Lissitsa Alex: Meine wilde Nation

Lissitsa Buchcover

Die Ukraine auf dem Weg in die Freiheit

C.H.Beck, München 2024

Alex Lissitsa leitet im Hauptberuf eine Agrar-Holding in der Ukraine und „herrscht“ somit über ein Gebiet von 130.000 Hektar! Im Vergleich: die durchschnittliche Landwirtschaft in Österreich bewirtschaftet 45 Hektar. Der Autor studierte Agrarwissenschaften und war danach als Stipendiat der Adenauer-Stiftung in Deutschland. „Die Ukraine auf dem Weg in die Freiheit“, so der Untertitel seines Buches, ist aus seiner Sicht mit dem Weg der Ukraine in die EU gleichbedeutend. Alternativlos, wie man mit einem legendären Begriff der ehemaligen Deutschen Kanzlerin Angela Merkel sagen könnte, die der Autor für ihre Kompetenz und Sachlichkeit verehrt.

Im letzten Kapitel erklärt der Agrar-Manager selbstbewusst, „was die Ukraine der EU bringt“. Das sind vor allem 32 Millionen Hektar fruchtbarer Agrarboden (davon werden bislang fünf Millionen Hektar von Holdings gehalten, wovon wiederum nur ein geringer Teil von ausländischen Eigentümern beherrscht wird). Die Ukraine wäre aus Sicht von Lissitsa keine Bedrohung für die bisherige Landwirte in der EU, sondern könnte dazu beitragen, Fehlentwicklungen zu stoppen:

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Lorenz Konrad: Die Rückseite des Spiegels

Konrad Lorenz 44 77

Versuch einer Naturgeschichte menschlichen Erkennens, 1973

Wer miterlebt hat, wie sich Wissenschafter vor den Karren der Politiker, Politiker vor den Karren der Pharmakonzerne, Pharmakonzerne vor den Karren der WHO, und die WHO vor den Karren selbstermächtigter Milliardäre (so genannter Philanthropen) spannen ließen, wer miterlebt hat, wie die Macht des Geldes die WHO, die Pharmakonzerne, die Politiker und nicht zuletzt (fast alle) Wissenschafter gleichgeschaltet und viele von ihnen korrumpiert hat, der kann 100 Jahre nach Oswald Spenglers Monumentalwerk nur konstatieren: "Der Untergang des Abendlandes" hat bereits stattgefunden. Der muss, 50 Jahre nach Konrad Lorenz, zur banalen Erkenntnis gelangen: "Die Rückseite des Spiegels" ist schwarz.

(c) Fotos: wikipedia

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Luczak Andreas: Deutschlands Energiewende

KleinWasserkraftwerk seit 1904

Teil 1

(7. April 2026) Der Untertitel „Fakten, Mythen und Irrsinn“, kommt für ein Springer-Sachbuch, das 2024 erschienen ist, ziemlich reißerisch daher, doch viele Beispiele scheinen den Untertitel zu rechtfertigen:

„Ohne den Atomausstieg wäre der Kohleausstieg in Deutschland bereits 2023 erreicht worden.“ (39) „Zwischen 2007 und 2023 sind etwa 133 TWh klimaneutraler Atomstrom weggefallen. … Etwa drei Viertel des Ausbaus erneuerbarer Energien diente also allein dazu, zu verhindern, dass der wegfallende Atomstrom durch fossilen Strom ersetzt wird.“ (46)

 

Foto: Kleinwasserkraftwerk seit 1904

„Der Weg zur Klimaneutralität besteht bislang vor allem aus einem klimapolitischen Sammelsurium aus Subventionen und Ordnungsrecht (Grenzwerte, Quoten, Verbote, Zwangsstilllegungen von Kraftwerken etc.). Die Erfolgsbilanz dieser Klimaschutzinstrumente, die Deutschland und die EU bislang verabschiedet haben, 'ist bestenfalls ernüchternd – das Attribut desolat wäre ehrlicher'.“ (S. 51, das Zitat stammt von Eric Heymann).

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