Jelineks NEID

20. Oktober 2026 – Elfriede Jelinek feiert heute ihren 80. Geburtstag.

„NEID (mein Abfall von allem)“ publizierte Elfriede Jelinek nach der Debatte über die Verleihung des Literaturnobelpreises 2004 als „Privatroman“ auf ihrer eigenen Webseite, wo er bis heute kostenlos abrufbar ist. „Sie selbst wies das als Ausdruck der eigenen Distanzierung vom Literaturbetrieb aus“, so ORF.at (19.10.206)

Hier die erste Seite original.elfriedejelinek.com

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Wlaznys aufgewärmte Suppe

„Highway to Hofburg”: Doku über Wlaznys Präsidentschaftskandidatur im Kino

Die BP-Kandidatur des Bierparteiführers wird nun nochmals als Kinofilm aufgewärmt. Dass ein Rocksänger das Amt des Bundespräsidenten für seine Show missbrauchen konnte, war zu einem guten Teil dem ORF zu verdanken, der durch alle seine Kanäle hinausposaunte: „Marco Pogo tritt bei der Präsidentschaftswahl an“.

Abgesehen davon, dass die Aussage eine glatte Falschinformation war – „Marco Pogo“ war nie berechtigt zu kandidieren – waren die Manipulationen des ORF verfassungswidrige Eingriffe in eine demokratische Wahl: Wlazniy alias Pogo wurde vom ORF zur „öffentlichkeitswirksamen“ Rockfigur gepusht. Aus diesem, nur aus diesem Grund, war er auch „präsidentschaftstauglich“. Kandidat von ORFs Gnaden und in seinem Gefolge von allen anderen Massenmedien hochgejubelt.

Kandidaten dagegen, die mit einem seriösen politischen Fundament und dazu mit einem Programm für eine bessere Demokratie angetreten sind, wurden von der Berichterstattung ausgeschlossen. Und im Fahrwasser des ORF von allen anderen Leitmedien, die dem Leithammel ORF blindlings folgten und bis jetzt folgen. Daran hat sich nix geändert.

Nun stilisiert Regisseur David Moser den Rocker zum Märtyrer, der ständig mit einer existenziellen Frage kämpft: „Warum tu ich mir das an?“

FAKTEN über den Machtmissbrauch des ORF anno 2022:

+ 22.6.2022 Thurnhofer beantragt einstweilige Verfügung gegen ORF

+ 12.7.2022 Präsidentschaftskandidat sucht das "Licht der Öffentlichkeit"

+ 1.8.2022 EV gegen ORF "wegen Unzulässigkeit zurückzuweisen"

Neuer Seeadler-Rekord in Österreich

WWF-Zählung erfasst so viele Paare wie noch nie

10. September 2026 (Presseinformation des WWF) - Die jüngste Seeadler-Großzählung der Naturschutzorganisation WWF zeigt einen historischen Höchststand: 123 territoriale Seeadler-Paare konnten hierzulande nachgewiesen werden – so viele wie noch nie seit seiner Rückkehr vor 25 Jahren. Damit setzt sich der Aufschwung von Österreichs Wappentier fort. „Der neue Höchstwert zeigt, wie wichtig konsequente Schutzmaßnahmen sind. Denn die Rückkehr des Seeadlers ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von 25 Jahren gezielter Anstrengungen. Das bedeutet jedoch keine Entwarnung: Wildtierkriminalität in Form von illegalen Abschüssen und Vergiftungen sowie neuerdings auch Kollisionen gefährden die Art nach wie vor”, sagt WWF-Artenschutzexperte Christian Pichler. Der WWF fordert daher den gezielten Ausbau von Schutzmaßnahmen, insbesondere zur Bekämpfung von Wildtierkriminalität und zur Sicherung geeigneter Lebensräume.

Seeadler-Hotspot im Waldviertel

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