Schulak/Unterköfler: Die Wiener Schule der Nationalökonomie
Eine Geschichte ihrer Ideen, Vertreter und Institutionen
Enzyklopädie des Wiener Wissens, Band VII Nationalökonomie, Wien, 2009
Eugen Maria Schulak und Herbert Unterköfler bringen schon in der Einleitung ihres Buches die Quintessenz der Wiener Schule auf den Punkt: "Die Wiener Schule, die vom Individuum als dem maßgebenden wirtschaftlichen Akteur ausging und in der Folge individuelle Präferenzen und den im Rahmen von Märkten erfolgenden intersubjektiven Abgleich [Anm HTH: d.h. Wettbewerb] dieser Präferenzen ins Zentrum ihrer Forschung stellte, wies immer wieder darauf hin, dass Institutionen [Anm HTH: Systeme, "Socialgebilde"] wie Geld, Staat oder Markt ohne planerisches Tun oder ohne zentrale Absicht oder Gewalt entstanden waren, allein auf Grund menschlicher Interaktionen, in einer dem Menschen und der menschlichen Logik angemessenen und so gleichsam natürlichen [Anm HTH: und vernünftigen] Weise." (16)