Autor: Hubert Thurnhofer

BP-Wahl: Eine unverblümte Drohung der FPÖ

17. März 2023 – Mittlerweile hat der Rechnungshof die Wahlkampfkostenabrechnung von Walter Rosenkranz online gestellt. In Summe haben Bundespartei und Landesparteien knapp über drei Millionen Euro gespendet. Das sind etwa 1,3 Millionen weniger, als die FPÖ 2016 für die Kandidatur von Norbert Hofer ausgegeben hat.

Der Bericht führt nur drei Positionen an: 


Rosenkranz Parteispenden

13. Juli 2022 – „Holen wir uns unser Österreich zurück!“ Dieses FPÖ-Motto des BP-Kandidaten Walter Rosenkranz ist kein harmloses Bekenntnis eines „Musikers, Jägers und Mitglieds der freiheitlichen (sic!) Feuerwehr“ (in dieser Reihenfolge aufgezählt von FParteiobmann Herbert Kickl), sondern eine gefährliche Drohung! Diese Parole impliziert: Österreich ist ein Besitzstand der im Nationalrat vertretenen Parteien, und die FPÖ erhebt den Anspruch, sich diesen Besitz (nach dem Rauswurf aus der Regierung 2019) wieder zurück zu holen. „Holen wir uns unser Österreich zurück!“ sagt nicht der BP-Kandidat als „Stimme des Volkes“ sondern ein eingefleischtes, langjähriges, Mitglied der FPÖ, derzeit auf einem hochbezahlten Versorgungsposten als Volksanwalt. Dafür kassiert er seit drei Jahren ein Salär von 14.500 Euro, 160 Prozent eines Nationalratsabgeordneten pro Monat. Ein wirklich selbstloser Einsatz für das Volk, unter Verzicht von ein paar Tausendern pro Jahr, denn als FPÖ-Klubobman hatte Rosenkranz Anspruch auf 170 Prozent der Nationalräte.


ORF ZiB Spez Rosenkranz u Kickl

Foto: Screenshot ORF.at: live Übertragung der FP-Pressekonferenz durch den Hofberichterstatter ORF am 11. Juli 2022

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2022.07.26 Hubert Thurnhofer in Koppl bei Salzburg

Siehe auch LANDTAGSWAHLEN SALZBURG 2023 Warum kandidiert ein Unternehmer und Autor für das Amt des Bundespräsidenten? Was unterscheidet ihn von anderen Kandidaten? Welche Ideen vertritt er und welche Ziele verfolgt er? Was qualifiziert einen Menschen, der noch nie in er Politik tätig war, für das höchste Amt des Landes? Unser Kandidat 2022 lädt ein zu einem offenen Forum […]

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2022.07.25 Unser Kandidat 2022 in der Dachsteinregion

Dipl.-Ing. Karl-Heinz Hinrichs, Koordinator des EVAL-Teams, hat Mag. Hubert Thurnhofer eingeladen, sein Programm bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten in Ramsau vorzustellen. Der Unternehmer, Autor von sieben Büchern und tausender Artikel, spricht in seinem Impulsreferat über die Sofort-Maßnahmen, die notwendig sind, um der Demokratie in Österreich noch eine Chance zu geben. Dazu gehört wesentlich auch […]

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2022.07.29 Vorarlberg: BP-Kandidaten stellen sich vor

650 bis unter die Haarwurzeln interessierte begeisterte Demokraten/innen werden sich im westlichsten Bundesland der Republik versammeln, um sich eine Meinung darüber zu bilden, welchen Kandidat / welche Kandidatin sie bei der Wahl des Bundespräsidenten unterstützen werden. Die Veranstalter bieten einen würdigen Rahmen mit entsprechender Bühne und modernster Bild- und Tontechnik. Unser Kandidat 2022, Hubert Thurnhofer, hat […]

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Präsidentschaftskandidat sucht das „Licht der Öffentlichkeit“

12. Juli 2022 – Rechtsanwalt Dr. Andreas Cwitkovits hat am 17. Juni 2022 beim Handelsgericht Wien einen Antrag auf Erlassung der Einstweiligen Verfügung (EV) gegen den Österreichischen Rundfunk (ORF) eingebracht. Er vertritt die Interessen von Mag. Hubert Thurnhofer, der bei der Wahl des Bundespräsidenten antreten wird. Bislang hat der ORF darüber keine einzige Sekunde berichtet, womit er mehrere Paragrafen des ORF-Gesetzes verletzt. Die KORN Rechtsanwälte OG hat am 6. Juli 2022 im Auftrag des ORF eine Erwiderung vorgelegt. Hier zwei Auszüge, die naturgemäß begründen sollen, dass beim ORF „Olles Richtig Funkt“:


Hubert Licht der Öffentlichkeit 800

„Richtig ist, dass einige Persönlichkeiten, die schon bisher im Licht der Öffentlichkeit stehen, ihre Absicht, zu kandidieren, öffentlich kundgetan haben. Dies gilt insbesondere für den amtierenden Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen, den ehemaligen FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz, den Arzt, Musiker und Lokalpolitiker Dr. Dominik Wlazny (auch bekannt als Marco Pogo) und den Gründer der Partei MFG Dr. Michael Brunner zu. Über deren Absichten, sich der Wahl zum Bundespräsidenten zu stellen, wurde vom ORF – in unterschiedlichem Ausmaß – berichtet. Soweit in diversen Informationskanälen auch von anderen Personen eine solche Absicht artikuliert wurde, hat der ORF hierüber nicht berichtet, weil hierzu keinerlei journalistische Notwendigkeit besteht. Soweit der ORF von den genannten Absichten überhaupt weiß haben diese Personen bislang keine Öffentlichkeitswirksamkeit oder gar politische Relevanz erlangt. Es besteht daher keine journalistische Veranlassung, über irgendwelche vagen Absichten von unbekannten Personen zu berichten. Das soeben Gesagte trifft auch auf den Kläger zu. Dieser hat sich bislang nicht öffentlichkeitswirksam politisch positioniert.“

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Piper Ernst: Nacht über Europa

Ernst Piper bezeichnet sein Buch, das 2013 erschienen ist, im Untertitel als „Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs“. Das Buch setzt somit dort an, wo Egon Friedell seine „Kulturgeschichte der Neuzeit“ beendet hat, kann aber nicht als Fortsetzung von Friedells epochalem Werk gelesen werden. Die methodischen Ansätze der beiden Autoren weichen nämlich stark voneinander ab.

Der Dichter Friedell kann als Begründer einer neuen Geschichtsphilosophie betrachtet werden: „Alle Dinge haben ihre Philosophie: Der erste dieser Grundpfeiler besteht in unserer Auffassung vom Wesen der Geschichtschreibung. Wir gehen von der Überzeugung aus, daß sie sowohl einen künstlerischen wie einen moralischen Charakter hat; und daraus folgt, daß sie keinen wissenschaftlichen Charakter hat.“ Der Historiker Piper setzt dagegen auf das traditionelle geschichtswissenschaftliche Konzept. Bezugnehmend auf Michael Foucault, der meint Geschichtsschreibung sei immer ein Studium verschiedener Formen von Erinnerung, erwidert Piper: „Die Erinnerung tritt nicht an die Stelle des Geschehens, auch wenn beide sich oftmals in Konkurrenz zueinander befinden. Der Historiker ist Wissenschaftler und nicht Zeitzeuge. […] in dem vorliegenden Buch wird die Zeit von 1914 bis 1918 aus einer kulturgeschichtlichen Perspektive betrachtet, es geht […] um die Akteure und ihre unmittelbare Perzeption des historischen Geschehens, die noch nicht durch das Wissen um das Ergebnis des Krieges und spätere Sinndeutungen überformt ist.“

Es ist unmöglich, in dieser Besprechung dem Werk gerecht zu werden, das aus tausenden Mosaiksteinen ein Bild der Kultur und Kulturschaffenden des Ersten Weltkriegs zeichnet. Aber es ist möglich, jene Mosaiksteine zu isolieren, die essenziell sind – nicht nur für den ersten Weltkrieg, sondern für alle Kriege. Vielleicht können diese Mosaikstücke auch zur Klärung der Frage beitragen, ob wir uns bereits jetzt, 2022, im Dritten Weltkrieg befinden. (Anmerkung: am 9. Juli 2022 zitiert KURIER den österreichischen Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch mit den Worten: „Es ist nicht möglich, den permanenten Kriegszustand aufrechtzuerhalten.“ Soviel zum Thema „Corona-Aussichten für den Herbst“.)


Käthe Kolwitz Soldatenfriedhof

Käthe Kollwitz: Trauernde Eltern, 1914–1932, Mahnmal für den Sohn Peter, Aufstellung auf dem Soldatenfriedhof in Vladslo, Flandern

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VdB: Amtshandlung oder Wahlkampf?

Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern

Innsbruck, 8. Juli 2022 – Vor einiger Zeit hat der Bundespräsident von Felix aus Innsbruck einen Brief bekommen: „Lieber Herr Bundespräsident, in meiner Volksschule hängt Ihr Bild. Und ich will, dass darunter die Kinderrechte stehen.“ Das hat ihn so beeindruckt, dass er sich sofort nach Innsbruck begeben hat – ein Grüner fährt Eisenbahn und der Dienstwagen hinterher – um dem kleinen Felix und seinen Schulkolleginnen und Schulkollegen eine Tafel mit den Kinderrechten vorbei zu bringen.


VdB bei Kindern in Innsbruck

Das berichtet die Propaganda-Abteilung von VdB auf der offiziellen Facebook-Seite des Bundespräsidenten. Wenn der Präsident (ein Staatsorgan) einer staatlichen Schule eine Tafel überreicht, dann wird das wohl eine Amtshandlung sein. Wer das mit einer Wahlkampf-Veranstaltung verwechselt, beweist damit, dass er keine Ahnung von der hohen Politik hat.

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Aufbruch Österreich

Friede, Freiheit und Freude stehen im Zentrum der Initiative Aufbruch Österreich, die Praktiker, Wissenschafter und Künstler vernetzen will. Die Gründer und Mitglieder teilen die Überzeugung: Der gesellschaftliche Frieden wird durch den Rechtsstaat und der Achtung des Individuums und seiner Grund- und Freiheitsrechte gesichert. Eine blühende und erfolgreiche Gemeinschaft entsteht durch das Zusammenwirken frei handelnder Individuen. Die Menschen in Österreich besitzen eine Vielfalt schöpferischer Qualitäten, deren Ausübung ihnen wieder Freude bereiten soll.

Aufbruch Österreich setzt sich für die Grund- und Freiheitsrechte, Eigenverantwortung der Menschen und der Förderung des Denkens engagierter Staatsbürger ein. Statt Zwang und Angst sollen die schöpferische Qualitäten des Landes und seiner Bevölkerung zur gestalterischen Kraft des gesellschaftlichen Handelns werden. Perspektiven, die aus der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst resultieren, sollen für die Bürger Räume des Handelns eröffnen. Nicht von oben verordnet, sondern dezentral, in einem Prozess des kreativen und freudigen Schaffens.


screen Aufbruch O

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Ein persönlicher Brief von Jost Berger

Liebe Freunde! Schick‘ Euch diese Info, neutral über BCC, um Euch die Möglichkeit zu geben, einen bis dato unbekannten Präsidentschaftskandidaten kennenzulernen. Seine Mittel sind beschränkt, bis zur Wahl zu einem hohen Bekanntheitsgrad zu kommen. Bevor Ihr weiterlest, oder die Unterstützung in Erwägung zieht, könnt Ihr Euch rasch über Hubert Thurnhofer selbst ein Bild machen: Unser […]

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Pogo Marco: Gschichtn

A leiwander Rockmusiker muass a Gschichtldrucker sein. Dieses Motto hat die Kultfigur Ostbahnkurti gelebt. Sein Buch ist eine kleine Kulturgeschichte des Austro-Rock. Wenn die Kunstfigur M.P. mit kaum 35 Jahren ein Buch mit dem tiefsinnigen Titel „Gschichtn“ (erschienen 2021) vorlegt, so gibt es mit Sicherheit niemanden, der einen Bock darauf hat, das zu lesen. Aber es wird wohl genug Fans geben, die es kaufen. Und das ist in Zeiten wie diesen Grund genug, ein paar Texte zwischen zwei Deckel zu packen und das ganze als „Buch“ zu vermarkten. Aber das ist eine andere Geschichte, hier geht es um die

Die Marco Pogo BP-Wahl-Show

„Marco Pogo will Bundespräsident werden“, schrieben bereits Ende 2021 zahlreiche Medien, die sich selbst als „Qualitätszeitungen“ bezeichnen. Unser Kandidat 2022 hat die ChefredakteurInnen dieser Blätter darüber aufgeklärt, dass Marco Pogo nicht für dieses Amt kandidieren könne, genauso wenig wie Gösser Bier oder die Lugner City. Bis zuletzt bleiben die Medien jedoch bei ihrer Version. So wiederholt „Der Standard“ noch am 13. Juni 2022 diesen Schwachsinn: „Marco Pogo will Bundespräsident werden: Als Bürger, Bierfreund und Menschenfreund“.

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