Autor: Hubert Thurnhofer

Seminar: Politische Verantwortung!

Verantwortungsverlust? Zweitägiges Seminar für Politiker schafft Abhilfe!

Nächster Termin auf ANFRAGE unter office at ethos

Politiker sprechen oft und gerne davon, dass sie sehr große Verantwortung übernehmen müssen. Und deshalb seien die hohen Gehälter notwendig und völlig gerechtfertigt. Was ist so teuer an der Verantwortung? Wie hoch ist eigentlich der Kostenanteil der Verantwortung am Gesamtlohn der Politiker? Warum ist die Bevölkerung der Meinung, viele Politiker seien verantwortungslos?

Rein ökonomisch ist etwas besonders teuer, wenn es eine Mangelware ist, oder ein Luxusgut. Tatsächlich ist Verantwortung bei vielen Politikern nur unzureichend vorhanden, so dass sie nach Verbrauch ihrer monatlichen Verantwortungsreserven nur noch ohne Verantwortung entscheiden und handeln können. Das philosophische Seminar von ethos.at zeigt Auswege aus dem Dilemma.


Hubert Transparenz 800

 Siehe auch: TikTok-Clip: Transparenzprinzip

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Simmel J.M.: Doch mit den Clowns kamen die Tränen

Stell dir vor, es ist Krieg und die Menschen werden „durch ein Virus infiziert, das ihr ganzes Wesen verändert“, das Änderungen der Erbeigenschaften bewirkt, „den Verlust des natürlichen Aggressionstriebes, ihre völlige Kritiklosigkeit.“ So werden Menschen zu Arbeitsbienen. Ohne Sehnsucht, ohne Trauer, ohne Aggression.

„Alljährlich im Herbst werden in Ost und West Abermillionen Menschen gegen Grippe geimpft … Wegen der zunehmenden Gefährlichkeit ständig neu auftauchender Grippeviren läßt sich der größte Teil der Bevölkerung freiwillig impfen. Somit wird anläßlich einer solchen Grippe-impfung Millionen von Menschen auch der Impfstoff gegen das Soft-War-Virus verabreicht…. Nach Wochen und Monaten werden auf diese Weise ganze Kontinente angesteckt sein. So wird dann also bald der Soft War, der stille, der lautlose, der sanfte Krieg, Frieden auf Erden gebracht und die halbe Menschheit zu willenlosen, total manipulierbaren Kreaturen gemacht haben.“


JohannesMario

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KZ Mauthausen Gedenkveranstaltung

5. Mai 2023 – „Am Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen hat das Parlament an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Nationalratspräsident Sobotka warnte vor einer Pandemie der Desinformation“, berichtet derStandard.at Wenn auch von den politischen Leistungen des Nationalratspräsidenten Sobotkas nichts in den Geschichtsbüchern zu finden sein wird, so verdient er für die Formulierung „Pandemie der Desinformation“ einen Platz in der Geistesgeschichte des 21. Jahrhunderts, die sich damit beschäftigen wird müssen, wie sich die Verlogenheit der Mächtigen artikuliert hat.


Michel Friedman Parlament Wien

Teil des derStandard-Berichtes ist auch ein 2:15 Minuten-Video von Michel Friedman, der im Rahmen dieser Veranstaltung gesprochen hat. Der bekannte Talkmaster firmiert nun als „Autor und Philosoph“. Hier der Wortlaut eines Ausschnitts, der nun im Internet kursiert, da die eloquente Rhetorik des „Autors und Philosophen“ über philosophisch zweifelhafte Aussagen leicht hinwegtäuschen kann.

