Anna Jeller Buchhandlung feiert 75er

Anna Jeller Buchhandlung

Die Anna Jeller Buchhandlung in der Margaretenstraße 35, 1040 Wien, feiert 2022/23 ihr 75-jähriges Jubiläum. Es ist großartig, dass in der „Vorstadt“ noch private Buchhandlungen überleben können! Ethos.at gratuliert. Hier der Jahresrückblick, den die Inhaberin auf facebook publiziert hat:

Liebe Leserinnen und Leser, Kundinnen und Kunden, liebe Freunde des Hauses,

zum Jahresende zieht man unweigerlich Bilanz und lässt das Vergangene nochmals Revue passieren.

2022 war wohl für viele von uns ein anstrengendes und auch unangenehmes Jahr, weil wir schon von den Vorjahren ermattet waren und es immer noch sind.

An der Buchhandlung sind unsere neuen Lebensrealitäten natürlich auch nicht spurlos vorübergegangen. Wir haben deutlich gespürt, dass unsichere Zeiten auf uns zukommen und viele Gewissheiten einfach wegbrechen. Soweit, so schlecht.

Trotzdem gab es für die Buchhandlung auch Anlass zur Freude. Sie ist heuer 75 geworden !

Wir haben den ersten September still und leise, auch in Gedanken an den Vorbesitzer Karl M. Halosar, begangen und nicht gefeiert, weil wir heuer einfach nicht in Feierlaune waren. Da die Buchhandlung aber ein ganzes Jahr lang 75 ist, werden wir das Feiern auf irgendwann 2023 verschieben. Versprochen!

Ich bedanke mich bei allen wilden Leserinnen und Lesern für ihre und eure Treue und gehe mit Zuversicht ins neue Jahr, denn neue Zeiten erfordern neue Ideen und Beweglichkeit und ich empfinde das als spannend und reizvoll.

Ergebenst

Anna Jeller

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Die deutsche Lust an Menschen-Experimenten

DE DW Afrika

27. Dezember 2022 – Wer Christian Drosten für einen redlichen Wissenschafter hält und Karl Lauterbach für einen lauteren Politiker, der kann nicht bei Trost sein. Oder er ist Deutscher. Zwei Deutsche, die für die Exekution des größten Menschheitsexperiments – die Covid-Impfungen – mit verantwortlich sind, und in Deutschland bis heute nicht nur auf freiem Fuß, sondern in ehrenwerten Positionen sind – das muss man leider als „typsich deutsch“ bezeichnen. Typisch deutsch 2022 bedeutet: man begeht Verbrechen nicht an anderen Menschen und Völlkern, sondern bevorzugt an der eigenen Bevölkerung. Die Wiedergutmachung ist somit Teil des Verbrechens.

Diesen Schluss erlaubt ein umfangreicher Artikel eines deutschen Leitmediums über „Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika„, erschienen auf deutschlandfunk.de: „Zu Kolonialzeiten war es üblich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gräueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute.

Diese Methoden wirken nicht nur bis heute, sie sind bis heute üblich, wie der Artikel nachweist. „Jahrelang standen die Verbrechen der NS-Zeit im Vordergrund. Erst jetzt dringen die Gräuel in den ehemaligen Kolonien allmählich ins Bewusstsein der Täter. Für Edda Bonhomme und Chernoh Bah geht es bei der Aufarbeitung um Gerechtigkeit und Wissen. Die Geschichte des medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts ist nicht frei von Problemen und fortwährenden Experimenten. Um sicherzugehen, dass sich diese Erfahrungen nicht wiederholen, müssen wir wissen, was damals passiert ist“, so der Artikel abschließend. Parallelen zu den weltweiten Covid-Impfkapagnen zieht der Artikel, der vor genau zwei Jahren erschienen ist, natürlich keine. Solche Parallelen zu erkennen, liegt in der Urteilskraft der Leser. Wir sollten nicht wieder Jahrzehnte warten, bis wir die heutige Gegenwart als Vergangenheit bewältigen. Wir sollten mit Vergangenheitsbewältigungen aller Art in Zukunft in der Gegenwart beginnen.

P.S. Ist wohl ein Zufall, wenn Drosten exakt zwei Jahre nach dem Bericht über Robert Koch das Ende der Corona-Pandemie erklärt, wie ZDF berichtet. 

Ergänzung 12. Jänner 2023: Drosten rudert wortreich zurück, wie ORF.at brerichtet.

Siehe auch Kommentare auf fischundfleisch

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Wir wollen einen Covid-Untersuchungs-Ausschuss

change org Untersuchungsausschuss

Marcus Franz hat diese Petition auf change.org gestartet

Wir wissen aus zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten und internationalen Vergleichen, dass viele Maßnahmen während der Pandemie überzogen, falsch, grundrechtseinschränkend und/oder gesundheitsgefährdend waren. Es ist daher Zeit, sämtliche Maßnahmen einer Evaluierung zu unterziehen, um zukünftig im Falle einer neuerlichen Pandemie besser gerüstet zu sein, weil wir aus den Fehlern lernen können.

Foto / Screenshot: Petition, Status 16. Dezember 2022

Stand 8. Jänner 2023: 35.995 haben unterschrieben

Der Covid-Massnahmen-Untersuchungsausschuss (CMU) wird vom Rechnungshof zusammengestellt und die Mitglieder des Ausschusses müssen jeweils aus dem Bereich des Justizwesens, der National- und der Gesundheitsökonomie, der Public Health/Epidemiologie, der Inneren Medizin, der Intensivmedizin, der Allgemeinmedizin, der Pflege, der Lehrerschaft, der Kinderbetreuung, der Psychologie und der Soziologie kommen und dürfen keiner der aktuell in Parlament und Regierung vertretenen Partei angehören und in den letzten 3 Jahren keine politische Funktion innegehabt haben.

Die Auswahl erfolgt nach Bewerbung beim Rechnungshof durch die Präsidentin und zwei Stellvertreter. Für die Tätigkeit des Ausschusses wird es eine Aufwandsentschädigung, aber keine sonstigen materiellen Zuwendungen geben. Die Ausschuss-Mitglieder (CMU-Mitglieder) erhalten im Namen des Rechnungshofs das Recht, während der Pandemie verantwortliche Personen (Politik, Kammern, Gecko, Ministerien) zu Gesprächen einzuladen, die Geladenen müssen dem Folge leisten. Den CMU Mitgliedern wird Einblick in die Finanzgebarung betreffend die Masken- und Impfstoff-Bestellung, COFAG und sämtliche anderen notwendigen Unterlagen gewährt.

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