Autor: Hubert Thurnhofer

Busek Erhard: Lebensbilder

SIEHE AUCH: Erhard Busek in memoriam 

19.10.2021 – „Du warst verständig genug, um zu wissen, dass die Dinge nicht gleich bleiben werden und wir Veränderungen unterliegen“, schreibt Erhard Busek posthum an seinen „väterlichen Freund“ Rudolf Sallinger, dem er ab 1968 im Wirtschaftsbund unterstellt war.

„Es gibt politische Systeme, die im Wesentlichen auf Erhaltung von Stabilität ausgerichtet sind (meistens als konservativ bezeichnet), oder die Instabilität als Voraussetzung für die Erzielung einer erwünschten Veränderung ansehen (meistens revolutionär oder reformatorisch genannt). Das demokratische System bewegt sich in der Mitte, weil es darauf abgestellt ist, einerseits dem Menschen ein Gefühl der Sicherheit zu geben, anderseits all jene notwendigen Veränderungen vorzunehmen, die den Menschen persönliche Freiheiten garantieren.“

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Mitterlehner Reinhold: Haltung

VORBEMERKUNG 20.9.23: Mit Lektüre dieser Rezension sparst du dir den Besuch von drei flachen Filmen über Sebastian Kurz, die im September 2023 in die Kinos gekommen sind. Wie viel ist dir diese Zeitersparnis wert? Sag es uns via SPENDE Wer immer schon den Verdacht hatte, dass Sebastian Kurz nichts anderes als Parteipolitik gelernt hat, findet […]

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Thurnhofer Hubert: Baustelle Parlament

Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist„, so der Untertitel des Buches, das als Einführung in das Österreichische Bundesversfassungsgesetz (B-VG) und die Nebenverfassungsrechte gelesen werden kann. Darüber hinaus ist es aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit einem Regelwerk, in dem viele Stellen nicht mehr zeitgemäß sind, große Teile rein bürokratische Regeln enthalten und – trotz 600 Seiten Umfang – viele Themen fehlen, die für das 21. Jahrhundert relevant sind.

Demodemie | cba – cultural broadcasting archive (fro.at)

23. Februar 2021 – Ein Gespräch mit Michel Boyle über Baustelle Parlament und den Zustand der Demokratie zu Zeiten der Corona-Herrschaft.

Was sagen die Leser?

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Ther Philipp: Eine Geschichte des neoliberalen Europa

Die Revolutionen in Osteuropa 1989 und die Transformation der kommunistischen Regime ist Gegenstand des vielfach ausgezeichneten Buches von Philipp Ther, Professor am Institut für Osteuropäische Geschichte an der UNI Wien. Es ist durchaus problematisch, wenn ein Historiker über die Geschichte schreibt, die er selbst mit erlebt hat. So besteht die Gefahr, eigene Erlebnisse zu stark […]

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Hofbauer Hannes: Europa. Ein Nachruf

In seinen neuen Buch „Europa. Ein Nachruf“ zeichnet Historiker Hannes Hofbauer ein kritisches Bild von der Entstehungsgeschichte Europas und den Konstruktionsfehlern der Europäischen Union. „Spätestens der europaweite Umgang mit dem auf Sars-CoV-2 getauften Virus im Jahr 2020 hat gezeigt, dass der Unionsgedanke in der Krise zerschellt. Allen EU-Staaten gemeinsam war der Rückzug aufs Nationalstaatliche“, so […]

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Mission Possible!

Mission Impossible“ ist am Ende immer gut ausgegangen. So ist Hollywood! Das Unmögliche wird mit Kameratricks, Hightec-Studios, guten Regisseuren und Schauspielern und nicht zuletzt dank einem perfekten Drehbuch möglich. Im Wirklichen Leben bietet nur das Mögliche viele Möglichkeiten – aber man muss diese auch erkennen! Viele Menschen gehen an ihren Möglichkeiten vorbei und lassen ihre Talente verkümmern.


Grossglockner 800

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Spiel Hilde: Die hellen und die finsteren Zeiten

Der Titel „Die hellen und die finsteren Zeiten“ (erschienen 1989) erinnert wohl nicht zufällig an die Memoiren von Bruno Kreisky „Zwischen den Zeiten“, die den gleichen Zeitraum umfassen (erschienen 1986). Der direkte Vergleich gelingt nicht ohne ein Klischee zu bemühen: hier die sensible, bürgerliche Schriftstellerin, die nach dem Brand des deutschen Reichstages der SDAP beitritt, […]

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Dichand Hans: Im Vorhof der Macht

Menschen mit Anstand spielen gern mit Understatement. Anstand ist erstens ein Zeichen dafür, dass man moralische Werte vertritt, aber noch mehr ein Beweis für Standes-Bewusstsein. Under-state-ment kann so in Kreisen des höchsten Standes zum Status-Symbol werden. Hans Dichand hat sich mit Intelligenz, Selbstbewusstsein, Talent, Fleiß und Ausdauer vom Barackenbewohner auf den Hochstand der Superreichen Österreichs katapultiert. Als „Zeitungszar“ wurde er oft tituliert, „Der letzte Zar“ war der Titel eines Nachrufs von Herbert Lackner im profil am 20.6.2010.


Dichand Vorhof Buch

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Thurnhofer Hubert: Moral 4.0

Anton Edler: Ein spektakuläres Werk. Wer die unterschiedlichen Begriffszuordnungen und Definitionen zu durchdringen vermag, der begegnet einem grandiosen Geist, welcher fürsoglichen Eltern gleichend, den/die Leser/in auf eine abenteuerliche Reise durch die universale Welt eines Weisheitsfreundes leitet, die in der reinen Erkenntnis mündet: „Frieden herrscht nicht.“

https://www.youtube.com/watch?v=cYW8SKpSeF4


Interview mit Irmgard Klammer, Philosophie im Gespräch

Buchbesprechung des Philosophen Henri Edelbauer

Im Brennstoff Nr. 17 (Sommer 2009) erschien die österreichweit erste Rezension eines späteren Klassikers: „Glaube Hoffnung Management“ – das ist weder das neue Antikrisenprogramm der Christlichen Gewerkschafter, noch Kardinal Schönborns Losungswort für sein anonymes Sparbuch bei der Raika. Nein, hier hat der Philosoph, Galerist und Kommunikationsberater Hubert Thurnhofer ein Buch auf den gebeutelten Markt geworfen, das 2500 Jahre alte bewährte Denkmethoden endlich für ökonomische Problembereiche fruchtbar macht.

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Arvay / Düringer: Die Kunst des Weglassens

Roland Düringer hat 2013 mit Clemens G. Arvay ein Interview-Buch heraus gebracht, in dem er seinen Wandel vom Benzinbruder zum Abstinenzler nachzeichnet. Man kann sich von einem Kabarettisten keine besonderen neuen philosophischen Erkenntnisse erwarten, aber es ist erfreulich zu lesen, dass auch erfolgsverwöhnte Menschen nach einer nicht alltäglichen Karriere anfangen nachzudenken und auf ihrem eigenen Weg zu altbekannten philosophischen Erkenntnissen gelangen.

So schreiben Düringer/Arvay: „Bis zu einem gewissen Grad ist eine stetige Steigerung natürlich ein Gewinn. Ab einem gewissen Punkt kann sie hingegen sogar schädlich werden.“

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