Justiz 2023: Strafverschärfung

9. November 2023 - Die Regierung geht bei der Missachtung der Grundrechte mit schlechtem Beispiel voran, die Parteien haben nicht das geringste Interesse an einem Grundwerte-Dialog (Parteien lehnen Ethik ab!), die Herrschaften dieses Landes finden keine Antworten auf den moralischen Verfall der Gesellschaft. Das liegt in der Logik der politischen Inszenierungen unserer Zeit, denn wenn man keine Antworten sucht, wird man sie nicht finden. Statt Über Möglichkeiten der Prävention nachzudenken werden lediglich die Strafen verschärft.

Verschärfung des Verbotsgesetz

"Die Regierung hat sich auf die Reform des Verbotsgesetzes verständigt. Gegenüber dem Begutachtungsentwurf gibt es vor allem die Änderung, dass die Strafen etwa beim Tragen von NS-Symbolen, aber auch von Zeichen der islamistischen Hamas und der rechtsextremen Identitären drastisch erhöht wurden. Die Bußen werden von 4000 auf 10.000 Euro und im Wiederholungsfall auf 20.000 Euro aufgestockt. Unverändert bleibt, dass auch das Veröffentlichen verbotener Inhalte vom Ausland aus strafbar wird und dass im öffentlichen Dienst der Job nach einer Verurteilung gemäß Verbotsgesetz verloren geht. Weiters wird klargestellt, dass jede Verharmlosung der nationalsozialistischen Gräuel strafbar ist. Bisher war nur eine „gröbliche“ Verharmlosung vom Gesetz umfasst", berichtet kleinezeitung.at (8.11.23)

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Österreichischer Buchpreis 2023

Buchpreis 2023

Clemens J. Setz erhält den Österreichischen Buchpreis 2023

7. November 2023 - Clemens J. Setz wurde (am 6.11.23 im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz) für sein Buch „Monde vor der Landung“ (Suhrkamp Verlag) mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet, der mit 20.000 Euro dotiert ist. Der Debütpreis (10.000 Euro) ging an Arad Dabiri für den Titel „Drama“ (Septime Verlag). Die Verleihung fand zum Auftakt der Buch Wien-Woche vor rund 200 geladenen Gästen im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz statt. Durch den Abend führten Dorothee Hartinger und Philipp Hauß gemeinsam mit den Studierenden des zweiten Jahrgangs Schauspiel der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch SarahBernhardt.

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Literatur-Event: Von Interpol gesucht

Literaturabend des Kulturvereins Anima Incognita am 18. Oktober 2023 in Wien

Organisation: Diana Wiedra

Vorab ein paar historische Fakten (Quelle: bundeskriminalamt.at); Interpol ist die Kurzbezeichnung für International Criminal Police Organization (ICPO). Sie wurde 1923 in Wien gegründet und ist heute eine weltweite kriminalpolizeiliche Organisation mit derzeit 194 Mitgliedstaaten und Sitz in Frankreich. Weiters betreibt Interpol sechs Regionalbüros von Argentinien bis Simbabwe und Repräsentanzen bei den Vereinten Nationen in New York und der Europäischen Union in Brüssel. Über Interpol werden weltweite Fahndungen nach Personen und Gegenständen gesteuert. Darüber hinaus gibt es noch Sonderausschreibungen vom Interpol-UNO-Sicherheitsrat.

Zurück zur Literatur! Werden die Autorinnen und Autoren ihre Kriminalgeschichten aus Sicht der Verteidigung oder aus Sicht der Anklage schildern? Jedenfalls wird sie, wenn sie als Kronzeugen ihres Falles hier aussagen, erstmals ein "Gerichtszeichner" mit seinem scharfen Auge beobachten, und zwar:

ERICH TIEFENBACH

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