Simmel J.M.: Doch mit den Clowns kamen die Tränen

JohannesMario

Stell dir vor, es ist Krieg und die Menschen werden "durch ein Virus infiziert, das ihr ganzes Wesen verändert", das Änderungen der Erbeigenschaften bewirkt, "den Verlust des natürlichen Aggressionstriebes, ihre völlige Kritiklosigkeit." So werden Menschen zu Arbeitsbienen. Ohne Sehnsucht, ohne Trauer, ohne Aggression.

"Alljährlich im Herbst werden in Ost und West Abermillionen Menschen gegen Grippe geimpft ... Wegen der zunehmenden Gefährlichkeit ständig neu auftauchender Grippeviren läßt sich der größte Teil der Bevölkerung freiwillig impfen. Somit wird anläßlich einer solchen Grippe-impfung Millionen von Menschen auch der Impfstoff gegen das Soft-War-Virus verabreicht.... Nach Wochen und Monaten werden auf diese Weise ganze Kontinente angesteckt sein. So wird dann also bald der Soft War, der stille, der lautlose, der sanfte Krieg, Frieden auf Erden gebracht und die halbe Menschheit zu willenlosen, total manipulierbaren Kreaturen gemacht haben."

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Simmel J.M.: Gott schützt die Liebenden

Gott schützt die Liebenden ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1973. Die von Alfred Vohrer inszenierte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johannes Mario Simmel wurde am 4. Oktober 1973 im Kino Rex in Mainz uraufgeführt.

https://www.youtube.com/watch?v=uCTfOufqTnc

Handlung (Text von Heide Rehfeld auf youtube): Der Ingenieur Paul Holland macht seiner Freundin Sybille kurz vor einer beruflichen Reise einen Heiratsantrag, den diese annimmt. Als Paul nach Berlin zurückkehrt, ist Sybille spurlos verschwunden. Die Polizei nimmt Pauls Vermisstenanzeige kaum ernst. Am Abend trifft Paul in Sybilles Wohnung auf einen Unbekannten, der ihn mit einer Schusswaffe bedroht. Paul gelingt es, den Eindringling in die Flucht zu schlagen.

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Simmel J.M.: Im Frühling singt zum letztenmal die Lerche

Lerche im Muell

Dezember 2023 - Nur ein vom Erfolg verwöhnter Schriftsteller kann sich erlauben, seinen Lesern 100 Seiten lang zu erzählen, warum er keinen neuen Roman mehr schreiben wolle, und schon gar nicht über den Untergang der Welt aufgrund der Umweltzerstörung und der Klimakatastrophe. Die Begründung in einem Satz: "Es ekelt mich an, daß jene, die über unser Schicksal bestimmen, über das Schicksal dieser Welt, so ungeheuer offen korrupt geworden sind." (79) Mit einem Wort: Resignation.

Doch nebenbei liefern die ersten 100 Seiten - sozusagen als Expose - das komplette Repertoire der Klima-Katastrophen-Argumente aus Sicht des Jahres 1988. So ist "Im Frühling.singt zum letztenmal die Lerche" 35 Jahre später aktueller denn je. Historisch höchst interessant, wie Ende der 1980er Jahre all jene Argumente von kritischen Menschen vorgetragen wurden, die heute nicht nur Mainstream sind, sondern von den herrschenden Politikern zur allein gültigen Doktrin erhoben wurden.

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