Autor: Hubert Thurnhofer

Ein Tag im Belvedere

18. März 2024 – Jeder Besuch des Schloss Belvedere beginnt mit einer schönen Aussicht aus dem Prunksaal, über den Barockgarten auf das AKH in weiter Ferne. Nicht so weit entfernt, links im Blickfeld, steht der Stephansturm. In diesem Festsaal wurde am 15. Mai 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet. (Bild 1 und 2)

Eugen von Savoyen, der wohl berühmteste Österreicher mit Migrationshintergrund (er wohnte 1683, nach seiner Ankunft in Wien, mittellos bei seinem Onkel, dem Spanischen Botschafter), erwarb 1694 die Grundstücke für seine späteren Residenzen (Stadtpalais, Vorstadtgarten und Landsitz). Das Schloss (Oberes Belvedere) wurde 1714 bis 1723 von Lucas von Hildebrandt errichtet.


Belvedere 6 NIRI 1475

Der durch seine Erfolge als General nicht nur hoch dekorierte, sondern auch hoch bezahlte Feldherr, legte damit ein Fundament, von dem bis heute der Wientourismus lebt; und einige gut bezahlte Museumsdirektorinnen und weniger gut bezahlte Aufseher.

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2024.03.31 Monatsrückblick März

+ Zitat des Monats: „Ich wünsche mir für Österreich, dass es Menschen gibt, denen das Wohl des Landes wichtiger ist, als die Karriere.“ Rudolf Kirchschläger. „Ich kenne hunderte Menschen, denen das Wohl des Landes wichtiger ist, als die Karriere. Allerdings sind diese nicht in den etablierten Parteien anzutreffen.“ Hubert Thurnhofer.

+ Wahl des Monats: Die EU-Wahl hat am 26. März begonnen, und zwar mit dem Sammeln von Unterstützungserklärungen für unabhängige Kandidatinnen und Gruppierungen. Da Kandidaten der NR-Parteien lediglich drei Unterstützungserklärungen von drei NR-Abgeordneten brauchen, Unabhängige aber 2.600 Unterstützungserklärungen „normaler Bürger“, ist die Wahl an sich schon un-demokratisch. Umso mehr sind WIR gefordert, aktiv an der VORWAHL teilzunehmen, die noch bis 26. April läuft. Angesichts der anti-demokratischen Entwicklungen im gesamten EU-Apparat, den man mittlerweile als Sowjetunion 4.0 bezeichnen muss, ist es notwendig, über einen ÖXIT nachzudenken. Ein ÖXIT-Bündnis tritt bei der EU-Wahl an.


Ostern 2024

+  Geburtstage: 9. März 2024 -+++ „Bestsellerautor Dietmar Grieser ist eigentlich gebürtiger Deutscher, lebt aber seit 1957 in Wien. Heute feiert er seinen 90. Geburtstag. In rund 50 Sachbüchern machte er Literaturgeschichte anschaulich. Er selbst bezeichnet sich als Literaturreporter“, berichtet ORF.at (9.3.24)  +++ Peter Scholl-Latour: Über den „Häretiker im Zeitalter der medialen Massenverblödung“, der heute 100 Jahr alt geworden wäre, schreibt die Berlliner-Zeitung.de (9.3.24) +++ 7. April: Johannes Mario Simmel wäre 100 Jahre alt geworden.

+ Buch des Monats: Christoph Leitl, Europa und ich, erschienen am 21.3.24. Viele Gründe sprachen 1994 für den Beitritt Österreichs zur EU. Leitl war einer der Vorreiter. Aber hat er auch die Zeichen der Zeit drei Jahrzehnte später erkannt? Was sagt er zum Demokratiedefizit der EU? Wie beurteilt er die Beziehungen zwischen EU und Russland? ethos.at analysiert.

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Brötzner Edith: Klopapier & Nudeln

Vom Überleben in der Corona-Krise Menge frankundfrei.online (Verlagsinformation, 18. März 2024) Edith Brötzner nimmt ihre Leser mit auf eine persönliche Reise durch die turbulenten Jahre 2020 und 2021. Mit Humor und Tiefgang erzählt sie von den Herausforderungen und Absurditäten ihres Alltags während der Pandemie. Von Hamsterkäufen über politische und gesellschaftliche Spannungen bis hin zu ihrer […]

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2024.03.18 Österreichs Energie Trendforum

Ausbau-Turbo oder Papiertiger? Was bringt das ElWG?

