Pressegespräch

Datum: 26.03.2026, 09:00 Uhr

Rathaus Wien, Steinsaal (Eingang Lichtenfelsgasse)

1010 Wien

Rückfragen & Kontakt: Josef Zehetner

The Innovation in Politics Institute, Leiter Safe Democracy

jz@innovationinpolitics.eu

Bitte beachten Sie: Der Zutritt zu Medienterminen der Stadt Wien ist nur mit gültigem Presseausweis möglich.

Teilnehmer:innen:

Jürgen Czernohorszky, Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal

Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein

Laura Dornheim, IT-Referentin und CIO der Landeshauptstadt München

Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien

Martina Fürrutter, CEO Innovation in Politics


Save Democracy Convetnion

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Sloterdijk Peter: Der Fürst und seine Erben

Über große Männer im Zeitalter gewöhnlicher Leute

„Ein Fürst, der sich behaupten wolle, statuierte Machiavelli, müsse lernen, nicht gut zu sein. Diese Lektion haben die neuen Autokraten gelernt. Peter Sloterdijk schwingt sich nicht zu ihrem Berater auf, sondern erweist sich als so kühler wie hellsichtiger Analytiker des neuen Typs Fürst.“ So die untertänigste Ankündigung der edition suhrkamp, 2026


Sloterdijk und Trump

SIEHE AUCH: Der Kontinent ohne Eigenschaften

SIEHE AUCH: Philosophische Praxis

In seinem Buch „Du mußt dein Leben ändern“ (2012) hat Peter Sloterdijk (PS) die Religionen einfach ausgelöscht. Nicht gedankenexperimentell oder arbeitshypothetisch sondern postfaktisch: „Es geht in unserem Unternehmen um nicht weniger als um die Einführung einer alternativen Sprache, und mit der Sprache einer veränderten Optik, für eine Gruppe von Phänomenen, für welche die Tradition Ausdrücke wie ‚Spiritualiät‘, ‚Frömmigkeit‘, ‚Moral‘, ‚Ethik‘ und ‚Askese‘ anzubieten pflegte. Gelingt das Manöver, so wird der herkömmliche Religionsbegriff, jener unselige Popanz aus den Kulissenhäusern des modernen Europa, als der große Verlierer aus diesen Untersuchungen hervorgehen. … Wir haben gegen eine der massivsten Pseudo-Evidenzen der jüngeren Geistesgeschichte anzugehen: gegen den seit erst zwei- oder dreihundert Jahren in Europa grassierenden Glauben an die Existenz von ‚Religionen‘, mehr noch, gegen den ungeprüften Glauben an die Existenz des Glaubens.“

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Gas und Strom: Fairnesskatalog

E-Control: BWB und E-Control veröffentlichen Fairnesskatalog für Strom- und Gaslieferanten

19. März 2026 (Presseinformation der E-Control via APA / OTS) – Im Juni 2025 legten die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und die E-Control den Abschlussbericht der Task-Force Energie vor. Der Bericht analysierte die Auswirkungen der Energiekrise auf die Wettbewerbssituation an den österreichischen Strom- und Gasmärkten und zeigte zahlreiche Ansatzpunkte zur Stärkung von Wettbewerb, Transparenz und Verbraucherschutz auf.

„Basierend auf diesen Erkenntnissen und den regelmäßigen Erfahrungen aus der Praxis haben die BWB und die E-Control gemeinsam einen Fairnesskatalog mit acht Grundsätzen für ein verantwortungsvolles Handeln von Strom- und Gaslieferanten für Verbraucher:innen und Kleinunternehmen erarbeitet. Die Grundsätze verstehen sich als praxisnahe Verhaltensregeln, die über die bestehenden gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen.“, erläutert der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch.

SIEHE AUCH: Geheime aber teure Gaslieferungen

Insbesondere sollen Strom- und Gaslieferanten künftig

+ ein wettbewerbsförderndes Verhalten anstreben,

+ die diskriminierungsfreie Behandlung aller Kund:innen fordern,

+ eine verbraucherfreundliche Produkt- und Preisgestaltung sicherstellen und

+ die Transparenz im Markt erhöhen.

Ein erster Entwurf des Fairnesskatalogs wurde vom 9. Dezember 2025 bis zum 20. Januar 2026 in einer offenen Konsultation mit der Branche und weiteren Stakeholdern diskutiert. Die erhaltenen Rückmeldungen wurden dankend aufgenommen und sind in die finale Fassung des Katalogs eingeflossen.

