Revolution: sanft aber radikal

Reflexionen über Pavel Kohout zu seinem 98er, 20. Juli 2026

Aus dem Tagebuch eines Konter-Revolutionärs

Erschienen im Verlag C.J. Bucher AG, Luzern, 1969

Pavel Kohout Konterrevolutionär

Der Dichter Pavel Kohout, geboren 1928 in Prag, stand seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Zentrum des historischen Geschehens seines Landes. Er folgte den Spuren seines kommunistischen Vaters. Tagebucheintrag vom 14.2.45: „Vater ist der gescheiteste Mensch, den ich kenne. Er spricht sieben Sprachen. Ich werde nie begreifen, wie man ihn zwei Jahre ohne Arbeit lassen konnte. Als ich ihn einmal danach fragte, lächelte er: Man hat entweder Geld oder Überzeugung.“ (12) Kohout „outet sich“, wie man heute sagen würde, ohne moralinsaure Entschuldigungen. Er macht plausibel, warum er als junger Mann nach den Abgründen der Nazidiktatur der KPČ beitrat und sogar Hommagen auf den damaligen Partei- und Regierungsführer Klement Gottwald verfasste, getragen von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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Europa-Forum Wachau 2026

21. Mai 2026 - (Presseaussendung Europa-Forum Wachau via APA / OTS) - Das diesjährige Europa-Forum Wachau 2026, veranstaltet vom Verein Europa-Forum Wachau, beleuchtete zentrale Themen wie die Notwendigkeit neuer internationaler Allianzen, die umfassende Reform der europäischen Migrations- und Sicherheitspolitik sowie die Dringlichkeit eines Paradigmenwechsels in der europäischen Wirtschaftsstrategie.

Meinl via Xcom Euroforum

Der Tag startete mit der Session „New Alliances in a Fragmented World“, die sich der entscheidenden Rolle neuer Partnerschaften jenseits traditioneller Pfade widmete. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und ihr Amtskollege Dato Erywan Pehin Yusof aus Brunei unterstrichen die Bedeutung von Kooperation und der Stärkung multilateraler Strukturen in einer zunehmend multipolaren Welt. Es wurde betont, dass Europa sich in einer neuen geopolitischen Ära befindet, die eine Neudefinition europäischer Souveränität und die Stärkung der Verteidigungsbereitschaft erfordert. „Strategische Autonomie bedeutet nicht, alleine zu handeln. Sie bedeutet, ein stärkerer und glaubwürdigerer Partner zu werden.“, so Meinl-Reisinger. „Die Partnerschaften, die gestärkt werden sollten, sind jene, die auf gemeinsamen Prinzipien, gegenseitigem Respekt und dem Bekenntnis zur internationalen Ordnung beruhen.“, so Dato Erywan Pehin Yusof. Die Erweiterung der EU, insbesondere um die Ukraine, Moldawien und die Staaten des Westbalkans, wurde als geopolitische Investition in Europas Stabilität und Zukunft hervorgehoben.

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Verantwortung. Widerstand. Revolution.

WORKSHOP in der GEA Akademie

von 13. bis 15. Juli 2026

+ Drei Tages-Workshop für politische AKTIVISTiNNEN unter Leitung von Hubert Thurnhofer (Berufung: Philosoph. Berufe: Journalist, Moderator, Kommunikationsberater, Kurator, Galerist, Lektor, Autor, Aktivist, Erwachsenenvertreter und -pfleger, Unternehmer. Webseiten: thurnhofer.cc, kunstsammler.at, ethos.at)

GEA Akademie Route

+ Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. (Erich Fried)

+ Vernetzen. Verbinden. Verbünden. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." (Erich Kästner)

+ Von der Theorie zur Praxis: "Theorie ohne Praxis ist grau, Praxis ohne Theorie ist gräulich." (Leo Gabriel, Philosoph, "Integrale Logik").

+ Offene Diskurse: Ein Diskurs ist keine Aneinanderreihung beliebiger Meinungen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra zu einem konkreten Thema (Kritik im Sinne von Immanuel Kant). Ein Diskurs ist nicht nur offen für jede Meinung (zum Thema!), sondern auch offfen für jedes Eergebnis. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Inhalte, d.h. Theorien und Ideen im Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten. Die freie Meinungsäußerung ist kein Selbstzweck, sondern nur dann sinnvoll, wenn diese wohl begründet ist. Wer seine Meinung äußern will, muss sich vorher eine Meinung bilden! Wer dazu nicht bereit ist, soll seine Meinung im Park äußerln führen. 

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