Manifest für den neuen ORF

Leuchtturm ORF

27. Oktober 2025 - Das Team für Friede und Freiheit engagiert sich in Vorarlberg seit drei Jahren für einen besseren ORF und unterstützt mit Leuchtturm ORF und Mahnmwachen in Dornbirn das Projekt von Jimmy Gerum, der mit Leuchtturm ARD am 15. Oktober 2025 beim Verwaltungsgericht Leipzig einen großen Erfolg feiern konnte mit dem Urteil: „Die Erhebung des Rundfunkbeitrags steht dann mit Verfassungsrecht nicht mehr in Einklang, wenn das Gesamtprogrammangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Anforderungen an die gegenständliche und meinungsmäßige Vielfalt und Ausgewogenheit über einen längeren Zeitraum gröblich verfehlt.“

Frieden, Freiheit, Neutralität: Mahnwache in Bregenz am 11.10.2025

https://www.youtube.com/watch?v=ZIXjMCyjBL8

Walter Siller und das Team für Friede und Freiheit haben mit dem Manifest für den neuen ORF eine Diskussionsgrundlage geliefert, die alle Kritiker des bestehenden ORF bei ihren Aktivitäten unterstützen kann.

UNSERE gemeinsame Stimme für Wahrheit, Transparenz und Vertrauen

Wir leben in einer Zeit, in der klare, verlässliche und unabhängige Information wichtiger ist als je zuvor. Der neue ORF steht dafür ein ‒ als öffentlich-rechtliche Informationsplattform für alle Menschen in Österreich. Er gehört niemandem, außer uns allen gemeinsam. Sein Auftrag ist es, zu informieren, nicht zu beeinflussen! Zu klären, nicht zu bewerten! Zu verbinden, nicht zu spalten!

Das Forum für die Menschen

Der neue ORF ist frei von Werbung, wirtschaftlichen Interessen und parteipolitischem Einfluss. Jeder Beitrag, jede Sendung und jede Recherche dient einzig dem öffentlichen Wohl. Jede Stimme, jede Region und jede Lebensrealität in Österreich findet Gehör. Wahrheit, Ausgewogenheit und Würde stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit.

Transparenz als Fundament

Alle Entscheidungen, Budgets und Redaktionsprozesse sind öffentlich einsehbar. Der neue ORF ist ein Haus aus Glas ‒ nichts wird verborgen, alles darf hinterfragt werden. Die Menschen selbst, vertreten durch den Bürgerrat, tragen die Verantwortung mit. So entsteht Vertrauen ‒ nicht durch Worte, sondern durch Offenheit und Haltung!

Fakten statt Meinung

Die Nachrichten des neuen ORF berichten, was ist ‒ nicht, was jemand darüber denkt. Fakten werden sorgfältig geprüft, Quellen offengelegt, Zusammenhänge erklärt. Wo es unterschiedliche Sichtweisen gibt, werden sie nebeneinander gestellt. So entsteht Raum für eigene Gedanken, für echte Meinungsbildung und inneres Urteil.

Bildung und Bewusstsein

Der neue ORF begleitet die Menschen auf dem Weg zu Wissen, Verständnis und Mitgefühl. Wissenschaft, Bildung, Kultur und Forschung erhalten jenen Platz, den sie verdienen ‒ als Fundament einer freien und aufgeklärten Gesellschaft. Jeder Beitrag soll nicht belehren, sondern befähigen.

Bürgernähe und Mitbestimmung

Der neue ORF hört zu. Menschen können Themen einbringen, Fragen stellen und Korrekturen anregen. Jede Stimme zählt. Der Bürgerrat sorgt dafür, dass der ORF das bleibt, was er ist ‒ die Stimme des Volkes, getragen von Vertrauen und Verantwortung.

Ein Beitrag für das Gemeinwohl

Mit einem fairen Beitrag von maximal 50 Euro pro Jahr ermöglicht jeder Haushalt diese nabhängige Form des Journalismus. Kein Geld fließt in Werbung oder Unterhaltung, sondern in Wahrheit, Aufklärung und Bildung ‒ für alle Generationen.

