Autor: Hubert Thurnhofer

BVG und Nationalrat in Theorie und Praxis

(9. Februar 2024) „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ So lautet der Artikel 1 der Ö Verfassung B-VG. Vielleicht werden wir noch Zeiten erleben, in denen „Artikel 1“ zum Gruß aller Demokraten unseres Landes wird, so wie anno dazumal „Freundschaft“ als Gruß unter Genossen linker Parteien.

Das würde allerdings voraussetzen, dass sich die große Mehrheit unseres Landes mit ihrer Verfassung identifiziert, was mit der bestehenden Verfassung bei einem Volumen von 600 Seiten inklusive Sachregister ganz und gar unmöglich ist. Ein breit angelegter Verfassungskonvent, an dem sich alle Menschen des Landes beteiligen können, und am Ende eine schlanke Verfassung mit 50 Seiten steht, wäre die Voraussetzung für eine echte Demokratie, in der „Artikel 1“ zum täglichen Gruß wird. Aber das ist ein anderes Thema.

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BoD Baustelle 800

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Challenge: 1 Monat ethos.at

Aufgrund des folgenden denkwürdigen FB-Eintrags der Erfolgsautorin Raphaela Edelbauer (rund ein Dutzend Auszeichnungen seit 2017) ruft ethos.at zu folgender CHALLENGE auf: 

Empfehlung: reduziere deinen Online-Konsum 1 Monat auf https://ethos.at und berichte dann über die Wirkung! Sapere aude!

von Raphi Edelbauer via facebook

8. Februar 2024 – (Symbolbild) Meine Konzentrationsspanne hat in den letzten Jahren nachgelassen. Ich beobachte beunruhigt, wie ich während des Anschauens eines Youtube Videos die Kommentare lese, während des Fernsehens das Handy nehme oder beim Essen auf Unterhaltung angewiesen bin – Stimulation während der Stimulation quasi.


 Raphi Edelbauer FB 2024 02 08

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Aufruf zur Unabhängigkeit von Ö1

IG Autorinnen Autoren bitten um die Unterstützung des beiliegenden Aufrufs!

Es genügt die Angabe des Namens, einer Berufs- oder Funktionsbezeichnung und einer Ortsangabe per Retourmail an: g.ruiss@literaturhaus.at.

Gchäftsführer IG Autorinnen Autoren

Aufruf / Erklärung

Für die Aufrechterhaltung der Eigenständigkeit von Ö1 + Für den Ausbau des Bildungs- und Kulturauftrags in allen ORF-Programmen + Für einen ORF mit Zukunft

Für Kunst und Kultur ist in den meisten Sendern des ORF nur wenig Platz. Ausgenommen Ö1. Ö1 war und ist bis heute der erfolgreichste Kultursender Europas. Nun soll die personelle, budgetäre und redaktionelle Eigenständigkeit von Ö1 in ORF-Ressort-Clustern aufgehen.

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culture:hacks in Linz

(Mitteilung der cucocu.com GmbH) – Am 2. und 3. Mai 2024 steht der Linzer Posthof ganz im Zeichen des 24butterfly Corporate Karisma Festivals, einer „etwas anderen“ Business-Konferenz rund um das Thema „Unternehmenskultur“. Am 4. Mai 2024 findet dann die Veranstaltung ihre Fortsetzung in Form eines „Community Days“ in der Tabakfabrik Linz.


book souly side up

Als Co-Veranstalter unterstützen die Initiative Ministerium für Neugier und Zukunftslust (www.neugierundzukunftslust.at) und Die Fabrikanten (www.fabrikanten.com). Die oberösterreichische Energie AG bringt sich mit einer „Innovation Culture Toolbox“ ein.