Die Live-Übertragung am 18. März um 19:00 Uhr LIVESTREAM

Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) soll eine moderne Grundlage für den Netz- und Erneuerbaren-Ausbau schaffen, neue Akteure in das System einbinden und in wesentlichen Bereichen wieder Rechtssicherheit schaffen. Die Erwartungen an das neue Marktmodell sind hoch – doch wird der aktuelle Vorschlag ihnen auch gerecht? Welche Neuerung bringt das Gesetz – und wie steht die E-Wirtschaft dazu?


screen oe energie

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Promis sorgen sich um ORF. Warum wohl?

12. März 2024 – „Raus mit der Politik aus dem ORF.“ Diese Petition kann man derzeit bei aufstehn.at unterzeichnen, und bereits 19.568 Menschen haben das getan (Stand 12.3.24). Immer dann, wenn die FPÖ in die Nähe der Regierungsmacht kommt, entdecken all jene, die bislang regelmäßig und gut vom ORF gehätschelt und gefüttert wurden, dass die Regierung sich künftig nicht mehr in den ORF einmischen solle.

+ Lukas Resetarits hat Angst um den ORF. Am 8. März twittert der Kabarettist: „Je näher die #nrw24 (Nationalratswahl) rückt, desto klarer wird, wie die FPÖ den #ORF umkrempeln möchte. Wir müssen den @orf davor schützen! Darum fordere ich Medienministerin @susanneraab_at auf: Sichern Sie die Unabhängigkeit des ORF! Unterzeichnet hier: @aufstehnat


aufstehn ORF FPÖ

ethos.at antwortet: Wie kann man sichern, was nicht existiert?? ORF = Österreichischer Regierungsfunk. Von Unabhängigkeit weit und breit keine Spur!

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Docu: Archiv der Zukunft

12. März 2024  (Pressemitteilung ijk-presse.com) Der Dokumentarfilm ARCHIV DER ZUKUNFT zeigt das Museum als eine Welt, die sich in ständiger Veränderung befindet: Die spektakulären Archivarien aus tausenden Jahren Natur- und Menschheitsgeschichte werden durch Grundlagenforschung und den lebendigen Apparat des Museums immer wieder neu in der Gegenwart befragt, um in der Zukunft Geschichten zu erzählen.


Naturhistorisches Museum

Im Naturhistorischen Museum in Wien wird mit akribischer Energie gesammelt, geforscht, archiviert und reflektiert – mehr als 30 Millionen Objekte sind hier über die Jahrhunderte zusammenge tragen worden, um sie immer wieder aufs Neue zu befragen. ARCHIV DER ZUKUNFT bietet einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Museums, abseits der bekannten Schaukästen, und zeigt einen Mikrokosmos institutioneller Forschung, der sich den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen stellt. Eine filmische Hommage an die Bedeutung der Wissenschaft und ein erkenntnisreiches Nachdenken über das Leben auf der Erde und darüber hinaus.

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2024.03.23 Wahlbündnis Artikel Eins

Das Wahlbündnis Artikel Eins lädt zu Sondierungs-Workshop

Die Nationalratswahl 2024 wird am 29. September stattfinden. ARTIKEL EINS stellt eine Wahlplattform dar, welche es Parteien, politisch ausgerichteten Vereinen und Initiativen trotz unterschiedlicher Ansichten und Programmen ermöglicht, gemeinsam anzutreten. Für alle Gruppierungen erhöht sich dadurch die Chance ganz erheblich in den Nationalrat einziehen zu können. „Damit besteht erstmals die Möglichkeit unabhängige Abgeordnete in den Nationalrat zu bringen. Nur wenn das Bündnis die Vier-Prozent-Hürde schafft, können wir direkt an den Schalthebeln der Demokratie wirksam werden. Jede der Gruppen kann und sollen ihre Ziele und Werte dabei weiter verfolgen“, erklärt Initiator Konstantin Chatziathanassiou

Offenes Vernetzungstreffen am 23. März 2024

Ort: Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien (Contemplor Galerie Wien)

Anmeldung erbeten unter Telefon +43 664 32 0 34 36


Parlament Eva Schlegel

Foto (c) HTH: Eva Schlegel, „Extension of Public Space“

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Schulwettbewerb: Trinkpass 2024

