Kohout Pavel: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel

Erlebnisse – Erkenntnisse

Osburg Verlag, Berlin 2010

20. Juli 2026 - Die dritten Memoiren des Autors, der heute 98 Jahre alt wird, sind auch schon wieder 16 Jahre alt. Nur wenige Monate, nachdem die Sowjet-Panzer den Prager Frühling im August 1968 planiert hatten, veröffentliche Kohout den Memoiroman „Aus dem Tagebuch eines Konterrevolutionärs“, der in drei Zeitebenen erklärt, wie er zum Kommunisten wurde und warum er es bis zum Prager Frühling geblieben ist. Der Einmarsch der Sowjets überraschte ihn, als damals noch privilegierter Schriftsteller, während eines Urlaubs in Rom. Trotz aller Risiken kehrte er nach Prag zurück.

1997 erschien der Memoirenband „Wo der Hund begraben liegt“, in dem er die Zeit seiner Rückkehr bis zur Zwangsausweisung 1979 schildert. Der Titel des Buches bezieht sich auf seinen Hund, der von den Schergen des Regimes stellvertretend für den Dichter vergiftet wurde.

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Komlosy Andrea: Globalisierung im Übergang

Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems

Promedia 2026. 288 S. 14,8 x 21. brosch.

Buch-Präsentation: Mittwoch, 14. Oktober 2026 um 19 Uhr

im "Freien Wort", Rögergasse 24-26, 1090 Wien

(Verlagsinformation) Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bildete die Welt eine ökonomische Einheit. Bestimmt durch die Erfordernisse der Kapitalakkumulation – Expansion, Wachstum, Verwandlung von Bedürfnissen in Waren –, brachte diese stets neue Formen von regionaler und sozialer Ungleichheit hervor.

Von einer Zunahme der globalen Verflechtung, die um die Jahrtausendwende ihren Höhepunkt erreichte, kann Mitte der 2020er-Jahre keine Rede mehr sein. Dieses Buch widmet sich daher der Frage, ob der Begriff des globalen Kapitalismus zur Beschreibung der Welt noch zutrifft.

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Kraft / Hofbauer (Hg): Kriegsfolgen

Kraft, Stefan / Hofbauer, Hannes (Hg.): Kriegsfolgen. Wie der Kampf um die Ukraine die Welt verändert

Mit Beiträgen von Olga Baysha, Ralph Bosshard, Erhard Crome, Eugen Drewermann, Thomas Fazi, Hannes Hofbauer, Andrej Hunko, Boris Kagarlitsky, Sabine Kebir, Andrea Komlosy, Stefan Kraft, Werner Rügemer, Sabine Schiffer, Jochen Scholz, Peter Wahl und Florian Warweg.

Verlagsinformation von Promedia, 2023 - Die blau-gelbe Fahne steht für Freiheit, das ominöse russische Zeichen „Z“ für Unterdrückung. So einfach ist der Krieg um die Ukraine nicht erklärbar, obwohl sich unter europäischen Staatskanzleien und Leitmedien nur diese eine Erzählung festgesetzt hat. Der Band „Kriegsfolgen“ will jenseits von Propaganda die Motive und die Folgen dieser seit Generationen gefährlichsten Weltkrise durchleuchten.

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