Simmel J.M.: Bis zur bitteren Neige

Bis zur bitteren Neige ist eine deutsche Verfilmung eines Romans von Johannes Mario Simmel aus dem Jahre 1975. Unter der Regie von Gerd Oswald spielt eine internationale Besetzung, angeführt von Maurice Ronet, Suzy Kendall und Susanne Uhlen.

https://www.youtube.com/watch?v=RIpNP6rjAPk

Handlung (Text von Heide Rehfeld auf youtube): Einst war der 45-jährige Paul Jordan ein gefragter Schauspieler, um nicht zu sagen ein richtiger Filmstar, der auch in Hollywood große Erfolge aufweisen konnte. Doch das liegt bereits anderthalb Jahrzehnte zurück, und, das Publikum, das ihn damals als attraktiven Liebhaber in Leinwandromanzen und Musicals vergöttert hatte, scheint ihn vergessen zu haben. Paul lebt nun vom Geld seiner wohlhabenden 37-jährigen Gattin Joan und ist darüber nicht unbedingt glücklich, weil er sich mehr und mehr wie ein Gigolo und Toyboy empfindet, der zu nichts mehr gut ist in seiner totalen Abhängigkeit. Als Folge dessen gibt er sich Depressionen und übermäßigem Alkoholkonsum hin.

Weiterlesen

Simmel J.M.: Der Stoff aus dem die Träume sind

Screen Film Simmel Stoff Träume

Literatur-Verfilmung 1972

Johannes Mario Simmel

Der Stoff aus dem die Träume sind. München 1971

(Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 25. Oktober 1971 bis zum 9. April 1972)

https://www.youtube.com/watch?v=Hddi27Y67bk Update 1.12.2023: Simmel-Verfilmungen sind nicht mehr auf youtube abrufbar. Offenbar wollen die Rechteinhaber die Filme im Simmeljahr 2024 im Bezahl-TV unterbringen.

Der Stoff aus dem die Träume sind ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johannes Mario Simmel. Regie führte Alfred Vohrer. Die Hauptrollen sind mit Hannelore Elsner, Herbert Fleischmann, Edith Heerdegen und Paul Neuhaus besetzt. Zwei Journalisten wollen eigentlich nur eine Geschichte über ein Flüchtlingskind schreiben und geraten dabei immer tiefer in eine Spionageaffäre hinein. Großartig! Vielschichtig! Eine echte Literatur-Verfilmung, kein verdünntes Substrat der Actionszenen.

Simmel J.M.: Die Antwort kennt nur der Wind

Winter Wind

Der Roman beschreibt die wildesten Finanz-Spekulationen, die man sich im Jahr 1972 vorstellen und ausdenken konnte. Dass diese aber aus Sicht der Finanzwelt über 50 Jahre später nur noch wie harmlose Taschenspielertricks wirken, das ist beängstigend!

(Dieser Beitrag erschien erstmals am 1.1.2017 auf fischundfleisch.com)

Die „harmlosen Taschenspielertricks“ im Roman sind einfache Devisenspekulationen, mit denen Banken gute Gewinne erzielen, indem sie ihr Insider-Wissen ausnutzen und vor Abwertungen die entsprechenden Währungen auf Kredit kaufen und umgehend bei der Bundesbank tauschen um sie nach Abwertung mit Gewinn wieder zurück zu tauschen. Davon profitieren nicht nur Banken, sondern auch multinationale Konzerne. Die Inflation, die mit solchen Spekulationen verstärkt wird, schadet aber nicht den Verursachern, sondern nur dem kleinen Mann.

Weiterlesen