Unsere gemeinsame Vision

Der neue ORF ist kein Sender im alten Sinn. Er ist eine Plattform des Wissens, ein Spiegel unserer Gesellschaft und ein Ort des Dialogs. Er stärkt Demokratie, Frieden und Menschlichkeit ‒ in Österreich und darüber hinaus. Wir glauben an die Kraft der Wahrheit. An die Verantwortung jedes Einzelnen. An die Würde der Information. An einen ORF, der den Menschen dient ‒ und sonst niemandem! 

www.friedeundfreiheit.jetzt - ORF – Oeffentlich-Rechtlich-Frei

Wien Museum würdigt Otto Neurath

Wienmuseum Isotypie

17. Oktober 2025 (Information des Wien Museums) 1925 wird in Wien die Vermittlung von Wissenschaft, von gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen revolutioniert. Die Gründung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums durch den Philosophen und Ökonomen Otto Neurath zielt auf eine Demokratisierung des Wissens und auf neue Methoden der visuellen Kommunikation. Mit Piktogrammen und Mengenbildern wird die „Wiener Methode der Bildstatistik“ in den 1930er-Jahren als „Isotype“ (International System of Typographic Picture Education) zu einer weltweit verwendeten Bildsprache. Zum Kernteam zählen neben Otto Neurath die Grafikerin Marie Reidemeister und der Künstler Gerd Arntz.

Die Ausstellung "Wissen für alle: Isotypie - die Bildsprache aus Wien" von 6. November 2025 bis 5. April 2026 spannt einen Bogen von den Ursprüngen im Roten Wien über die Internationalisierung von Isotype bis zur aktuellen Bedeutung für Wissensvermittlung, Grafikdesign und Kunst. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit mehr als 40 Beiträgen internationaler Autor:innen.

Der Förderverein des Wien Museums unterstützt die Ausstellung mit dem Ankauf von 11 Istoype-Tafeln.

Kurator:innen: Günther Sandner, Werner Michael Schwarz, Susanne Winkler

Ausstellungsarchitektur: Mark und Hamann

Ausstellungsgrafik: Studio Olaf Osten

Ausstellungssponsor: AK Wien

Die Eröffnung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums 1925 sowie der 80. Todestag seines Gründers Otto Neurath sind der Anlass für zwei weitere Ausstellungen in Wien:

+ Gesellschaft & Wirtschaft – Zeitgenössische Positionen zu Otto Neurath, 30. Oktober 2025 – 25. Januar 2026 im Wien Museum musa

+ Was wäre Wien Öffnet externe Seite ab 25. September 2025 im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Neurath Otto, ISOTYPE

Die rosarote Brille

Meloun Eva rosa Brille

Ein Artikel aus "Science Nature and Art" aus dem Jahr 4025

von Eva Meloun

Der bedeutenste Fund seit 200 Jahren! Ein Aufschrei ging durch die Wissenschaft! Dier bedeutendste Fund der Geschichte wurde in einer Pappschachtel im hintersten Winkel eines verwahrlosten Kellerabteils des Staatsmuseums gefunden.

Bei Reinigungsarbeiten stolperte eine Putzfrau über Teile eines Skeletts (Anschauungsmaterial für Schulen) und konnte sich gerade noch an einer Schachtel festhalten. Sie hob sie auf, aber bevor sie die Schachtel in den Papiercontainer warf, hörte sie darin ein Geräusch.

Sie öffnete sie und eine ROSAROTE BRILLE fiel ihr entgegen.---- Es war das lange gesuchte , verschollene Artefakt! - DER Beweis, dass es die rosa Brille tatsächlich gegeben hatte --- Die meisten Wissenschafter hielten die rosa Brille für eine bis dato nicht belegbare Legende.

Nach den furchtbaren Verwüstungen des vierten Weltkrieg, waren zwei Drittel der Weltbevölkerung ausgerottet.

Es gab nur mehr Leid und Verzweiflung. Eine allgemeine Depression lies die Menschen antriebslos, seelisch gestört, depressiv oder aggressiv werden.

Einen hoffnungsvollen Wiederaufbau, wie nach dem ersten, zweiten und dritten Weltkrieg gab es nicht.