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2023.05.07 Wochenrückblick KW 18

1. bis 7. Mai 2023

+ „Es geht auch anders“ – das beweist die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr. Ihr Buch mit dem gleichnamigen Titel hat sie nach dem Maiaufmarsch der KPÖ im Volkshaus Graz vorgestellt. Das Buch des Monats auf ethos.at


Elke Kahr KPÖ 800

+ Franz Schellhorn (dem Seppi sein Bruder), der Gründer der „Denkfabrik“ Agenda Austria, sind die Sicherungen durchgebrannt, seit die KPÖ Plus bei der Landtagswahl in Salzburg 11,7 Prozent gewonnen hat. ethos.at widmet ihm daher „Schellhorn daily“

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Kahr Elke: Es geht auch anders

1986 hat Elke Kahr mit Straßenarbeit für die KPÖ begonnen, 35 Jahre später, 2021, wurde sie Bürgermeisterin der Stadt Graz. Damit hat sie alle, die Österreichs Realpolitik der vergangenen 35 Jahre für „alternativlos“ gehalten haben, Lügen gestraft und die Machbarkeit des „Undenkbaren“ unter Beweis gestellt. Graz und die (Grazer) KPÖ sind Inhalt von Elkes Leben. Darüber erzählt sie im vorliegenden Buch mit dem Titel „Es geht auch anders“, das auf Interviews mit Silvia Jelincic (Gründerin von fischundfleisch.com – Portal für Meinungsfreiheit) basiert.

Seit die KPÖ auch bei den Salzburger Landtagswahlen überraschend hoch gewonnen hat, schrillen die Alarmsirenen insbesondere bei Leuten wie dem neoliberalen „Denkfabrikanten“ Franz Schellhorn (Gründer der vorwiegend von der Industriellenvereinigung finanzierten „Denkfabrik Agenda Austria“). Wenn Elke K und Franz S in einer direkten persönlichen Konfrontation aufeinander treffen würden (vielleicht eine Idee für ein weiteres Buch der edition a), dann würde Elke das Match „Sympathie“ 10:0 gewinnen. Wenn man verfolgt wie oberflächlich und gleichzeitig untergriffig der Denkfabrikant nun von allen Dächern zwitschert, dass Kommunismus immer noch pfui ist (siehe Schellhorn daily), dann kann man sich leicht ausrechnen, dass die Grazer Bürgermeisterin auch in der Kategorie „Kompetenz“ die meisten Punkte machen würde.


Elke Kahr 2023 05 01

Foto: 1. Mai 2023 Kundgebung der KPÖ in Graz

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2023.05.16 Wittgenstein und Wiener Kreis

Individuum & Kollektiv in Philosophie und Wissenschaft. Am Beispiel von Wittgenstein und Wiener Kreis.

Eine Diskussion der „Wiener Zeitung“, der Ludwig Wittgenstein Gesellschaft und der Wienbibliothek im Rathaus.

Termin: 16. Mai 2023, 18:30 – 20.00 Uhr

Ort: Wienbibliothek im Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse, Stiege 6 (Glaslift), 1.Stock

Livestream: www.wienerzeitung.at/dialogic

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung mit Ihrem Namen ist bis 15. Mai möglich.

Begrüßung: Anita Eichinger, Direktorin Wienbibliothek; Wolfgang Renner, Wiener Zeitung

Einführung: Christian Kanzian, Präsident der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft

Podium: Elisabeth Nemeth, Institut für Philosophie der Universität Wien; Esther Heinrich-Ramharter, Institut für Philosophie der Universität Wien; Friedrich Stadler, Institut Wiener Kreis der Universität Wien und Wiener Kreis Gesellschaft

Moderation: Judith Belfkih, Wiener Zeitung

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Aufarbeitung der ÖAW statt Versöhnung

Update 21. Dezember 2023 – Der Schlussbericht unter dem Titel „Nach Corona: Reflexionen für zukünftige Krisen präsentiert.

„Auf 175 Seiten werden alle Maßnahmen beleuchtet – von Lockdowns über Schulschließungen bis zur letztlich nie umgesetzten Impfpflicht. Für die Regierung gehe es darum, die begangenen Fehler zu erkennen – und aus diesen für die Zukunft zu lernen“, berichtet der Regierungsfunk ORF.at und bringt die wichtigsten Erkenntnisse = Plattitüden:

Die Pandemie sei „eine mehr als harte Zeit gewesen“, alle gesellschaftlichen Gruppen seien gleichermaßen betroffen gewesen, sagte der Bundeskanzler. „Dort, wo gearbeitet wird, passieren Fehler“…

„Mit dem Wissen von heute würden wir vieles anders machen“, so Nehammer.