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Leistungsprinzip á la Pierer

Die Weltanschauung eines Kapitalisten der alten Schule

Update 18. Dezember 2024 – „KTM ist pleite, trotzdem kauft Gruppe um Pierer Rosenbauer – geht das denn? Stefan Pierer bahnte den Rosenbauer-Deal mit seinen Geschäftspartnern im Sommer an – in einer Zeit, in der es KTM nicht mehr gut ging. Zumindest juristisch ist das aber völlig legitim“, berichtet derStandard.at (18.12.24)

Update 11. Dezember 2024 – Stefan Pierer, Trend Mann des Jahres 2014, muss zehn Jahre später Insolfenz seiner KTM anmelden. KleineZeitung.at (29.11.24) berichtet. Kommentar ethos.AT: Von Pleite zu Pleite, Amen. Randbemerkung: sein Spielzeugauto hätte er sich und uns ersparen können. Über die neuesten Erkenntnisse berichtet derStandard.at (11.12.2024) KTM schuldet dem Finanzamt und der ÖGK mehr als 30 Millionen Euro

5. Februar 2024 – Unternehmer wie Hans Peter Haselsteiner und Stefan Pierer haben aus mäßig erfolgreichen Mittelbetrieben erfolgreiche Großkonzerne errichtet, die nachhaltig wirtschaften. Sie können auf ihre Leistungen stolz sein. Auch Rene Benko wurde als Gründer eines Immobilien-Konzerns gefeiert. Sein Kartenhaus ist zu Jahresbeginn zusammengebrochen, und viele Menschen fragen sich: was war seine Leistung, mehr noch: was waren die Leistungen seiner hoch bezahlten, renommierten Beiräte?


Pierer KTM SN

Haselsteiner und Pierer leben in einer Welt, in der Leistung gemessen wird am industriellen Output: Autos, Motorräder, Häuser, Straßen. Das ist die Welt, die im Kapitalismus zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden ist und bis in die Ära des Kapitalismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts überlebt hat – als Minderheitenprogramm.

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NEWS tarnt Hate Speech als FAKTEN

Update 12. Juli 2024 – Österreichischer Presserat bestätigt Kritik von ethos.at an NEWS.

Der BESCHEID des Österreichischen Presserates + DerStandard.at berichtet + ORF.at berichtet

Nachsatz 17. Juli 2024 NEWS hat offenbar nicht die Absicht darüber zu berichten, wie Chefredakteurin Kathrin Gulnerits am 16.7.24 ethos.at mitteilte: „Den Senatsbeschluss habe ich zur Kenntnis genommen. Eine Veröffentlichung des Bescheid obliegt freilich dem Medium – und ist freiwillig. Eine Verpflichtung besteht nicht.“ 

ethos.at kommentiert: Auch so kann man die Glaubwürdigkeit einer Organisation untergraben. Der Wortlaut des Bescheids: „Der Senat stellt daher gemäß § 20 Abs. 2 lit. a der Verfahrensordnung der Beschwerdesenate einen Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse fest. Gemäß § 20 Abs. 4 der VerfO wird die „VGN Medien Holding Gesellschaft m.b.H.“ aufgefordert, die Entscheidung freiwillig im betroffenen Medium zu veröffentlichen oder bekanntzugeben.“ Natürlich ist die „Auforderung“ etwas „freiwillig zu tun“ schon per se widersinnig. Der Österreichische Presserat ist kein Gericht, sondern eine freiwillige Kontrollinstanz der großen Medien des Landes. Umso wichtiger ist es, dass die Player sich an die selbst auferlegten Regeln halten, ansonsten könnte man das Geld gleich in „Wir schreiben immer die Wahrheit“-Propaganda investieren, anstatt umständlich den Schein journalistischer Qualitätsregeln und medien-ethischer Grundsätze zu wahren.

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#IchMachNichtMehrMit

2. Feburar 2024 – Mit dem Hashtag #IchMachNichtMehrMit hat die GGI – Grüne für Grundrechte & Informationsfreiheit @GGIund2G eine Initiative auf TWITTER gestartet. (Ja, auf twitter, denn so ist immer noch der Name der Domain, wo man bis heute twittern kann, nicht aber ixeln.)