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Venus trifft Venus

18. März 2026 – Zwei handliche Figuren, die rund 2.000 Kilometer von einander ausgegraben wurden und deren Schöpfungen vielleicht 2.000 Jahre trennen, sehen sich ähnlich wie leibliche Schwestern. Wenn zwei „Venusfigurinen“ (siehe Wikipdia) vor 20.000 bis 25.0000 Jahren in tausenden Kilometern Entfernung von einander geschaffen wurden, dann muss man daraus schließen, dass ähnliche Figurinen stark verbreitet waren, über lange Zeiten und weite Räume hinweg. 


Venus Venus 800

Die Besonderheiten der beiden Figurinen: Der Kopf erinnert an einen Bienenkorb, die Arme und Beine sind in Relation zum fetten Körper stark reduziert. Die Geschlechtsmerkmale sind nicht (schamhaft) versteckt, sondern signifikant ausgeprägt. Man könnte meinen, die Figuren symbolisieren eine Königin, die ähnlich wie die Bienenkönigin nur zur Zeugung von Nachkommen da ist. Eine Gesellschaft, in der die Frauen die Rollen der Bienen und die Männer die Rollen der Drohnen übernehmen, ist denkbar. Die beiden „Venusfigurinen“ zeugen davon, dass solche Gesellschaften im heutigen Europa existiert haben.

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2026.03.24 Buchpräsentation: Pilnacek 2

Das erste Pilnacek-Buch von Peter Pilz brachte ihm eine Klage, die der Autor im Dezember in erster Instanz verloren hat. „Peter Pilz muss Polizisten 57.000 Euro zahlen, sein Pilnacek-Buch wird eingezogen. In einem von drei Polizeibeamten und einer Polizeibeamtin angestrengten Medienprozess gelang dem Ex-Politiker nicht der Wahrheitsbeweis für eine ÖVP-Verschwörung“, berichtet DerStandard.at (18.12.2025)

Am 24. März 2026 um 20:00 Uhr wird der zweite Teil des Buches präsentiert

Ort: Kulisse, Rosensteingasse 39, 1170 Wien, Österreich


Pilz Pilnacek 2

+ ORF-Affäre Weißmann

Passend zum Thema – weil es in Österreich überall wo es nach Korruption stinkt, um Parteibuchwirtschaft geht – schreibt Pilz einen  offenen Brief an Medienminister Babler:

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2026.05.15 EVAL Akademie Live Konferenz

Termin: Freitag 15. Mai 2026 ab 10:00 Uhr bis Sonntag 17. Mai 2026, 15:00 Uhr

A-8972 Ramsau am Dachstein

Hauptthemen:

1) Wie kann die engagierte Zivilgesellschaft mehr Gewicht bei politischen Grundsatz-Entscheidungen bekommen?

2) Austausch über die politische Situation

3) Vorstellung und Diskussion der eigenen Aktivitäten der Teilnehmer


Eva Meloun Das weite Land

Bild: Eva Meloun, Das weite Land, Öl auf Leinwand

Damit möglichst viele Personen kommen können, gibt es 3 Formate:

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2026.03.24 Buchpräsentation: Zukunftsmutig

Christoph Thun-Hohenstein – Zukunftsmutig

24. März 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8


 ThunHohenstein Zukunft

Noch nie zuvor war die persönliche Zukunft so sehr in die der Menschheit und die des Planeten eingebettet. Diesem Gedanken widmet sich Christoph Thun-Hohenstein in seinem neuen Buch “Zukunftsmutig”. Mit großer Leidenschaft und persönlicher Begeisterung entwirft der international angesehene Museumsleiter und Kulturdiplomat ein taugliches Konzept für eine denkmögliche positive Zukunft im Zeitalter von Klimakatastrophen, künstlicher Intelligenz und Demokratieverlust.

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2026.03.20 Hofbauer Hannes: Aller Rechte beraubt

UPDATE Club Of Vienna lädt ein:

Dienstag, 26. Mai 2026, Beginn 18:00

Otto-Mauer-Zentrum, Mezzanin, Währingerstraße 2-4, 1090 Wien

Aller Rechte beraubt – aktuelle Entwicklungen der EU-Sanktionspolitik

Dr. Hannes Hofbauer

+ + + 

Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat

Promedia 2026. 224 S. 14,8 x 21. brosch.

BUCHPRÄSENTATIONEN Wo und Wann?

Freitag, 20. März 2026 um 13 Uhr

im Forum Sachbuch Kontexte, Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Dienstag, 17. März 2026 um 19 Uhr

im „Freien Wort“, Rögergasse 24-26, 1090 Wien

Gespräch mit dem Autor. Moderation: Stefan Kraft

Freitag, 13. März 2026 um 19 Uhr 30

beim Verein „Bildung Raum geben“, Bahnhofplatz 67, 8500 Frauenfeld/CH

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt. Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.

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