findART.cc – Kunst will gefunden werden!

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11. Jänner 2022 – Seit über zwei Jahrzehnten trägt Andreas Färber dazu bei, dass Künstler und ihre Werke, Ausstellungen und Termine gefunden werden. Das Portal findART.cc bietet Infos in den Rubriken Termine, Brachen, Kunstwerke, Künstler, Parnter und User. Abonnenten erhalten einmal wöchentlich einen Newsletter, eingeleitet meist mit Aphorismen bekannter Autoren, beispielsweise Karl Kraus: „Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.“

Viele Künstler und Galeristen haben schon Erfahrungen gemacht mit Anwaltskanzleien, deren Geschäftsmodell darin besteht, Webseiten-Betreiber aufgrund angeblicher Copyright-Verletzungen mit Klagen zu bedrohen. Gleichzeitig wird angekündigt, bei Bezahlung beachtlicher Summen (branchenüblich derzeit 700 Euro und mehr), von einer Klage Abstand zu nehmen.

Um solche Angriffe, die Erpresserversuchen ähneln, abzuwehren, hat findART.cc-Geschäftsführer Andreas Färber einen deutlichen Hinweis im Impressum veröffentlicht:

„Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit.  Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt: Falls Bedenken bestehen, daß Inhalte dieser Webseite gegen Urheberrechte oder Datenschutz verstoßen, bitte ich um Info per Email. Derartige Inhalte werden ggf. umgehend entfernt. Kostenforderungen ohne vorhergehende Kontaktaufnahme werden wir im Sinne der Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) als unbegründet zurückweisen.

Nach § 254 Absatz 2 Satz 1 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] kann ein Mitverschulden auch darin bestehen, daß der Geschädigte es unterlässt, den Schädiger auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, den Schaden abzuwenden oder ihn zu mindern. Man spricht insoweit von Schadensminderungspflicht bzw. von Schadensabwendungspflicht.“

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2,9 Millionen Euro von der KPÖ Steiermark für Soziales

Elke Kahr KPÖ 800

Mitteilung der KPÖ Steiermark, 31. Dezember 2022

„San eh olle Politiker gleich“? Viele, aber nicht alle! Weil abgehobene Politikergehälter zu abgehobener Politik führen, gibt es bei der KPÖ eine Gehaltsobergrenze, die sich an einem Facharbeiter-Lohn orientiert. Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr behält sich von ihrem Polit-Gehalt (7.921 Euro netto) monatlich nur 2.000 Euro. Die restlichen 5.921 Euro kommen Menschen in Notlagen zugute. Seit 2005 hat sie auf diesem Weg 1.007.833,40 Euro von ihrem Gehalt weitergegeben. „Helfen statt Reden“ eben.

Die Mandatar:innen der KPÖ Steiermark haben seit 1998, als mit Ernest Kaltenegger erstmals ein Kommunist in den Grazer Stadtsenat einzog, insgesamt bereits 2.914.681,31 Euro von ihren Polit-Bezügen abgegeben. 23.959 Steirer:innen in Notlagen konnten wir damit bereits unterstützen. Allein im Jahr 2022 waren es 291.138,34 Euro, die 2.226 Menschen zugutekamen.

Dabei geht es um viel mehr als die finanzielle Unterstützung allein, so Elke Kahr: „Der Hauptteil unserer Arbeit besteht darin, den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Unsere Büros sind für alle offen, die Rat und Hilfe brauchen. Es geht nicht um Almosen, sondern darum, den Menschen wieder Mut zu machen und Hoffnung zu geben – gerade in schwierigen Zeiten wie diesen. Viele, denen wir helfen, haben ein zu geringes Einkommen oder eine zu geringe Pension. In Graz versuchen wir, mit vielen sozialen Maßnahmen gegenzusteuern, darunter die Ausweitung der Sozialcard auf Berufstätige mit geringen Einkommen. Am dringendsten wäre aber das Einfrieren der Mieten und Energiekosten durch die Bundesregierung.

