Venus trifft Venus

18. März 2026 - Zwei handliche Figuren, die rund 2.000 Kilometer von einander ausgegraben wurden und deren Schöpfungen vielleicht 2.000 Jahre trennen, sehen sich ähnlich wie leibliche Schwestern. Wenn zwei "Venusfigurinen" (siehe Wikipdia) vor 20.000 bis 25.0000 Jahren in tausenden Kilometern Entfernung von einander geschaffen wurden, dann muss man daraus schließen, dass ähnliche Figurinen stark verbreitet waren, über lange Zeiten und weite Räume hinweg. 

Venus Venus 800

Die Besonderheiten der beiden Figurinen: Der Kopf erinnert an einen Bienenkorb, die Arme und Beine sind in Relation zum fetten Körper stark reduziert. Die Geschlechtsmerkmale sind nicht (schamhaft) versteckt, sondern signifikant ausgeprägt. Man könnte meinen, die Figuren symbolisieren eine Königin, die ähnlich wie die Bienenkönigin nur zur Zeugung von Nachkommen da ist. Eine Gesellschaft, in der die Frauen die Rollen der Bienen und die Männer die Rollen der Drohnen übernehmen, ist denkbar. Die beiden "Venusfigurinen" zeugen davon, dass solche Gesellschaften im heutigen Europa existiert haben.

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Offener Brief an den Bildungsminister

10. Mai 2026 - Bürgermeister Peter Teix (ÖVP, Neunkirchen /Foto rechts ) und Karl Rudischer (SPÖ, Mürzzuschlag) haben gemeinsam einen offenen Brief an Bildungsminister Christoph Wiederkehr geschrieben. Sie fordern darin eine finanzielle Unterstützung für die Gemeinden seitens des Ministeriums zur Erhaltung der Hallenbäder. Da der Betrieb mit erheblichen Kosten verbunden ist, die alleine von den Gemeinden zu tragen sind, wird jedes Jahr nur mit einem erheblichen Minus im Gemeindebudget abgeschlossen. In Neunkirchen sind es rund 453.000 Euro (2024), in Mürzzuschlag waren es zuletzt 680.000 Euro. (Quelle: meinbezirk.at)

Hallenbäder für Schulen

Der offene Brief

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Jugendstudie und Demokratiebildung

3. Mai 2026 - Die Jugendstudie „Lebenswelten 2025“ zeigt eine sinkende Zufriedenheit mit der Demokratie: Während 2020 noch 70 % zufrieden waren, sind es 2025 nur noch 42 %. Gleichzeitig steigt das politische Interesse leicht auf 49 %. Die Mehrheit der Jugendlichen bekennt sich klar zu demokratischen Grundwerten – etwa zur Bedeutung von Wahlen (82 %) und Kompromissfähigkeit (81 %). Gleichzeitig äußern 56 % Zustimmung zu der Aussage, dass „eine starke Hand“ Ordnung schaffen sollte, was auf ambivalente Haltungen hinweist. Das Vertrauen in Institutionen ist unterschiedlich ausgeprägt: Während Wissenschaft und Bundesheer hohes Vertrauen genießen (je 77 %), liegt dieses bei Bundesregierung und Parlament nur bei 52 %, bei politischen Parteien sogar nur bei 38 %. 

Copilot Schüler Demokratie

Foto: Die schöne neue Welt von Copilot

Die Pädagogische Hochschule Niederösterreich veranstaltete passend dazu Ende April die Veranstaltung "Demokratiebildung als Zukunftsaufgabe aller Bildungseinrichtungen". Im Mittelpunkt stand die Frage, wie demokratische Kompetenzen nachhaltig gestärkt und im Bildungssystem verankert werden können.

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