FPÖ Hafenecker + Schilchegger

+ FPÖ – Hafenecker/Schilchegger: „Die kommenden zwei Plenartage sollten die letzten für die desaströse Verlierer-Ampel sein!“

+ FPÖ bringt Misstrauensantrag gegen die Regierung ein, die seit Amtsantritt das Leben der Menschen immer schlechter gemacht hat.

13. Oktober 2026 – [Kommentar HTH: „FPÖ – Hafenecker/Schilchegger“ ist das Intro einer großen Ankündigung, mit der die FPÖ den Anlauf nimmt, über das Parlament die Regierung zu stürzen. „Die kommenden zwei Plenartage sollten die letzten für die desaströse Verlierer-Ampel sein!“ ethos.at wagt die Prognose: mit heißer Luft lässt sich kein politischer Kampf führen. Diese Initiative wird wieder viel heiße Luft durch alle Kanäle der Hofberichterstatter pumpen, aber keine substanziellen Verbesserungen bringen. Ja nicht einmal substanielle Verbesserungsvorschläge.]

TEIL III der ethos-Serie über alle Nationalratsabgeordneten Österreichs

Teil I: Fehlbesetzungen

Teil II: Hinterbänkler

Weiterlesen

Weiße Wähler, verlorene Stimmen?

Vertreter der „Weißen" Wähler gehören (nicht) in das Parlament!

Von Ingenieur Jost Berger (unparteiischer Verfahrenstechniker im Ruhestand)

Definition der "Weißheit"

Als Weiße Wähler, nicht immer ident mit „weise" Wähler, bezeichnet man die Nichtwähler, die auf ihr demokratisches Wahlrecht verzichten. Mit immerhin 23 Prozent-Nichtbeteiligung sind bei der NR-Wahl 2024 diese 1.463.171 Wahlverdrossenen zu einer starken Nicht-Partei herangewachsen.

Undemokratischer Clubzwang

Weiterlesen

Parlamentarier Reihe 6

Was sagt der Sitzplan im Parlament über die Rolle der jeweiligen Parlamentarier?

Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass Hinterbänkler auf der letzten Bankreihe sitzen müssen, ebenso wie es zu den ungeschriebenen Gesetzen gehört, dass sich die Klubobleute und andere Spitzen der Parteien in den vordersten Reihen platzieren. Das ist aber nicht so vorgeschrieben, das Gesetz ist neutral. Ausnahme von der ungeschriebenen Regel der Hinterbank ist Klaus Fürlinger (ÖVP), der bereits seit 2017 im Nationalrat sitzt und sogar Obmann des Justizausschusses ist.

Gemäß § 9 der Geschäftsordnung des Nationalrates gilt: „Jeder Abgeordnete, dessen Wahlschein in der Parlamentsdirektion hinterlegt ist, hat für die Dauer der jeweiligen Gesetzgebungsperiode so lange Sitz und Stimme im Nationalrat, als nicht seine Mitgliedschaft aus einem der im § 2 genannten Gründe erloschen ist.“

Welche Signale durch die Sitzordnung ausgeschickt werden, zeigt die Strafversetzung von Veit Dengler, nachdem ihn die NEOS aus der Partei ausgeschlossen hatten. Er hätte symbolisch zwei Sitze weiter rücken können – in der letzten Reihe sind genug Plätze frei. Stattdessen musste er die ÖVP-Hinterbänkler überspringen, um nun im Block der FPÖ-Mandatare sein Dasein zu fristen.

Dieser Teil der Reflexionen über Abgeordnete, insbesondere fachliche und ethische Qualifikation, behandelt Volksvertreter aus der letzten Reihe. Was das zu bedeuten hat, wollen wir hier erforschen. Die Wahl der Abgeordnete erfolgt ungeordnet, aber nicht willkürlich.

ÜBERBLICK über die Sitzordnung im Plenarsaal

SIEHE AUCH: Parlamentarische Fehlbesetzungen

SIEHE AUCH: Kategorischer Imperativ der Gesetzgebung

Weiterlesen