In unseren Sozialsprechstunden erfahren wir aus erster Hand, wo die Probleme in dieser Gesellschaft liegen. Dass in einem vermeintlich reichen Land wie Österreich jede fünfte Person an bzw. unter der Armutsschwelle leben muss, während die Superreichen selbst in diesen Krisenjahren noch reicher werden, ist ein Skandal. Und wir werden nicht müde werden, auf diese strukturellen Missstände hinzuweisen und daran zu arbeiten, diese Zustände zu überwinden. Es reicht aber nicht, die Leute auf eine bessere Welt zu vertrösten. Darum möchten wir schon im Hier und Heute zeigen, dass es auch anders geht, und uneigennützig für die Menschen da sein. Die Gehaltsweitergabe aller unserer KPÖ-Mandatar:innen ist ein Weg, wie wir konkret helfen können.

Update 10. Juli 2025 – „Bürgermeisterin Elke Kahr tritt wieder an. Für die KPÖ Graz war heute der Tag der Entscheidung. Bei einer Bezirkskonferenz gab Bürgermeisterin Elke Kahr bekannt, dass sie bei der Gemeinderatswahl in Graz im nächsten Jahr wieder für die KPÖ ins Rennen gehen wird“, berichtet ORF.at (10.7.25)

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Energiewende Deutschland: Pellets quo vadis?

Pellets. Kapitel 4 + + + Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg. So könnte man die Energiewende Deutschlands in einem Satz zusammenfassen. Endgültiger könnte ein Ausstieg gar nicht sein, hätte die deutsche Rechtschreibreform, die so alt ist wie der Atomausstieg, „endgültiger, am endgültigsten“ als neuen Komparativ und Superlativ kanonisiert. Aktuell sind in Deutschland noch sechs AKW am Netz. Bis Ende 2021 werden Grohnde, Grundremmingen und Brokdorf abschaltet, die drei jüngsten Reaktoren, Isar 2, Emsland und Neckarwestheim sollen spätestens Ende 2022 vom Netz gehen.

UPDATE 4.5.2023: Pellets Verbot in Deutschland

Lediglich sechs Jahrzehnte hat die Atomenergie in Deutschland Haushalte beleuchtet und die Wirtschafts-Lokomotive angetrieben. Die Regierung Rot-Grün unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer besiegelte im Jahr 2000 mit den Kraftwerkbetreibern den Atom-Ausstieg und hat 2002 das Atomgesetz entsprechend novelliert. Danach durften keine neuen AKW mehr gebaut werden und die Regellaufzeit wurde auf 32 Jahre ab Inbetriebnahme limitiert. Damit sollten spätestens 2021 alle AKW abgestellt sein. Im Herbst 2010 haben Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Guido Westerwelle die Laufzeiten der bestehenden 17 AKW um acht bis vierzehn Jahre verlängert. Und dann kam der 11. März 2011 mit dem Tsunami von Fukushima, auf den ein politischer Tsunami in Deutschland folgte. Schneller als die Verlängerungen in Kraft treten konnten wurde das endgültige Aus für Atomenergie in Deutschland beschlossen.

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ÖKO-Institut-Studie 1982

Als „Erfinder“ der Energiewende sieht sich das Freiburger ÖKO-Institut, das bereits 1982 eine Studie mit dem Titel „Energieversorgung der Bundesrepublik ohne Kernenergie und Erdöl“ vorgelegt hat. Zwar hat der Club of Rome schon 1972 auf die „Grenzen des Wachstums“ im Allgemeinen und die Grenzen der Rohstoffvorräte im Besonderen hingewiesen, doch das ÖKO-Institut hat erstmals Konzepte entwickelt, wonach die wichtigsten fossilen Rohstoffe Erdöl und Erdgas bis 2030 komplett ersetzt werden sollten.

Die damalige Prognose: „Der bei dieser Entwicklung notwendige Einsatz von Kohle wäre in den nächsten Jahrzehnten ungefähr gleichbleibend und würde sich vom heutigen Verbrauch nicht nennenswert unterscheiden. Die Bundesrepublik könnte sich bis zum Jahr 2030 in der Energieversorgung so gut wie völlig von Importen unabhängig machen und ihren Primärenergiebedarf etwa je zur Hälfte aus heimischer Kohle und sich erneuernden Energiequellen decken.“ Sehr optimistisch waren die Autoren bei der Annahme, dass „mit heute einsetzbaren Techniken bis zum Jahre 2030 Senkungen des spezifischen Endenergieverbrauchs“ möglich wären: bei Raumheizungen um 70%, Autos 60%, Industrielle Prozesswärmeeinsatz 30%, elektrische Haushaltsgeräte 65%, elektrische Antriebe 30%.

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