Aufbruch Österreich

Friede, Freiheit und Freude stehen im Zentrum der Initiative Aufbruch Österreich, die Praktiker, Wissenschafter und Künstler vernetzen will. Die Gründer und Mitglieder teilen die Überzeugung: Der gesellschaftliche Frieden wird durch den Rechtsstaat und der Achtung des Individuums und seiner Grund- und Freiheitsrechte gesichert. Eine blühende und erfolgreiche Gemeinschaft entsteht durch das Zusammenwirken frei handelnder Individuen. Die Menschen in Österreich besitzen eine Vielfalt schöpferischer Qualitäten, deren Ausübung ihnen wieder Freude bereiten soll.

Aufbruch Österreich setzt sich für die Grund- und Freiheitsrechte, Eigenverantwortung der Menschen und der Förderung des Denkens engagierter Staatsbürger ein. Statt Zwang und Angst sollen die schöpferische Qualitäten des Landes und seiner Bevölkerung zur gestalterischen Kraft des gesellschaftlichen Handelns werden. Perspektiven, die aus der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst resultieren, sollen für die Bürger Räume des Handelns eröffnen. Nicht von oben verordnet, sondern dezentral, in einem Prozess des kreativen und freudigen Schaffens.

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Finanzkrise trifft 24-Stunden-Betreuung

28. Juni 2022 - „In den bisherigen Aussagen und Unterlagen des Sozialministeriums zur Pflegereform wurde die 24-Stunden-Betreuung nicht berücksichtigt“, warnt der Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der Wirtschaftskammer Wien, Harald G. Janisch. Stattdessen wurde nur unkonkret auf bis in den Herbst laufende Gespräche verwiesen. Janisch warnt: "Bis in den Herbst kann es aber für viele der betreuten KlientInnen und deren Familien zu spät sein. Vielen wird bis dahin das Geld für die Honorare der BetreuerInnen ausgegangen sein.“

Janisch verweist dabei auf die seit 2007 nicht valorisierten Förderung der 24-Stunden-Betreuung und auf die enorme Teuerungswelle, die die Finanzen der betreuten KlientInnen jetzt zusätzlich belastet. Auf die Dramatik der finanziellen Situation in der 24-Stunden-Betreuung und die damit verbundenen Folgen haben bei dem Pressegespräch auch PersonenbetreuerInnen, VertreterInnen von Angehörigen betreuter KlientInnen und VertreterInnen von Organisationen von Personenbetreuung (Vermittlungsagenturen) hingewiesen.

Screen ImpfPropaganda

Statt sozial ausgewogen zu handeln, setzt die Regierung ihre Impf-Propgaganda fort. Dafür werden seit 2020 dreistellige Millionenbeträge raus geschmissen. Jährlich.

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Bruno Kreisky Neutralitäts-Volksbegehren

Robert Misik, einer der "Paradeintellektuellen" Österreichs, die Mitte Mai 2022 einen offenen Brief veröffentlicht haben, in dem sie die Abschaffung der Neutralität und einen Beitritt zur NATO gefordert haben, durfte am 29. Mai einen Gastkommentar in der ZEIT publizieren. Darin schreibt er: "Die Neutralität hat in den vergangenen Jahren zunehmend eine Schlagseite Richtung Selbstinfantilisierung. Wir sind klein und halten uns deswegen raus, erzählen uns aber gerne, das wäre moralisch lobenswerte Friedenspolitik. Dabei verstecken wir uns nur hinter dem Baum und hoffen, dass uns keiner sieht und der Unbill der Welt deswegen an uns vorbeirauscht. In den Siebziger- und Achtzigerjahren wurde die Neutralität als "aktive Neutralitätspolitik" noch internationalistisch ausgelegt, aber in den vergangenen dreißig Jahren wurde sie mehr zu einer Spielart des Mir-san-mir-Provinzialismus. Hatten wir früher Neutralitätspolitik, sind wir heute neutral, aber ohne Politik. Die Verteidigungsministerin proklamiert, die Österreicher hätten die Neutralität eben 'im Herzen*. Wer braucht da schon Hirn? Wahrscheinlich ist das heute die negativste Seite der Neutralität, nämlich, dass sie verdummt, dass sie zu angewandter Hinterwäldlerei führt. Die Österreicher sind bei den großen geopolitischen Fragen wie die Fußballfans mit Bierbauch, die vom Zuschauerplatz aufs Feld keppeln und glauben, sie wären die besseren Spielmacher."

Es ist unnötig, diese Aussage zu kommentieren oder gar zu interpretieren, denn diese Aussage disqualifiziert sich selbst. Den erwähnten "offenen Brief" hat unser Kandidat 2022 bereits am 19. Mai Satz für Satz analysiert und auf die Antiquiertheit der NATO hingewiesen. Als Vertreter einer Neutralität ohne Wenn und Aber ist es Hubert Thurnhofer ein persönliches Anliegen, auf das Bruno Kreisky Neutralitätsvolksbegehren zu verweisen und zu empfehlen, dieses zu unterschreiben.

Anatolij Volk Mai800

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