2026
24. Februar 2026 – Dr. Daniele Ganser via FB: Vor genau vier Jahren, am 24. Februar 2022, ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Das war ein Verstoss gegen das Völkerrecht und das UNO-Gewaltverbot. Wir haben im Westen aber den Fehler gemacht, daraus ein Schwarz-Weiss-Bild zu zeichnen, guter Westen gegen böses Russland. Dieses Bild entsprach nie der Wahrheit, denn die Vorgeschichte des Krieges, also die NATO-Osterweiterung und den illegalen Putsch in Kiew am 20. Februar 2014, mussten dafür ignoriert werden. Die NATO-Osterweiterung war ein Wortbruch. Der Putsch von 2014 wurde durch die USA unterstützt. Dies bedeutet: Die russische Invasion war von den USA und von der NATO provoziert. Der Bürgerkrieg brach 2014 aus und wurde vom Westen angeheizt. CIA-Direktor John Brennan flog nach dem Putsch am 12. April 2014 im Geheimen nach Kiew und traf dort zusammen mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt die Mitglieder der neuen ukrainischen Übergangsregierung. Das alles wird im Westen verschwiegen. Man darf nicht darüber sprechen. Wer daran erinnert, wird als «Putin-Versteher» diffamiert, das kenne ich aus eigener Erfahrung. Man darf sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, denn die Kriegspropaganda geht weiter: Bundeskanzler Friedrich Merz postet diese Tage auf X: „Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor. Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen.“ Damit setzt Merz weiterhin auf Krieg und Konfrontation mit Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist genau falsch und hat in den vergangenen vier Jahren auch nicht funktioniert. Blackrock hat in Rüstungskonzerne investiert und daher profitiert. Aber das ist nicht im Interesse der Menschheitsfamilie. Es braucht Frieden zwischen Deutschland, Russland und der Ukraine. Es sind schon mehr als 1 Million Menschen gestorben. Das Töten an der Front muss nach vier Jahren aufhören. Waffenlieferungen an Kiew werden nicht zum Sieg der Ukraine führen. Das müsste auch der Bundeskanzler erkennen.
26. Jänner 2026 – EU Report 🇩🇪 @1980Aktuell via X.com (26.1.26) Russland veröffentlichte ein Video, das die Ausweitung der NATO-Grenzen von 1949 bis heute zeigt.
2025
Update Dezember 2025 – Die USA veröffentlichen ihre neue National Security Strategy 2025, was die Kriegstreiber Deutschlands in Aufruhr versetztDie Einschätzung von russischer Seite erfolgt am 10.12.2025, sachlich, unaufgeregt und dabei selbstbewusst, aber nicht selbstgefällig.
Update August 2025 – Präsident Trump und Präsident Putin in Alaska. Die Eliten Europas durften nach den Verhandlungen bei ihrem (einstigen?) Verbündeten vorsprechen. Mainstream-Berichte auf ORF.at: + + Trump und Putin starteten Gipfel zu Ukraine + + + Trump ohne Deal. Alaska-Gipfel „Geschenk für Putin“. Bei den alternativen Medien waren sich jene, die sich selbst für rechts (Report24) und links (Sebö) halten, überraschend einig in der Bewertung des Gipfels. + + + + „Das US-russische Gipfeltreffen in Alaska war ein wichtiger symbolischer Schritt in die Richtung eines Friedens und nicht nur eines Waffenstillstands, der eine Täuschung wäre.“ (Selbstbestimmtes Österreich Sebö). „Der Gipfel in Alaska zwischen Donald Trump und Wladimir Putin markiert einen Wendepunkt. … Bleibt die Frage, ob Kiews Starrsinn und Brüssels Bellizismus den Frieden noch sabotieren können.“ (Report24.news) + + + + + Eric Gujer, Chefredakteur der Zürcher Zeitung tanzt aus der Reihe des gleichgeschalteten Mainstreams: „Wenn Gebietsabtretungen an Russland Frieden bringen, sind sie den Preis wert.“ NZZ.ch (22.8.25) + + + + + + Das Zentralorgan der Neuen Deutschen Wirklichkeit bleibt indessen auf der Seite der Kriegstreiber: DIE ZEIT @zeitonline 22.8.25: „Stehen bald deutsche Soldaten in der Ukraine? Militärexperte Franz-Stefan Gady erklärt, wie ein Friedenseinsatz aussehen könnte – und welche Risiken dieser hätte.“
Update 25. April 2025 – Friedensverhandlungen Russland-Ukraine: „So sehen Trumps Friedensplan und der europäische Gegenvorschlag im Wortlaut aus. Die US-Regierung will die Krim dauerhaft in russische Hände übergeben. Weitere Teile der Ukraine sollen „de facto“ von Russland kontrolliert werden. Dazu gibt es einen Gegenvorschlag der EU“; DiePresse.com (25.4.25) berichtet.
Update 16. April 2025 – Russische Botschaft Wien / Посольство России в Австрии – Auszüge aus dem Interview des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit der Zeitung „Kommersant“ (Moskau, 14. April 2025)
• Die Wiederaufnahme eines normalen Dialogs mit dem US-Präsidenten Donald Trump ist eine natürliche Sache. <…> Das Wichtigste ist, dass es auf beiden Seiten den Willen dazu gibt, trotz der Probleme und der unterschiedlichen nationalen Interessen in einer Reihe von Fragen der internationalen Agenda. <…> Man muss sich als gut erzogene, höfliche Menschen treffen und einander zuhören.