Schulprojekt im Zeichen der sparsamen Wassernutzung und ruft Schülerinnen und Schüler auf, sich auf kreative Weise damit auseinanderzusetzen

9. März 2024 (Pressemittielung des BML.gv.at, 29.2.2024) Der Trinkpass ist bereits seit 2005 ein fixer Bestandteil der Umweltbildung an Österreichs Schulen und gehört zu den größten Wasser-Bildungsprojekten Europas. Wasserminister Norbert Totschnig ist es ein zentrales Anliegen, dass Kinder und Jugendliche Trinkwasser wertschätzen und ausreichend Wasser trinken. „Wasser ist unser wichtigster Durstlöscher. Täglich benötigen wir Wasser in der Dusche, beim Kochen oder zum Gießen. Oft denken wir nicht daran, wie kostbar es ist, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen. Jeden Tag verwenden wir etwa 130 Liter erstklassiges Wasser. Mit dem Trinkpass möchten wir Kinder und Jugendliche darauf aufmerksam machen, wie wichtig und wertvoll Wasser für unser Leben ist – in der Schule, zu Hause und beim Sport. Genau das unterstützen wir mit dem Schulwettbewerb Trinkpass“, erklärt Minister Norbert Totschnig.


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Weltkulturerbe Heumilch

Rund 800 Gäste feierten Auszeichnung der Welternährungsorganisation FAO im Salzburg Congress

Salzburg (ARGE Heumilch via APA OTS am 9. März 2024) – Die „traditionelle Heumilchwirtschaft im österreichischen Alpenbogen“ ist ab sofort landwirtschaftliches Weltkulturerbe. Das hat die Food and Agriculture Organization of the United Nations – kurz FAO – beschlossen und die entsprechende Auszeichnung heute, Samstag, in einem Festakt in Salzburg überreicht. „Die Ernennung der Heumilchwirtschaft zum landwirtschaftlichen Weltkulturerbe ist nicht nur eine Anerkennung für die Heumilchbäuerinnen und Bauern, sondern auch ein Auftrag zur Bewahrung und Weiterentwicklung dieser nachhaltigen Form der Bewirtschaftung“, erklärte der Obmann der ARGE Heumilch, Karl Neuhofer vor rund 800 Mitgliedern und zahlreichen Interessensvertretern. Norbert Totschnig, österreichischer Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, ergänzte: „Unsere Heumilch ist ein Stück österreichische Tradition, die Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität vereint. Ich bin stolz, dass unsere Heuwirtschaft nun als globale Besonderheit anerkannt wird. Es ist eine Auszeichnung unserer Landwirtschaft, unserer Ökologie, unserer Kulturlandschaft und unserer traditionellen Bewirtschaftungsweise. Ich bin überzeugt, dass mit der Anerkennung als Weltkulturerbe nun die Bekanntheit der Heumilch über Ländergrenzen hinweg weiter steigen wird.“


ARGE Heumilch

Foto ©ARGE Heumilch,  (v.l.n.r.) Yoshihide Endo (FAO), Karl Neuhofer (Obmann ARGE Heumilch), Christiane Mösl (Geschäftsführerin ARGE Heumilch) und Österr. Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft Norbert Totschnig

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EMFA Gesetz für Medien Freiheit?

9. März 2024 – Noch im März soll das EMFA, Europäisches Medien-Freiheitsgesetz (European Media Freedom Act) vom EU-Parlament beschlossen werden. „Es ist Orwellscher Neusprech, also die Verdrehung von Begriffen. Denn das EMFA bewirkt genau das Gegenteil dessen, was es vorgibt zu wollen. Mit diesem in Ausarbeitung befindlichen EU-Gesetz würde die Meinungsäußerung in den sozialen Netzen weiter eingeschränkt“, berichtet unzensuriert.at (9.3.24)


BKA free media

15. März 2024 – Jubelmeldung des Presseclub Concordia

„Liebe Freund*innen der Concordia, liebe Mitglieder, am Mittwoch wurde im EU-Parlament der European Media Freedom Act beschlossen. Die Verordnung schafft umfassende Mindeststandards für den Schutz vor politischer Einflussnahme in Redaktionen. Wir begrüßen das Paket, da es einige unserer zentralen medienpolitischen Forderungen bekräftigt – etwa Transparenz für öffentliche Inseratenvergabe, Schutz des Redaktionsgeheimnisses und die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.“

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