Wir können unsere Energie damit verschwenden, den Politikern zu sagen, sie sollen es besser machen. Oder wir investieren unsere Energie, um es selbst besser zu machen. Was meint ihr? Ergänzung: Wie wollen wir leben? Wie kommen wir dort hin? #IchMachNichtMehrMit


GGI Twitter 2024 02 02

ethos.at antwortet: Dann müssen wir bei den Wurzeln beginnen. Das wäre aus meiner Sicht eine radikal neue Verfassung für Österreich. Details https://ethos.at/ideenreich/politik/797-baustelle-parlament-und-verfassungs-reform

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2024.02.21 Nie wieder Pandemie

Die „Freunde der LFÄ, Liste freie Ärztinnen & Ärzte“ wollen das Ende der Pandemie feiern mit hervorragenden Vortragenden, mit Publikumsfragen und Debatten und mit einem Konzert. Bislang (Stand 1.2.2024) steht der Termin des Events fest:

Mittwoch, 21. Februar 2024 von 18:30 – 21:30 

Ort: Wiener Sophiensäle, Marxergasse 17 im 3. Bezirk


LFAe Event Februar

Aufgrund einer Intervention auf twitter, haben die Manager des Konzerthauses, wo die Veranstaltung geplant war, die Vereinbarung zurück gezogen – was immer das vertragsrechtlich bedeutet.

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Transparency Korruptionsrankings

Update 10. Februar 2026 –  Im Korruptionsindex 2025 von Transparency International hat sich Österreich leicht „verbessert“. TI-Austria hat nicht nur dokumentiert, sondern bringt auch drei Forderung, u.a: „Stärkung der Medienunabhängigkeit! Staatliche Förderungen ausbauen und Medienvielfalt sichern, keine finanzielle Verschränkung mit redaktionellen Inhalten!“ + + ethos.at merkt an: Die Massenmedien werden seit 2020 vom Staat mehr gefördert als je zuvor. Zur klassischen Presseförderung kommen ominöse „Qualitätsjournalismusförderungen QJF und Förderungen fürsogenannte „Digitale Transformation“ in jährlich zweistelliger Millionenhöhe. Ausführliche Berichte darüber bringt ethos.at EXKLUSIV (ja, kein anderes Medium des Landes berichtet darüber, warum wohl?) Was sagt TI Austria dazu?


Schatten und Flaschen

Die komplette Liste der 180 Staaten im Transparency-Ranking

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Schweigegeld für Regionalsender und Printmedien

Weitere Millionen für „Digitale Transformation“

Update 4. Juli 2025 – Entscheidungen zum 2. Einreichtermin sowie Gesamtjahresergebnis 2025 der Fonds für privaten und nichtkommerziellen Rundfunk. (Amtliche Mitteilung der RTR)

Update 6. Mai 2024 – RTR Antworten auf Fragen von ethos.at

31. Jänner 2024 – „Neue Richtlinien zu Rundfunkförderungen der RTR Medien betonen Unterstützung regionaler und lokaler TV- und Radio-Vielfalt“, teilte RTR – die Behörde, die sowohl für Kontrolle, als auch Förderung der österreichischen Medien zuständig ist – am 21.12.2023 mit. Mit der Einführung der Haushaltsabgabe als ORF-Zwangsgebühr für alle Österreicher, an der nebenbei auch die meisten Bundesländer mitkassieren, sah sich die Regierung gezwungen, auch alle anderen Medien mit zusätzlichen Mitteln gefügig zu machen. Schweigegeld zur Absicherung der Gleichschaltung der Medien oder einfach nur Geld des Steuerzahlers für die Luft?


RTR Förderungen für die LUFT

„Mit den heute veröffentlichten Entscheidungen des Fachbereichs Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) für Förderungen aus dem Privatrundfunkfonds und dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds für das Jahr 2024, kommen überarbeitete Richtlinien des Privatrundfunkfonds zum Tragen. Damit wird der 2023 eingeschlagene Kurs zu einer bedarfsgerechteren Stärkung von Inhalts-, Medien- und Meinungsvielfalt in TV und Radio geschärft. Im Ergebnis bedeutet das eine angemessene Anhebung des Förderanteils für Informationsprogramme im Hörfunk insgesamt und für regionale und lokale Fernseh- und Radiosendungen, deren Angebot auf einem zunehmend globalisierten Medienmarkt demokratiepolitisch wertvoll ist, aber in wirtschaftlicher Hinsicht für die Veranstalter auch eine besondere Herausforderung darstellt.“ Details siehe RTR-Pressemitteilung (21.12.23)

SIEHE AUCH: Regulierungsbehörde schüttet Millionen aus (ethos.at 23.11.22)

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