Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat
Promedia 2026. 224 S. 14,8 x 21. brosch.
BUCHPRÄSENTATIONEN Wo und Wann?
Freitag, 20. März 2026 um 13 Uhr
im Forum Sachbuch Kontexte, Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
Dienstag, 17. März 2026 um 19 Uhr
im "Freien Wort", Rögergasse 24-26, 1090 Wien
Gespräch mit dem Autor. Moderation: Stefan Kraft
Freitag, 13. März 2026 um 19 Uhr 30
beim Verein "Bildung Raum geben", Bahnhofplatz 67, 8500 Frauenfeld/CH
Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt. Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.