Die Menschen vegetierten ohne Hoffnung in ihrem Elend, hausten unter dem Schutt und den Trümmern der Städte und in Erdhöhlen der verwüsteten Landschaften.

Aber zurück zum Anfang – und zur Chronologie unserer Geschichte:

Der Zufall wollte es, dass eines Tages ein Kleinkind mit den Scherben einer zerbrochenen Tiffany – Tischlampe spielte. Es hielt sich die Glasscherben vor die Augen und krähte in Abständen vergnügt, sodass seine Mutter aus ihrer Agonie erwachte und nach dem Kind sah. Überrascht stellte sie eine seltsame Wirkung fest - immer dann, wenn das Baby die rosa Glasscherbe vor die Augen hielt, lachte und brabbelte es vergnügt. Nun versuchte die Mutter selbst, einmal durch die braune und dann wieder durch die rosa Scherbe zu schauen. Auch sie erlebte denselben Effekt. Unerwartet flink eilte sie zum nächsten Blockwart, überreichte ihm die Scherbe und erzählte von ihrer Wirkung. Auch er war beeindruckt und schickte dieses Fundstück der Behörde. Schon nach ein paar Jahren fiel diese rosa Glasscherbe einem Beamten in die Hände, der sie mit einem Erfahrungsbericht in das Museum für „Ungewöhnliche Funde“ brachte.

Und dort hatte ein junger Assistent DIE bahnbrechende Idee!

---- Heute wissen wir, dass schon innerhalb eines Jahres die gesamte Weltbevölkerung die ROSA BRILLE trug.

Wie wir jetzt zurückverfolgen können, begann durch das Tragen der rosa Brillen ein Aufschwung, ein Gefühl eines positiven Neubeginns. Die Hoffnung auf rosige Aussichten beflügelte die Menschen. Sie freuten sich wieder des Lebens, ja, sie begannen sich um die Produktion der Nahrungsmittel zu kümmern und logistisch zu verteilen. Sie räumten Schutt und Trümmer weg und bauten wieder ihre Häuser auf.

In dieser Zeit, genannt die „Rosa Periode“, wurden aus gutem Grund Verstöße gegen die gesetzlich verordnete „Tragepflicht“ mit aller Härte bestraft.

Hatten doch immer wieder „Terroristen“ die Brille abgenommen und nun erschrocken über den wahren Zustand der Welt geschrien: „Die Welt ist nicht so wie ihr sie durch eure rosa Brillen seht – sie ist schrecklich, das ist die Wahrheit!! Seht ihr denn nicht die Klimakataastrophe, die schmelzenden Eisberge, das Sterben der Tiere! Nehmt die Brillen ab und seht selbst!“

Aber nicht genug damit: sie rissen den Menschen die Brillen von den Nasen, zertrampelten sie und verunsicherten auch die gläubigsten Brillenträger.

Es war eine unruhige Zeit, in der Geschichtsschreibung die „Dunkle Zeit“ genannt.

Aber schon in diesen Jahren hatten vorausschauend Forschende an der „MITWACHSENDEN ROSA KONTAKTLINSE“ gearbeitet. Die Brille war zum Problem geworden: teuer, leicht zu beschädigen, ABNEHMBAR - vor allem mit Konfliktpotenzial behaftet - die Gesellschaft hatte sich gespalten - Brillenträger gegen Naturaugen. Die Partei der Rosa gegen die Partei der Grauen.

Es bildete sich der Rat der Alten, die darüber nachdachten, wie der Friede ein für alle Mal sicher gestellt sein könnte. So sind Ärzte schon seit vielen Generationen behördlich verpflichtet, die „MITWACHSENDE Rosa Kontaktlinse jedem neugeborenen Kind einzusetzen!

Anlässlich einer imposanten Feier verkündete der Älteste der Alten mit vor Rührung zitternder Stimme, „Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit.“ und „nun erlaubt uns dieser kleine Gegenstand im Auge eine hoffnungsvolle, rosige Aussicht auf die Zukunft!“

ANMERKUNG: Die Skulptur von Eva Meloun ist ein Beitrag zur Ausstellung "Rosige Aussichten", der Jahresausstellung des Mödlinger Künstlerbundes von 9. bis 19. Oktober 2025

Einladung Rosige Aussichten