Finanzkrise trifft 24-Stunden-Betreuung
28. Juni 2022 - „In den bisherigen Aussagen und Unterlagen des Sozialministeriums zur Pflegereform wurde die 24-Stunden-Betreuung nicht berücksichtigt“, warnt der Obmann der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der Wirtschaftskammer Wien, Harald G. Janisch. Stattdessen wurde nur unkonkret auf bis in den Herbst laufende Gespräche verwiesen. Janisch warnt: "Bis in den Herbst kann es aber für viele der betreuten KlientInnen und deren Familien zu spät sein. Vielen wird bis dahin das Geld für die Honorare der BetreuerInnen ausgegangen sein.“
Janisch verweist dabei auf die seit 2007 nicht valorisierten Förderung der 24-Stunden-Betreuung und auf die enorme Teuerungswelle, die die Finanzen der betreuten KlientInnen jetzt zusätzlich belastet. Auf die Dramatik der finanziellen Situation in der 24-Stunden-Betreuung und die damit verbundenen Folgen haben bei dem Pressegespräch auch PersonenbetreuerInnen, VertreterInnen von Angehörigen betreuter KlientInnen und VertreterInnen von Organisationen von Personenbetreuung (Vermittlungsagenturen) hingewiesen.
Statt sozial ausgewogen zu handeln, setzt die Regierung ihre Impf-Propgaganda fort. Dafür werden seit 2020 dreistellige Millionenbeträge raus geschmissen. Jährlich.