Kontroverse um Google-Rechenzentrum

21. Juli 2026 – Vor 18 Jahren hat Google in Kronstorf (OÖ) Grundstücke zur Errichtung eines Rechenzentrums erworben. Jetzt soll es gebaut werden und der Widerstand formiert sich. ORF.at (17.7.26) berichtet über Demonstration bei Google-Rechenzentrum: „Für Freitagnachmittag rief die „Bürgerinneninitiative Rechenzentrum Kronstorf“ zu einer Demonstration bei der Baustelle auf. Mehr als 200 Personen waren vor Ort, um ein Zeichen gegenüber der Politik zu setzen.“

Foto: Google plant ein Rechenzentrum in Kronstorf, OÖ. Es soll so viel Strom brauchen, wie bisher ganz OÖ. Doch es gibt eine Alternative (gefunden in St. Ägid am Neuwalde, NÖ)

O-Ton der Demonstranten auf facebook: „Wir waren gestern in Kronstorf in Oberösterreich und haben die lokale Bevölkerung gefragt was sie von diesem Riesigen Google Rechenzentrum, dass dort aktuell gebaut wird halten.

Für Rechenzentren muss keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden. In Kronstorf werden 50 Hektar Boden zuversiegelt. Das Wasser welches für die Abkühlung dienen soll aus der Enns ausgepumpt und auf 30°C erwärmt wieder in die Enns abgepumpt werden, das wird vielen Lebewesen in der Enns das Leben kosten.

UVP für Rechenzentren muss ins Gesetz!“

Agenda Austria via X.com nennt andere Zahlen:

– Google wird maximal 99 Liter Wasser pro Sekunde in die Enns ableiten. Der Fluss führt mehr als 200.000 Liter pro Sekunde.

– Jährlich wird das Rechenzentrum damit maximal 2,1 Millionen Kubikmeter Wasser nutzen. Die voestalpine braucht so viel in einem Monat.

Weitere Infos ORF. at (17.7.26) Debatte über Google-Rechenzentrum verschärft sich