Autor: Hubert Thurnhofer

Meinung und Urteil

Jede Meinung ist zunächst ein Vorurteil. Diese apodiktische Aussage weckt hoffentlich Widerspruch, denn schon das Grundgesetz 1867, das bis heute Teil der österreichischen Verfassung ist, garantiert das Recht auf freie Meinung als Grundwert. Das Patriarchat von Kaisers Gnaden hat jedoch die Meinungsfreiheit in staatlichen und kirchlichen Organisationen ebenso wie in Betrieben und Familien weiterhin stark eingeschränkt. Wer hätte sich noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlauben können, der Meinung des eigenen Vaters zu widersprechen?

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Wissen und Schaffen

Viele Jahrhunderte lang war wahr, dass Wissenschaft Wissen schafft. Nun jedoch wurde die Suche nach Wahrheit zur Vertiefung und Erweiterung unseres Wissens abgeschafft. Die Deutungshoheit von Politikern und Lobbyisten ersetzt die wissenschaftliche Erkenntnis.


Knolmayer Gerhard Science 4.0 Networking Computergrafik

Bild: Prof. Gerhard Knolmayer – Science 4.0 – Networking, Computergrafik (Beitrag zur Themenausstellung „Wissen & Schaffen„)

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Arbeit und Leistung

Roboter und Künstliche Intelligenz übernehmen immer mehr Aufgaben und deshalb befürchten viele Menschen, dass uns die Arbeit ausgeht. Manche Parteien fordern daher Arbeitszeitverkürzung, andere ein Recht auf Arbeit. Immer wieder wird auch das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) als Lösung für dieses Problem genannt. Diese Idee hat viele Befürworter, aber auch viele Gegner. Derzeit läuft in Österreich ein Volksbegehren Grundeinkommen. Die Eintragungswoche läuft vom 2. bis 9. Mai 2022.


Screen Volksbegehren BGE

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Kleveman Lutz: Lemberg. Die vergessene Mitte Europas

Über den Sturz des Lenin-Denkmals, das der Moskauer Bildhauer Sergej Merkurow 1952 im Auftrag Stalins errichtet hat, berichtet Lutz Kleveman im Prolog seines Buches „Lemberg. Die vergessene Mitte Europas“. Anstelle des beauftragten 50 Meter hohen Monuments entschied sich der Künstler für eine moderate 14 Meter hohe Skulptur direkt vor der Oper. Dafür konnte er den […]

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Žižek Slavoj: Pandemie!

Wenn ein Boulevardblatt – einst als Nachrichtenmagazin groß geworden – über einen Philosophen schreibt, dann nur, wenn er die Etikette „Starphilosoph“ verdient. So profil über Slavoj Žižek, der sich gern und oft in solchen Medien zu Wort meldet. Auch ein „Starphilosoph“ kann nicht immer hochgeistig, muss aber immer zeitgeistig sein. So lautet der Titel seiner neuesten Büchleins „Pandemie! COVID-19 erschüttert die Welt„. Es wurde bereits 2020 auf den Markt geworfen. Das entschuldigt weder die Schwäche, noch den Schwachsinn vieler seiner Aussagen, denn seine Prämissen basieren nicht auf den neuesten Erkenntnissen der Virologie und Epidemiologie, sondern schlicht auf dem WHO-Narrativ von der „gefährlichsten Pandemie aller Zeiten“.

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2021.10.26 Nationalfeiertag

Am Nationalfeiertag ist der offizielle Launch der Webseite von Unser Kandidat 2022. Zu diesem Anlass wird auch das Büro in Langenwang eingeweiht. Unser Kandidat hält seine erste Rede zur Lage der Nation. Am 26. Oktober 2021 um 15:00 Uhr Ort: Langenwang und Lammeralm

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2021.11.17 Nächte der Philosophie Wien

Im Rahmen der Nächte der Philosophie hält unser Kandidat, der auch Mitglied der Gesellschaft angewandter Philosophie (GAP) ist, einen Vortrag mit dem Titel: Wie schön und elegant ist unsere Verfassung? Seine Grundthese: die viel gelobte österreichische Verassung ist nicht mehr zeitgemäß. Somit stellen sich folgende philosophischen Fragen: Gibt es einen Zeitgeist 2020, der sich vom […]

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2021.11.18 Lange Nacht der Philosophie in Linz

Unser Kandidat 2022 wird im Rahmen der Langen Nacht der Philosophie einen Vortrag in der Friedensakademie Linz halten. Legalitätsprinzip versus Moralitätsprinzip Am 18. November 2021 um 19:00 Uhr via ZOOM Anmeldung unter office@ethos.at Hubert Thurnhofer, Autor der Bücher „Moral 4.0“ und „Baustelle Parlament“, stellt die Frage: Wie schön und elegant ist unsere Verfassung? Seine Grundthese: […]

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Willemsen Roger: Das Hohe Haus

„Von Denis Scheck in den Müll geworfen“, rezensiert Roger Willemsen den Rezensor. Nach dem Tod des Literaturpapstes Marcel Reich-Ranicki konnte diese Stellung nicht mehr nachbesetzt werden. Aber Deutschlands Literaturgemeinde hat in Denis Scheck ihren Oberinquisitor gefunden, der Bestseller in den Himmel lobt oder – nein, nicht verteufelt, aber symbolisch in den Müll schmeißt. Mit einem entsprechenden Kommentar: „Für sein neues Buch [Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament.] ist Roger Willemsen dahin gegangen, wo’s wehtut. Ein Jahr hat er sich zu intellektuellem Pfahlsitzen im Zentrum der vom Volke ausgehenden Macht verdonnert und die Debatten im Deutschen Bundestag mitverfolgt. Für einen an quecksilbrige Denkbewegungen und virtuose Sprachakrobatik gewohnten Mann wie Willemsen sicher kein leichter Weg. Das Ergebnis sind Innenansichten aus dem deutschen Politikbetrieb, deren Erkenntnistiefe niemanden kaltlassen wird: „Merkel hat einen Fleck am Revers entdeckt, rubbelt, hebt ihre rote Henkeltasche an, hält ihren gelben Kuli aufrecht. … Merkel schmiegt jetzt die Wange in eine Hand. … Merkel ist inzwischen ins Innere ihrer Tasche zurückgetaucht.“ Dieses Buch hat der deutsche Politikbetrieb verdient.“

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Singer Peter: Hunger, Wohlstand und Moral

Wenn irgendwo auf dieser Welt Menschen verhungern und ich spende nicht, damit diese Menschen überleben können, dann ist das genauso schlimm wie wenn ein kräftiger Mann nicht in einen seichten Teich springen würde um ein Kind vor dem Ertrinken zu retten. Das ist die Quintessenz des Artikels „Hunger, Wohlstand und Moral“, den Peter Singer 1971 […]

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