Autoren sagen: das ist KEIN ZUSTAND

27. Oktober 2021 - Seit Februar 2021 betreibt der "Verein für kulturelle Information" den Blog KEIN ZUSTAND, auf dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen, die sich kritisch mit den Regierungsmaßnahmen zur Corona-Pandemie auseinandersetzen. Darunter befinden sich viele Autorinnen und Autoren des Promedia Verlags wie Andrea Komlosy, Andreas Pittler, Marlen Schachinger, Peter Wahl, Claudia von Werlhof, Ernst Wolff, Ullrich Mies, Maria Wölflingseder, Wilhelm Langthaler, Birge Krondorfer, Martina Kaller, Bernhard Heinzlmaier, Karl Reitter, Diether Dehm, Annette Groth, Eva Brenner u.a.

Mit dabei ist auch GEA-Geschäftsführer Heini Staudinger, der auch die auflagenstarke Zeitschrift brennstoff herausgibt. Alle Ausgaben als PDF sind im Internet abrufbar.

In Reaktion auf aktuelle Verschärfungen im Corona-Regime haben sich manche der Autoren ein zweites Mal zu Wort gemeldet.

Alle AutorInnen im Überblick

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Weitere Bücher des Promedia Verlags:

Hofbauer/Kraft: Lockdown 2020. Wie ein Virus benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern.

Peter Mattmann-Allemand: Deglobalisierung. En ökologisch-demokratischer Ausweg aus der Krise.

Hannes Hofbauer: Europa. Ein Nachruf

Herbst Poesie

Ilse Aichinger (1921-2016)

Am 1. November hätte die Schriftstellerin ihren 100. Geburtstag gefeiert, am 11. November ist ihr fünfter Todestag. "Es gibt, gerade im frühen Herbst, Tage, an denen die Grenzen im Hinüberwechseln noch einmal sehr scharf werden", schreibt sie in ihrer Novelle "Seegeister", die auf hr2.de als Podcast abrufbar ist. Der Blogger Pirandello schreibt auf fischundfleisch: "Sie schrieb so, dass ihre eigene Sprache für sich eine höchste Intensität bekam und die Präzision des Instruments der Sprache allein durch Wortsetzung, durch Rythmik, durch Melodie und sorgfältige Auswahl erreicht wurde. Das ist ihr 'Geheimnis' bzw. ihr Können und ihre Meisterschaft, die nie davon abhängig war, verbrecherische Ideologien auch nur beim Namen zu nennen, um sie dadurch deutlich zu machen. ILSE AICHINGER war für sich und durch sich deutlich genug. Sie erkannte auch mit den Jahren, dass die VERKNAPPUNG der Wortmengen als dringlichstes Gebot vor ihrer Schriftstellerklause standen, dass WAHRHEITEN darauf warteten, mit den knappsten zur Verfügung stehenden Wörtern beschrieben zu werden und sie erkannte zunehmend die Gefahr des KONFORMISMUS in der Tätigkeit des Schreibens selbst, als auch in der Objektivierung des Stilmittels SPRACHE AN SICH."

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Kunst als politisches Statement

Im Jahr 2014 brachte der Galerist Hubert Thurnhofer erstmals die Politik in die Wiener Kunstszene - im Sinne der altgriechischen Agora (ἀγορά, vergleichbar dem Forum im alten Rom) wurde der Kunstraum zu einem Ort der Polis. Agora war der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz jeder Stadt. Der Galerist organisierte und moderierte eine Podiumsdiskussion mit dem Autor des Buches "Das Ende des Geldes", Franz Hörmann, und einem hochkarätigen Vertreter des Finanzsektors, dem Vorstand der Privatbank Schellhammer & Schatterer, Peter Böhler.

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