Nenning Günther: Die Nation kommt wieder

Würde, Schrecken und Geltung eines europäischen Begriffs

Zürich, Edition Interfrom, 1990

23. Oktober 2026 - Günther Nenning (23. Dezember 1921 – 14. Mai 2006) – Zum 20. Todestag des Doktor Doktor hat sich niemand mehr an ihn erinnert. KI verweist – wie so oft irrtümlich – auf einen Artikel in furche.at; diese Seite allerdings zeigt nur eine Kurzmeldung aus dem Jahr 1966 (!) an: „Versuch einer Klimaverbesserung“. Konkret geht es um ein Buch über das Verhältnis von Richtern und Journalisten, herausgegeben von Günther Nenning.

Sein Versuch über die Wiederkehr der Nationen ist keine ernsthafte Untersuchung, wie die zwei Jahre zuvor erschienene: „Grenzenlos Deutsch. Nazion oder Nation, Starkstaat oder Geisterreich.“ Es ist eine ernsthafte Plauderei über das Ende einer Epoche, das Ende des Kommunismus. Und genau dieser „Kopfstand im Turnsaal der Weltgeschichte“ (146) ermöglichte die Wiedergeburt des Nationalen, ohne -ismus, als Nationalgefühl.

SIEHE AUCH: Die Geburt der österreichischen Nation aus dem Geist der Neutralität (ethos.at 2023)

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Henkel Hans-Olaf: Die Euro-Lügner

21.7.2013 - Hans-Olaf Henkel, als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) 1995-2000 Unterstützer der Euro-Einführung, ist zum Dissidenten geworden. Seit mehreren Jahren führt er seinen Kampf gegen den Einheitseuro. Der integre Überzeugungstäter wird dabei zum polemischen Glaubenskrieger und lässt leider allzu viele Fragen unbeantwortet.

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Nach „Rettet unser Geld!“ (2010) hat Henkel nun eine weitere Kampfschrift zur Rettung Deutschlands und zur Abschaffung des Einheitseuro vorgelegt. Schon im Vorwort seines neuen Buches macht er seine Position klar: „Die Wahrheit ist, dass Europa nicht durch die Krise des Euro, sondern durch den Euro selbst bedroht ist. Wer an ihm festhalten will und sich gleichzeitig gegen seine Rettung wehrt, ist schizophren – aber diese Krankheit ist unter Politikern weit verbreitet.“ (S. 17)

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Komlosy Andrea: Globalisierung im Übergang

Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems

Promedia 2026. 288 S. 14,8 x 21. brosch.

Buch-Präsentation: Mittwoch, 14. Oktober 2026 um 19 Uhr

im "Freien Wort", Rögergasse 24-26, 1090 Wien

(Verlagsinformation) Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bildete die Welt eine ökonomische Einheit. Bestimmt durch die Erfordernisse der Kapitalakkumulation – Expansion, Wachstum, Verwandlung von Bedürfnissen in Waren –, brachte diese stets neue Formen von regionaler und sozialer Ungleichheit hervor.

Von einer Zunahme der globalen Verflechtung, die um die Jahrtausendwende ihren Höhepunkt erreichte, kann Mitte der 2020er-Jahre keine Rede mehr sein. Dieses Buch widmet sich daher der Frage, ob der Begriff des globalen Kapitalismus zur Beschreibung der Welt noch zutrifft.

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