Für Maßnahmen brauche es mehr Transparenz, auch hier seien Fehler passiert. Man habe den Menschen nicht erklärt, wieso man etwa eine Impfpflicht beschlossen habe – noch dazu, weil man lange gesagt habe, dass es eine solche nicht geben werde. … Mit dem heutigen Wissen hätte man „jedes Wort bedächtiger“ kommuniziert, um die Verhärtung der Fronten zu verhindern.

Alexander Bogner von der ÖAW sprach von einem „erstaunlichen Projekt“ und einem „großartigen“ Bekenntnis der Bundesregierung zur wissenschaftlichen Aufarbeitung. … Man habe mit einem 20-köpfigen Team selbstständig und unabhängig arbeiten können. [Fehlt gerade noch: „Danke an unseren weisen Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker!“]

Regierung will für Zukunft lernen, so die Headline des ORF.at. Lernen heißt offenbar: „besser kommunizieren“. Ein gelernter Österreicher kann daraus folgern: künftige Krisen werden bewältigt durch noch mehr Steuergeld für Regierungspropaganda zur noch intensiveren Verblödung von noch mehr Menschen. Das Krisensicherheitsgesetz wurde exakt dafür geschaffen!

SIEHE AUCH: Die große Aufarbeitung der Corona-Krise. Ein Projekt der ggi-initiative seit Februar 2023

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Pellets Verbot in Deutschland?

24. September 2023 – „Pelletheizungen und Holzöfen sind noch einmal glimpflich davongekommen: Beim neuen Gebäudeenergiegesetz werden sie als „erneuerbar“ eingestuft – zumindest vorerst“, schreibt tagesschau.de (24.9.23) und berichtet ausführlich „Wann Holz und Pelletheizungen sinnvol sind“. Indessen gehen die Verhandlungen über das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG) in Österreich weiter, berichtet ORF.at (24.9.23). Man kann davon ausgehen, dass ein […]

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Grün-Türkis killt Wiener Zeitung

Update 13. Juli 2023 – Juristische Aufarbeitung siehe: Blog von Hans Peter Lehofer„Am 30. Juni 2023 ist die letzte Printausgabe der Wiener Zeitung (als Tageszeitung) erschienen. Die Einstellung dieser Tageszeitung war eine direkte Folge der schon im Regierungsprogramm 2020 getroffenen politischen Entscheidung, die Pflichtveröffentlichungen im gedruckten Amtsblatt zur Wiener Zeitung abzuschaffen. Die mit dem WZEVI-Gesetz beschlossene Weiterführung der Wiener Zeitung als eher rudimentäres Online-Medium ist beihilfenrechtlich bedenklich und wirft Fragen zur gebotenen Staatsferne der Medien auf. Sie hat zudem die Anmutung einer Übergangslösung, bis die Wiener Zeitung GmbH schließlich wohl nur mehr als In-House-Dienstleister des Bundes für diverse Veröffentlichungsaufgaben, für die „Contentproduktion“ und für einzelne Förderungs- und Ausbildungsagenden tätig sein wird. …“

Update 7. Juli 2023 – Wie geht es weiter mit der Wiener Zeitung? Diese Frage hat Ö1 recherchiert.

Update 25. Juni 2023 – Fünf Tage vor der letzten Print-Ausgabe der Wiener Zeitung sagt der letzte Chefredakteur Thomas Seifert im Interview mit derStandard.at: „Nostalgie und Wehmut werden die Leitmelodie der letzten Ausgabe, die Oasis-Lyrics-Zeile „Don’t look back in anger“ liefert dazu ein weiteres passendes Motto. Stoizismus und Stiff Upper Lip waren schon immer eine Stärke der „Wiener Zeitung“. All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Ende der „Wiener Zeitung“ einen medienpolitischen Vandalenakt kulturloser Barbaren darstellt.

Mehr als 60 MitarbeiterInnen werden gekündigt. Wahrscheinlich werden viele Autoren künftig ihren eigenen Blog produzieren.

ethos.at bietet allen Ex-Redakteuren der Wiener Zeitung an, diese seit 26. Oktober 2021 etablierte Plattform zu nutzen!

Siehe: ethos.at = kritisch + investigativ


Wiener Zeitung Ende

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