Autor: Hubert Thurnhofer

Hofbauer Hannes: Europa. Ein Nachruf

In seinen neuen Buch „Europa. Ein Nachruf“ zeichnet Historiker Hannes Hofbauer ein kritisches Bild von der Entstehungsgeschichte Europas und den Konstruktionsfehlern der Europäischen Union. „Spätestens der europaweite Umgang mit dem auf Sars-CoV-2 getauften Virus im Jahr 2020 hat gezeigt, dass der Unionsgedanke in der Krise zerschellt. Allen EU-Staaten gemeinsam war der Rückzug aufs Nationalstaatliche“, so […]

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Mission Possible!

„Mission Impossible“ ist am Ende immer gut ausgegangen. So ist Hollywood! Das Unmögliche wird mit Kameratricks, Hightec-Studios, guten Regisseuren und Schauspielern und nicht zuletzt dank einem perfekten Drehbuch möglich. Im Wirklichen Leben bietet nur das Mögliche viele Möglichkeiten – aber man muss diese auch erkennen! Viele Menschen gehen an ihren Möglichkeiten vorbei und lassen ihre […]

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Spiel Hilde: Die hellen und die finsteren Zeiten

Der Titel „Die hellen und die finsteren Zeiten“ (erschienen 1989) erinnert wohl nicht zufällig an die Memoiren von Bruno Kreisky „Zwischen den Zeiten“, die den gleichen Zeitraum umfassen (erschienen 1986). Der direkte Vergleich gelingt nicht ohne ein Klischee zu bemühen: hier die sensible, bürgerliche Schriftstellerin, die nach dem Brand des deutschen Reichstages der SDAP beitritt, […]

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Dichand Hans: Im Vorhof der Macht

Menschen mit Anstand spielen gern mit Understatement. Anstand ist erstens ein Zeichen dafür, dass man moralische Werte vertritt, aber noch mehr ein Beweis für Standes-Bewusstsein. Under-state-ment kann so in Kreisen des höchsten Standes zum Status-Symbol werden. Hans Dichand hat sich mit Intelligenz, Selbstbewusstsein, Talent, Fleiß und Ausdauer vom Barackenbewohner auf den Hochstand der Superreichen Österreichs […]

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Thurnhofer Hubert: Moral 4.0

Anton Edler: Ein spektakuläres Werk. Wer die unterschiedlichen Begriffszuordnungen und Definitionen zu durchdringen vermag, der begegnet einem grandiosen Geist, welcher fürsoglichen Eltern gleichend, den/die Leser/in auf eine abenteuerliche Reise durch die universale Welt eines Weisheitsfreundes leitet, die in der reinen Erkenntnis mündet: „Frieden herrscht nicht.“ Interview mit Irmgard Klammer, Philosophie im Gespräch Buchbesprechung des Philosophen Henri […]

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Arvay / Düringer: Die Kunst des Weglassens

Roland Düringer hat 2013 mit Clemens G. Arvay ein Interview-Buch heraus gebracht, in dem er seinen Wandel vom Benzinbruder zum Abstinenzler nachzeichnet. Man kann sich von einem Kabarettisten keine besonderen neuen philosophischen Erkenntnisse erwarten, aber es ist erfreulich zu lesen, dass auch erfolgsverwöhnte Menschen nach einer nicht alltäglichen Karriere anfangen nachzudenken und auf ihrem eigenen […]

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Felber Christian: Gemeinwohl-Ökonomie

Viele Arbeiter und Angestellte haben genug vom Hamsterrad, viele Manager haben genug von der Gewinnmaximierung und kurzfristigen Wirtschaftsplanungen von Quartal zu Quartal. Aber was ist die Alternative? Seit gut zehn Jahren wird die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative diskutiert und von vielen Unternehmern auch schon praktiziert. Christian Felber hat sie mit dem gleichnamigen Buch, das in der […]

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Kreisky Bruno: Zwischen den Zeiten

In seinen „Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten“, die 1986 erschienen sind, schreibt Bruno Kreisky (22.1.1911 – 29.7.1990) über das Ende der Monarchie, die Zwischenkriegszeit, den zweiten Weltkrieg (insbesondere seine Zeit im Exil) und die Verhandlungen, die zum Abschluss des Österreichischen Staatsvertrags 1955 geführt haben. Die Zwischenkriegszeit ist geprägt von ideologischen Konflikten, die ersten zehn Jahre der […]

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Kultur des Scheiterns

In Amerika gilt die Regel: es ist keine Schande hinzufallen, es ist eine Schande liegen zu bleiben. Können sich Europäer die amerikanischen Einstellung, in der Scheitern als Auszeichnung gesehen wird, aneignen? Illustration: Ernst Zdrahal 9,2 Prozent beträgt die Selbstständigenquote in Österreich (EU-Schnitt: 13,2 Prozent) Das bedeutet aber: über 90 Prozent scheitern schon, bevor sie überhaupt […]

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Grundeinkommen: Neu über Arbeit nachdenken

„Leistung muss angemessen entlohnt werden“, denken viele. Im Umkehrschluss gilt: Wer wenig leistet, hat keinen Anspruch auf hohe Entlohnung, folglich keinen Anspruch auf Wohlstand, bestenfalls auf Existenzminimum. Kausal verknüpft ist diese Prämisse mit der tradierten Überzeugung, dass messbare Leistungen als „Arbeit“ zu bezeichnen sind, „richtige Arbeit“ folglich nur „Lohnarbeit“ sein kann. Was auch immer der […]

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